Wenn es darum geht, aus Besuchern Abonnenten und Kunden zu machen, fällt der Name OptinMonster* fast zwangsläufig. Es ist eines der bekanntesten Werkzeuge, um Popups, Anmeldeformulare und Aktionsbanner gezielt einzusetzen.
Funktionen
OptinMonster ist kein reines WordPress-Plugin, sondern ein Cloud-Dienst, den du über ein Plugin mit deiner Website verbindest. Das macht es leistungsfähig, bindet dich aber an ein Abo.
- Viele Anzeige-Typen: Popups, Slide-ins, schwebende Balken, Vollbild-Einblendungen und Glücksrad-Aktionen.
- Exit-Intent: Die Einblendung erscheint genau dann, wenn ein Besucher die Seite verlassen will.
- Gezielte Ausspielung: Du steuerst, wem etwas gezeigt wird, etwa nach Seite, Herkunft oder Verhalten.
- A/B-Tests: Verschiedene Varianten lassen sich gegeneinander testen.
- Auswertungen: Detaillierte Berichte zeigen, was funktioniert und was nicht.
Nutzerfreundlichkeit & Oberfläche
Der Aufbau der Einblendungen läuft über einen modernen Editor im OptinMonster-Konto, nicht im WordPress-Backend. Das ist gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber gut.
Die Targeting-Funktionen sind die eigentliche Stärke, aber auch der anspruchsvolle Teil. Wer sie wirklich nutzt, sollte sich Zeit zum Einarbeiten nehmen. Für ein simples Newsletter-Popup ist OptinMonster fast zu mächtig.
Preis und Preisstruktur
OptinMonster gibt es nur im Abo, eine dauerhaft kostenlose Version existiert nicht. Die Einstiegspakete beginnen im niedrigen zweistelligen Bereich pro Monat.
Für Websites, die ernsthaft Listen aufbauen und dabei testen und auswerten wollen, kann sich das rechnen. Wer nur gelegentlich ein Popup zeigen will, ist mit einer günstigeren Lösung besser bedient.
Vorteile
- Sehr viele Anzeige-Typen
- Starke Exit-Intent- und Targeting-Funktionen
- A/B-Tests und ausführliche Auswertungen
- Ausgereift und etabliert
Nachteile
- Nur im Abo, keine kostenlose Version
- Cloud-Dienst, du bist an den Anbieter gebunden
- Für ein einfaches Popup überdimensioniert
- Editor läuft außerhalb von WordPress