Was kostet WordPress Wartung 2026? Preise, Anbieter und ehrlicher Vergleich

wordpress wartung preise

WordPress Wartung gibt es schon für 9€, gleichzeitig gehen die Preise aber auch hoch bis über 300€.

Natürlich liegen zwischen beiden Preisen enorme Unterschiede in den Leistungen, die du als Wartungsservice bekommst.

Ich habe mir den Markt angeschaut, echte Preise verglichen und rechne dir vor, was DIY wirklich kostet, wenn du deine eigene Zeit einberechnest. Denn genau das vergessen die meisten Kostenvergleiche.

icon zeit

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Preisspanne: WordPress Wartung kostet je nach Anbieter zwischen 9 € und 300+ € pro Monat
  • Kleine Websites kommen mit Basis-Wartung für 15–50 € pro Monat aus (Updates, Backups, Monitoring)
  • Business-Websites sollten 50–150 € pro Monat einplanen (inklusive Sicherheit, Performance, schnellem Support)
  • WooCommerce-Shops benötigen je nach Komplexität 100–300+ € monatlich
  • DIY klingt günstiger, aber mit 2–4 Stunden Zeitaufwand pro Monat und Plugin-Lizenzen landest du schnell bei deutlich höheren Kosten
  • WP Ninjas Wartung gibt es ab 49 € pro Monat, inklusive Updates, Backups und 24/7-Monitoring

Was gehört zur WordPress Wartung und warum ist sie wichtig?

Möglicherweise denkst du, dass wenn du ab und zu alles aktualisierst, deine WordPress Wartung abgeschlossen ist.

Eine ordentliche Wartung umfasst allerdings neben den regelmäßigen Updates von WordPress, Plugins und Themes auch automatische Backups (extern gesichert) deiner gesamten Website, Sicherheits-Monitoring gegen Malware und Hacker, Performance-Überwachung, Datenbankpflege und mehr.

Leistungsaufzählung der WordPress Wartung von WP Ninjas
Hier als Beispiel der Umfang der Leistungen in meinem WordPress Wartungsservice.

Warum all das wichtig ist?

WordPress ist das beliebteste CMS der Welt und damit auch das häufigste Ziel für automatisierte Hackerangriffe.

Die meisten erfolgreichen Hacks passieren nicht, weil WordPress selbst unsicher ist, sondern weil veraltete Plugins Sicherheitslücken haben, die seit Wochen oder Monaten offen stehen.

In meinen über 10 Jahren WordPress-Erfahrung habe ich das bei dutzenden Kunden-Websites gesehen, die vorher keine regelmäßige Wartung hatten.

Dazu kommt, dass eine ungewartete Website mit der Zeit langsamer wird, was deine Google-Rankings verschlechtert und Besucher vergrault. Kompatibilitätsprobleme zwischen Plugins und WordPress- oder PHP-Versionen können außerdem dazu führen, dass Funktionen plötzlich nicht mehr richtig laufen.

Wenn du mehr zum Thema Updates erfahren möchtest, schau dir meinen Ratgeber zum WordPress Updaten an.

  • Umfasst Updates, Backups, Sicherheit, Performance, Überwachung und Datenbankpflege
  • Veraltete Plugins sind die häufigste Ursache für gehackte WordPress-Websites
  • Ohne Wartung leidet die Ladezeit und damit dein Google-Ranking
  • Die Kosten für Wartung sind fast immer günstiger als die Kosten einer gehackten Website oder Problembehebungen

Was kostet WordPress Wartung pro Monat?

WordPress Wartung kostet je nach Anbieter, Leistungsumfang und Website-Komplexität zwischen 9 € und über 300 € pro Monat. Diese Spanne ist riesig, deshalb schauen wir uns an, was du für welchen Preis bekommst.

Im günstigsten Bereich unter 30 € pro Monat findest du meist automatisierte Services. Die machen im Grunde das, was du mit den automatischen Updates in WordPress und automatischen Backups mit dem kostenlosen UpdraftPlus Plugin auch selbst hinbekommst.

Eine manuelle Kontrolle, ob nach dem Update noch alles funktioniert, ist bei diesen Preisen in der Regel nicht drin und selbst die automatisierten Kontrollen schauen in der Regel nicht, ob etwas verschoben ist oder eine Funktion nicht mehr geht, sondern nur ob die Website da ist oder weg.

Im mittleren Bereich zwischen 30 € und 100 € pro Monat wird es interessanter.

Hier bekommst du oft manuelle Update-Kontrollen, tägliche Backups mit Wiederherstellungstests, Sicherheits-Monitoring und E-Mail-Support. Für die meisten normalen Business-Websites ist das der Sweet Spot.

Bei mir bekommst du für diesen Preis zusätzlich sogar:

  • eine Sicherheits-Garantie
  • telefonischen Kontakt zu mir
  • Lizenzen für WP Rocket und Shortpixel Image Optimizer
  • Performance-Optimierung
  • Quartalsweiser Performance-Check
  • Onboarding-Audit

Ab 100 € aufwärts bist du in der Premium-Klasse. Hier bekommst du bei anderen Anbietern in der Regel Staging-Tests vor Live-Updates, schnellere Reaktionszeiten, einen persönlichen Ansprechpartner und oft auch kleinere Anpassungen an deiner Website inklusive. Das lohnt sich vor allem für WooCommerce-Shops oder Websites, bei denen jede Minute Ausfall Geld kostet.

Wichtig zu verstehen ist, dass der Preis allein nichts über die Qualität aussagt. Ein günstiger Anbieter, der manuell prüft und sich bei Problemen schnell meldet, kann besser sein als ein teures Paket, das nur automatisierte Tools laufen lässt.

Deshalb schauen wir uns im nächsten Abschnitt echte Anbieter mit echten Preisen an.

Welche WordPress Wartungs-Anbieter gibt es und was kosten sie?

Ich habe mir den deutschen Markt angeschaut und die bekanntesten Anbieter mit ihren Einstiegspreisen zusammengestellt. Die Preise beziehen sich auf das jeweils günstigste Paket und sind Nettopreise, sofern nicht anders angegeben.

Bevor du die Tabelle liest, ein wichtiger Hinweis. Ich verlinke hier bewusst andere Anbieter, auch wenn ich selbst WordPress Wartung anbiete. Mein Ziel ist, dass du den für dich passenden Anbieter findest, egal ob das am Ende WP Ninjas ist oder nicht.

Anbieter im Überblick

AnbieterEinstiegspreis
wp-wartungen.deab 9,90 €/Monat
WP-Profiab 14 €/Monat
Netzgängerab 15 €/Monat
WPExpertab 19 €/Monat
WordPressWartung.comab 19,50 €/Monat
WP Ninjasab 49 €/Monat
Dein WP Doktorab 59 €/Monat
Graphekab 100 €/Monat

Diese Liste ist natürlich nicht vollständig, aber sie gibt dir einen guten Überblick über die Preisspanne.

Bei den günstigen Anbietern unter 20 € pro Monat bekommst du in der Regel automatisierte Updates und Basis-Backups. Das ist besser als gar keine Wartung, aber es fehlt oft die manuelle Kontrolle nach Updates und ein schneller Support bei Problemen.

Im Bereich von 40 bis 100 € pro Monat ist meist manuelle Prüfung dabei, tägliche Backups werden angelegt und es gibt einen persönlichen Ansprechpartner, der sich bei Problemen um deine Website kümmert. Hier bekommst du aus meiner Sicht das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für eine normale Unternehmenswebsite.

Ab 100 € aufwärts sind zusätzliche Leistungen wie Staging-Umgebungen, WooCommerce-Wartung und dedizierter Premium-Support üblich. Das macht Sinn für Shops und Websites, die umsatzkritisch sind.

  • Günstigste Anbieter starten bei unter 10 € pro Monat (automatisiert, ohne manuelle Kontrolle)
  • Der Sweet Spot für Business-Websites liegt bei 40–100 € monatlich
  • Premium-Wartung mit Staging und SLA beginnt ab circa 100 € pro Monat
  • Der Preis allein sagt nichts über die Qualität, prüfe immer den konkreten Leistungsumfang

Was mich an den gängigen Wartungspaketen stört

Natürlich bin ich voreingenommen, da ich selber WordPress Wartung anbiete. Aber genau das ist der Grund, wieso ich auch eine klare Meinung habe, was bei den meisten Wartungspaketen schlecht umgesetzt ist:

Was mich stört, ist wenn es verschiedene Pakete mit „Basis-Sicherheit“ und „Profi-Sicherheit“ oder „Basis Performance“ und „Profi Performance“ gibt.

Was soll ein Kunde damit anfangen? Die Website nur „Basis“ absichern? Die Website nur ein bisschen schneller machen, statt ordentlich? Was heißt das in der Praxis für die Website?

Darum gibt es bei mir entweder mit oder ohne. Es gibt nur zwei Pakete:

Das Komplett-Paket hat alles mit drin: Die üblichen Wartungsleistungen, dazu aber auch eine Sicherheits-Garantie (wenn deine Website während meiner Wartung gehackt wird, stelle ich sie kostenlos wieder her) und eine Performance-Optimierung.

Es gibt keine abgespeckte Version der Sicherheit, Performance oder anderer Leistungen.

Es gibt lediglich ein kleines Wartungspaket für alle, die wirklich nur Updates, Backups und Monitoring abgeben möchten.

Ein weiterer Störfaktor ist meiner Meinung nach, dass viele der sehr günstigen Anbieter keinen sofort erreichbaren Ansprechpartner bieten. Häufig landest du in Ticket-Systemen, sprichst mal mit der einen, mal mit der anderen Person oder noch schlimmer – du landest in einem KI-Chatbot…

Bei mir gibts nur mich 😉

Telefonisch und per E-Mail, so einfach ist das.

Für wen ist welches Wartungspaket geeignet?

Die richtige Wahl hängt nicht vom Budget allein ab, sondern davon, was deine Website für dich tut. Hier meine ehrliche Einschätzung, wer was braucht:

Einfache Firmenseite (5–15 Seiten, kein Shop)

Wenn du eine klassische Unternehmenswebsite hast, die dein Business repräsentiert aber keinen direkten Umsatz generiert, reicht ein Paket im Bereich von 30 bis 60 € pro Monat. Updates sollten mindestens monatlich, besser wöchentlich gemacht werden, wöchentliche Backups reichen meist aus.

Was du in diesem Fall nicht unbedingt brauchst? Staging-Tests vor jedem Update oder 2-Stunden-Reaktionszeiten. Wenn deine Website mal einen halben Tag nicht optimal läuft, ist das ärgerlich aber nicht existenzbedrohend.

Online-Business-Website

Bist du im Online-Business unterwegs, beispielsweise als Coach, Dienstleister, Webdesigner oder Ähnliches, solltest du deiner Website eine gute Wartung im mittleren Preisbereich zwischen 50-100 € gönnen.

Hier ist es wichtig, dass sie jederzeit erreichbar ist, schnell lädt, sicher ist und dein Business würdig vertritt. Zudem ist es hier als Kunde in der Regel sehr wichtig, einen Ansprechpartner zu haben, dem man vertraut und den man im Zweifel auch zuverlässig erreicht.

WooCommerce-Shop oder umsatzrelevante Website

Sobald deine Website direkt Geld verdient, ändert sich die Rechnung komplett. Jede Stunde Ausfall oder jeder kaputte Checkout kostet dich bares Geld. Hier empfehle ich mindestens ein Mittelklasse-Paket ab 80 € pro Monat, besser ein Premium-Paket ab 150 €.

Achte besonders darauf, dass Staging-Tests und verifizierte Backup-Wiederherstellung enthalten sind. Bei einem Shop ist es nicht akzeptabel, dass ein Update live eingespielt wird und die Daumen gedrückt werden, dass alles funktioniert. Der Anbieter sollte das Update erst in einer Testumgebung prüfen und dann erst live schalten.

Zudem ist hier Sicherheit und Performance extrem wichtig. Die Sicherheit natürlich aus den Gründen, dass die Website jederzeit erreichbar sein muss und dort sensible Kundendaten liegen, und die Performance, da ein langsam ladender Online-Shop weniger Umsatz macht, als ein schnell ladender Online-Shop.

DIY-Enthusiasten mit technischem Wissen

Du kennst dich mit WordPress aus, bist technisch fit und hast Spaß daran, dich um deine Website zu kümmern? Dann kannst du die Wartung auch selbst machen. Aber vergiss nicht, dass die Zeit, die du reinsteckst, dir für dein Business fehlt.

Rechne hier ehrlich, denn dafür schauen wir uns im nächsten Abschnitt die versteckten Kosten von DIY genauer an.

Was kostet es wirklich, WordPress selbst zu warten?

Die Wartung selbst zu machen klingt erstmal nach der günstigsten Option und ist natürlich technisch gesehen auch absolut möglich. Aber ist es die beste Lösung, wenn du deine Zeit einrechnest?

Bedenke hierbei nicht nur die Kosten deines Zeitinvests, sondern auch, dass du ebenfalls Zeit brauchst (oder Geld in einen Profi investieren musst), wenn ein Problem auftritt.

Lass uns das mal durchrechnen.

Die Plugin- und Theme-Kosten

Wenn du deine WordPress Wartung selbst machst, brauchst du in der Regel folgende Plugins und Themes:

ToolZweckKosten pro Jahr
Uptime-Monitoring (z.B. UptimeRobot)Website-Verfügbarkeit prüfen0–108 €
Firewall-Plugin und Patchstack-SecurityAbsicherung gegen Sicherheitslücken & Angriffeca. 800€ (optional)
Performance-Plugin: WP Rocket oder FlyingPressPerformance-Optimierungca. 59 €
Cookie Plugin (z.B. Real Cookie Banner)DSGVO-Konformitätca. 59€
Theme / Page BuilderWebsite-Aufbauca. 40 – 120 €
Gesamtca. 218– 1.146 € / Jahr

Das sind also mindestens um die 20€ pro Monat nur für die Plugins & Themes. Je nach Setup deiner Website kommen hier natürlich noch weitere Lizenzkosten hinzu.

Der Zeitaufwand

Und jetzt kommt der Posten, den die meisten vergessen, nämlich deine Zeit. Realistisch brauchst du für eine saubere DIY-Wartung:

  • 1–2 Stunden pro Monat für Updates und Kontrolle (bei unkomplizierter Website)
  • Zusätzlich 2–4 Stunden pro Quartal für größere Optimierungen
  • Unkalkulierbare Zeit, wenn mal etwas schiefgeht

Nimm an, du investierst im Durchschnitt 2 Stunden pro Monat. Wenn deine Arbeitszeit als Selbstständiger 80 € pro Stunde wert ist (und das ist für viele sogar konservativ), sind das 160 € Opportunitätskosten pro Monat, also 1.920 € im Jahr.

Wenn du bei einem Stundenpreis von 100 € pro Stunde bist, sind das sogar 200 € pro Monat und 2.400 € pro Jahr!

Die ehrliche Gesamtrechnung

PostenDIY pro JahrWartungsvertrag (99 €/Monat)
Plugin- / Theme-Kosten218–1.146 €0 € (im Vertrag enthalten)
Zeitaufwand (bei 80 €/Std.)1.920 €0 €
Wartungsgebühr0 €1.188 €
Gesamtab 2.138 €1.188 € (ab 588 €)

*Berechnet an meinem Wartungsangebot

Die Rechnung ist eindeutig. Ein Wartungsvertrag für 50 € monatlich ist da deutlich günstiger, und du hast den Kopf frei für dein eigentliches Business.

Und hierbei rechnen wir ja gerade wirklich nur deine Zeit und deine finanzielle Investition. Die Nerven, die es kostet, eine nicht erreichbare oder gehackte Website zu haben und häufig auch noch die Angst, dass beim Klick auf „Aktualisieren“ etwas schiefläuft, kannst du noch oben drauf rechnen.

Natürlich hat DIY auch Vorteile. Du lernst dazu, behältst die volle Kontrolle und bist von niemandem abhängig. Wenn du technisch fit bist und die Zeit als Investition in dein Know-how siehst, ist es absolut legitim.

Aber wenn du ehrlich bist und deine Stunden berechnest, ist ein Wartungsvertrag für die meisten Selbstständigen und Unternehmer der bessere Deal.

  • Tool-Kosten allein liegen bei etwa ab 218 € bis über 1.000 € pro Jahr
  • Dazu kommen 24+ Stunden Zeitaufwand pro Jahr, also etwa 1.920 € Opportunitätskosten (bei 80 € Stundensatz)
  • Ein Wartungsvertrag für 99 € pro Monat (oder ab 49 € pro Monat) kostet knapp 1.200 € im Jahr und ist damit fast immer günstiger
  • DIY lohnt sich vor allem, wenn du die Zeit als Lernzeit betrachtest und technisch fit bist

Welche Faktoren beeinflussen die WordPress Wartungskosten?

Nicht jede Website kostet gleich viel in der Wartung.

Es gibt ein paar Faktoren, die den Preis merklich nach oben treiben können. Wenn du diese kennst, kannst du Angebote besser einschätzen und verstehen, warum manche Anbieter für deine spezielle Website mehr verlangen als für andere.

Jeder Wartungsanbieter behandelt diese Faktoren ein wenig anders. Bei mir beispielsweise verändert die Anzahl der Plugins nicht den Preis, bei anderen Anbietern schon.

Anzahl und Art der Plugins

Das ist für einige Wartungsangebote der größte Kostentreiber. Eine Website mit 10 schlanken Standard-Plugins ist etwas völlig anderes als eine mit 40 Plugins, von denen die Hälfte Premium-Erweiterungen mit eigenen Update-Zyklen sind.

Mehr Plugins bedeuten mehr potenzielle Konflikte bei Updates, mehr Testaufwand und mehr Sicherheitsrisiko. Wenn du die Anzahl deiner Plugins reduzierst, senkst du nicht nur die Wartungskosten, sondern machst deine Website auch schneller und sicherer. Tipps dazu findest du in meinem Ratgeber zum WordPress Aufräumen.

In meiner WordPress Wartung ist es egal, wie viele Plugins du hast!

WooCommerce und Shop-Funktionen

Shops haben einen deutlich höheren Wartungsaufwand als normale Websites. Zahlungsanbieter, Versandintegrationen, Steuersätze, Produktkataloge, all das muss nach jedem Update geprüft werden. Besonders der Checkout-Prozess ist kritisch, denn wenn da etwas nicht funktioniert, verlierst du direkt Umsatz.

Deshalb kosten WooCommerce-Wartungsverträge in der Regel 30–50 % mehr als Verträge für normale Websites.

Custom Code und individuelle Anpassungen

Wenn ein Entwickler individuelle Funktionen für deine Website programmiert hat, erhöht das den Wartungsaufwand. Custom Code kann bei WordPress-Updates oder Plugin-Updates brechen und muss dann angepasst werden. Je individueller deine Website, desto höher die Wartungskosten.

Gewünschte Reaktionszeiten

Wie schnell muss jemand reagieren, wenn deine Website ausfällt? Innerhalb von 2 Stunden oder reichen 48 Stunden? Je kürzer die garantierte Reaktionszeit, desto teurer ist in der Regel der Wartungsvertrag. Für einen Blog sind 48 Stunden völlig okay. Für einen Shop mit 2.000 € Tagesumsatz willst du, dass innerhalb weniger Stunden jemand dran ist.

Hosting-Qualität

Auch dein Hosting kann Einfluss auf die Wartungskosten haben.

Bei einem guten WordPress Hosting mit serverseitigen Backups, SSH-Zugang und Staging-Möglichkeit geht die Wartung schneller und reibungsloser.

Bei einem billigen Shared-Hosting muss der Wartungsanbieter mehr Workarounds bauen, was Zeit kostet.

Worauf solltest du bei einem WordPress Wartungsvertrag achten?

Wenn du dich für einen Wartungsvertrag entscheidest, gibt es ein paar Punkte, die du vor der Buchung prüfen solltest. Aus meiner Erfahrung sind es oft die Details, die den Unterschied zwischen einem guten und einem frustrierenden Vertrag machen.

Diese Leistungen sollten enthalten sein

Egal bei welchem Anbieter, diese Basis-Leistungen gehören in jeden vernünftigen Wartungsvertrag:

  • Updates von WordPress, Plugins und Theme mit manueller Kontrolle, ob danach noch alles funktioniert
  • Tägliche Backups auf einem externen Speicher (nicht auf dem gleichen Server!)
  • Absicherung und Sicherheits-Monitoring mit Firewall und regelmäßigen Malware-Scans
  • Uptime-Monitoring, damit du sofort erfährst, wenn deine Website offline ist
  • Support per E-Mail mit einer klar definierten Reaktionszeit

Auf diese Red Flags solltest du achten

In meinen Jahren als WordPress-Ninja habe ich einige Warnsignale gesammelt, die auf unseriöse oder unzureichende Angebote hindeuten:

Ein erstes Warnsignal ist, wenn keine klaren Leistungen definiert sind. „Komplette Wartung“ ohne weitere Details sagt nichts aus. Frage nach, was genau enthalten ist und was nicht. Verlange eine detaillierte Leistungsliste.

Vorsicht auch bei unrealistisch niedrigen Preisen. Wenn jemand „Full-Service-Wartung für 15 € pro Monat“ verspricht, kann er entweder keine manuelle Kontrolle machen oder er macht Verlust, beides ist für dich schlecht.

Wenn Backups nur auf dem gleichen Server liegen, hilft dir das im Ernstfall wenig. Wenn der Server ausfällt oder gehackt wird, sind die Backups mit weg.

Und schließlich solltest du darauf achten, welche Art von Kontakt du haben möchtest: Ein Chatbot als Notfallkontakt ist definitiv ein Problem. Am besten ist natürlich eine feste Person als Ansprechpartner.

  • Updates, Backups, Security und Uptime-Monitoring sind Pflicht in jedem Vertrag
  • Red Flags sind vage Leistungsbeschreibungen und Dumpingpreise
  • Frage immer nach Staging-Tests, Backup-Speicherort und Reaktionszeiten
  • Premium-Plugin-Lizenzen im Vertrag können dir 100–200 € pro Jahr sparen

Wie ordnet sich WP Ninjas im Marktvergleich ein?

Ich möchte hier transparent sein, denn natürlich biete ich selbst WordPress Wartung an. Aber ich möchte das bewusst als Einordnung machen und nicht als Verkaufspitch.

Meine WP Ninjas Wartung startet bei 49 € pro Monat. Damit liege ich preislich im mittleren Bereich, deutlich über den reinen Automatisierungs-Anbietern aber günstiger als die Full-Service-Agenturen.

Was du dafür bekommst, ist manuelle Wartung mit persönlichem Ansprechpartner, tägliche Backups, Sicherheits-Monitoring und Schutz inklusive einer Sicherheits-Garantie, Performance-Optimierung, Premium-Plugin-Lizenzen inklusive (z.B. WP Rocket, Rank Math Pro) und Support per E-Mail & Telefon mit schneller Reaktionszeit.

Was uns von vielen Anbietern unterscheidet ist, dass du nicht nur einen Wartungsdienstleister bekommst, sondern jemanden, der WordPress seit über 12 Jahren lebt und atmet. Durch diese Erfahrung kann ich Probleme verhindern, bevor sie auftreten und einen reibungslosen

Für wen ist WP Ninjas die richtige Wahl? Wenn du eine Business-Website oder einen kleinen Shop hast, dir persönlicher Kontakt wichtig ist und du nicht nur eine anonyme Ticket-Nummer sein willst.

Für wen eher nicht? Wenn du ein sehr knappes Budget hast und automatisierte Wartung für dich ausreicht, gibt es günstigere Alternativen. Und wenn du eine Enterprise-Website mit 24/7-SLA brauchst, bist du bei einer größeren Agentur besser aufgehoben.

Mehr Infos findest du auf der WordPress Wartung Seite. Und wenn du dir unsicher bist, schreib mir einfach, dann schaue ich mir deine Website an und sage dir ehrlich, ob unser Angebot für dich passt.

FAQ: Häufige Fragen zu WordPress Wartungskosten

Was kostet WordPress Wartung pro Monat?

WordPress Wartung kostet je nach Anbieter und Leistungsumfang zwischen 9 € und über 300 € pro Monat. Für eine normale Business-Website liegt der Richtwert bei 40–100 € monatlich. WooCommerce-Shops sollten mindestens 80–150 € pro Monat einplanen.

Kann ich WordPress Wartung selber machen?

Ja, wenn du technisch fit bist und die Zeit hast. Rechne mit 2–4 Stunden pro Monat für Updates, Backups und Sicherheitschecks. Plus Kosten für Premium-Plugins und Theme von circa 15–22 € pro Monat. Wenn du deine Arbeitszeit einberechnest, ist ein Wartungsvertrag oft günstiger.

Was sollte ein guter WordPress Wartungsvertrag beinhalten?

Mindestens regelmäßige Updates (Core, Plugins, Theme) mit manueller Kontrolle, tägliche Backups auf externem Speicher, Sicherheits-Monitoring, Uptime-Überwachung und Support mit definierter Reaktionszeit. Für Shops zusätzlich Staging-Tests und Checkout-Prüfung.

Ist WordPress Wartung steuerlich absetzbar?

Ja, WordPress Wartungskosten sind als Betriebsausgabe voll absetzbar, egal ob du Freelancer, Selbstständiger oder Unternehmer bist. Das gilt sowohl für Wartungsverträge als auch für Plugins und Themes, die du für die DIY-Wartung kaufst.

Wie oft sollte WordPress gewartet werden?

Ich empfehle mindestens monatliche Updates, besser wöchentlich. Sicherheitskritische Updates sollten innerhalb weniger Tage eingespielt werden. Backups sollten täglich laufen. Mehr zum Thema Updates findest du in meinem Ratgeber zu WordPress Updates.

Was passiert, wenn ich meine WordPress Website gar nicht warte?

Kurzfristig passiert oft erstmal nichts, was das Problem so tückisch macht. Langfristig riskierst du gehackte Websites (die Bereinigung kostet 200–2.000 €), Performance-Probleme, die dein Google-Ranking verschlechtern, und Kompatibilitätsfehler, die Funktionen kaputt machen. Mehr dazu in meinem WordPress Sicherheit Ratgeber.

Freelancer oder Agentur, was ist besser für WordPress Wartung?

Das kommt auf deine Anforderungen an. Ein Freelancer ist oft persönlicher und günstiger, hat aber keinen Vertretungsfall bei Urlaub oder Krankheit. Eine Agentur bietet ein Team im Hintergrund und professionelle Prozesse, kostet aber mehr. Für die meisten kleinen bis mittleren Websites reicht ein spezialisierter Freelancer wie Jonas Tietgen von WP Ninjas.

Lohnt sich ein Jahresvertrag für WordPress Wartung?

Viele Anbieter geben 10–20 % Rabatt bei Jahreszahlung. Wenn du mit dem Anbieter zufrieden bist, lohnt sich das finanziell definitiv.

Zum Abschluss eine Frage an dich: Machst du die Wartung deiner WordPress-Website selbst oder hast du sie abgegeben? Und wenn ja, was zahlst du dafür? Hinterlasse deine Antwort in den Kommentaren!


Weitere Ratgeber für dich

Jonas Tietgen

Dein WordPress Ninja mit 10+ Jahren Erfahrung, Gründer von WP Ninjas und SEO Nerd.

Jonas hilft Solopreneuren, ihre WordPress Websites selber überarbeiten, pflegen und optimieren zu können.

Schon seit er 14 ist, baut er Websites mit WordPress und arbeitet seit Jahren täglich mit WordPress. Dadurch hat er Erfahrung mit so ziemlich jedem Theme und Plugin, kennt WordPress auswendig und toppt das Ganze mit einer Liebe zu Webdesign (inklusive Webdesign-Studium) und SEO.

In über 120 Tutorials stellt er dir in seinem Blog sein gesamtes Wissen zur Verfügung, erweitert dein SEO-Wissen in seinem Search Effect Podcast, sowie dem Keyword-Magic-Workshop und unterstützt dich in Coachings und über seinen beliebten Mitgliederbereich.

Abseits von WordPress nerdet Jonas gerne über Gesundheit ab, macht viel Krafttraining und weiteren Sport und baut immer wieder spannende Website-Projekte wie bambuslife.de oder wattlife.de auf.


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