Das Wichtigste auf einen Blick
- Betroffen: HUSKY (Plugin), bis Version 1.4.4
- Sicher: ab Version 1.4.5
- Bekannt seit: 21.09.2026
- Ninja Risiko-Score: 8 von 10 (hoch). Offizieller CVSS-Wert: 8,1 von 10
- Angreifer braucht: keinen Login und besondere Voraussetzungen auf dem Server
- Was du tun musst: Update auf Version 1.4.5, wenige Minuten
- Quelle: Wordfence, CVE-2026-92969
Nutzt du HUSKY, den Produktfilter für WooCommerce? Seit dem 21. September 2026 ist eine Sicherheitslücke darin bekannt, und die ist von der fiesen Sorte. Ninja Risiko-Score: 8 von 10. Das heißt: heute updaten.
Ninja Risiko-Score: 8 von 10. Das heißt: heute updaten.
Was ist passiert
Betroffen sind alle Versionen bis Version 1.4.4. Version 1.4.5 schließt die Lücke und steht bereit.
Der Filter nimmt bei einer seiner Anfragen einen Dateinamen entgegen und führt die passende Datei auf deinem Server aus, ohne zu prüfen, wer da fragt. Stell dir einen Hausmeister vor, der jedem Besucher jede Tür aufschließt, sobald der nur den Namen des Raums nennt.
Einen Login braucht der Angreifer dafür nicht, der einzige Schutz war bisher ein Schlüssel, der offen im Quelltext jeder Shop-Seite steht. Er braucht allerdings besondere Voraussetzungen auf deinem Server, also eine passende Datei, an die er herankommt. Kommt beides zusammen, kann er fremden Code ausführen, Daten auslesen und sich in deinem Shop festsetzen.
Klingt übel, ist in zwei Minuten erledigt. Danach ist die Tür wieder zu.
Was du jetzt tun solltest
- Geh in dein WordPress-Dashboard
- Schau unter Plugins nach HUSKY
- Aktualisiere auf Version 1.4.5 oder höher (Anleitung: Plugins aktualisieren)
- Klick danach einmal durch deinen Shop und schau, ob die Filter noch filtern. Fertig.
Mach das heute, nicht irgendwann nächste Woche. Einen öffentlichen Angriff kenne ich noch nicht, aber die Lücke ist bekannt, und damit fangen die Scans an.
Ein Update repariert nicht rückwirkend, was vorher schon passiert sein könnte. Wenn dir danach etwas komisch vorkommt, unbekannte Admin-Konten oder fremde Dateien auf dem Server, melde dich bei mir.
Sicher updaten: Erstelle vor dem Update ein Backup und klicke danach einmal durch deine Seite. Wenn du dich beim Updaten unsicher fühlst, teste es zuerst auf einer Staging Site. Anleitungen: Backup erstellen, Plugins aktualisieren, Theme aktualisieren, WordPress updaten. Wenn ein Update schiefgeht: so bekommst du es wieder hin.
Viele schieben Updates auf, weil beim letzten Mal etwas kaputtgegangen ist. Bei einem Produktfilter, der in jeder Shop-Ansicht steckt, verstehe ich das besonders gut. Ich spiele solche Updates deshalb erst auf einer Staging Site ein, prüfe dort in Ruhe, ob die Filter noch sauber arbeiten, und gehe danach mit Backup auf die echte Website. Wenn du das nicht selbst machen möchtest, ist genau das Teil meiner WordPress Wartung.
Quelle: Wordfence, CVE-2026-92969