WordPress installieren in 6 Schritten – so geht’s

Um mit deinem Blog oder deiner Website loszulegen willst du WordPress installieren?

Dann hast du deine perfekte Unterstützung gefunden und bist hier goldrichtig!

In dieser Anleitung erkläre ich dir die Installation von WordPress in sechs einfachen Schritten.

Mit der Hilfe von Screenshots und gut erklärten Texten führe ich dich mit dieser Schritt für Schritt Anleitung, damit du das Installieren auch ohne technisches Vorwissen erfolgreich abschließen kannst.

Dir müssen also auch kompliziert klingende Dinge wie das Erstellen einer Datenbank oder die Einrichtung eines SSL Zertifikats keine Angst machen, wir gehen das gemeinsam durch.

Sollte bei deiner WordPress Installation etwas nicht nach Plan laufen, findest du zum Abschluss der Anleitung einige Lösungen für die am häufigsten auftretenden Probleme.

Lass uns jetzt also gemeinsam loslegen!

Voraussetzungen für die WordPress Installation

Das Webhosting

Der Webhoster stellt dir die benötigte Infrastruktur zur Verfügung, damit du WordPress installieren kannst und deine Website online ist.

Wenn du noch keinen Hoster hast, empfehle ich dir den PrivatPlus Vertrag bei all-inkl*.

all-inkl wordpress hosting privat plus paket

Dieser Vertrag enthält alles, was für deine Website notwendig ist, zudem E-Mail Hosting, Inklusivdomains und natürlich auch ein SSL Zertifikat.

Als Neukunde bekommst du die ersten drei Monate umsonst und zahlst anschließend nur knapp 8€ pro Monat.

Diese Anleitung führt dich durch das WordPress installieren bei all-inkl.

Zwar haben die meisten Hoster im grundlegenden Aufbau einige Unterschiede, du kannst die Schritte aber trotzdem auch auf andere Webhoster wie Ionos, Strato, Domainfactory, WebGo, Alfahosting und weitere übertragen.

Die Domain

Deine Website sollte über eine Domain erreichbar sein. Bei der Buchung deines Hosting-Pakets wirst du gefragt, welche Domain du nutzen möchtest.

Somit hast du nach dem Abschluss deines Webhosting-Vertrags bereits eine Domain und kannst mit ihr loslegen.

Wenn du bereits einen Hoster hast, kannst du dort eine neue Domain bestellen.

Nachdem du eine Domain bestellt hast, kann es 24-48 Stunden dauern, bis sie erreichbar ist. Das liegt an technischen Umstellungen, welche im Hintergrund passieren.

Solange die Domain in der Umstellung ist, kannst du WordPress noch nicht installieren. Warte in diesem Fall einfach ein paar Stunden oder mache morgen weiter.

1. Einrichtung des SSL Zertifikats

Der Aufruf deiner WordPress Website sollte auf jeden Fall über die verschlüsselte HTTPS Verbindung stattfinden.

Durch das SSL Zertifikat kann diese verschlüsselte Verbindung hergestellt und Daten sicher übertragen werden.

Ob eine Domain verschlüsselt ist, erkennst du an dem der Domain vorangestellten https in der Adressleiste deines Browsers.

Zur Einrichtung des kostenlosen SSL Zertifikats loggst du dich bei all-inkl in das KAS ein.

Anschließend navigierst du zum Menüpunkt „Domain“ und klickst bei deiner Domain auf das „Bearbeiten“-Icon ganz rechts:

Bearbeite deine Domain im all-inkl KAS

Nun siehst du die Details deiner Domain und kannst in der Zeile „SSL-Schutz“ auf „deaktiviert, bearbeiten“ klicken:

Wähle jetzt den Reiter „kostenloses Zertifikat (Let’s Encrypt), klicke die Checkbox „Haftungsausschluss akzeptieren“ an und bestätige mit dem darunter platzierten Button:

Let's Encrypt Zertifikat aktivieren bei all-inkl

Nun fehlt nur noch ein kleiner Schritt, bei dem du in der anschließend erscheinenden Oberfläche bei „SSL erzwingen“ auf „Ja“ setzt. Das sorgt dafür, dass alle unverschlüsselten (HTTP) Aufrufe deiner Domain auf die verschlüsselte Version (HTTPS) weitergeleitet werden:

SSL Zertifikat bearbeiten in all-inkl

2. Datenbank anlegen

Nun benötigst du als nächstes eine Datenbank, bevor du WordPress installieren kannst. Da du dich bereits im KAS befindest, ist das schnell gemacht.

Klicke im Menü auf „Datenbanken“ und nutze anschließend den Link „neue Datenbank anlegen“, um loszulegen:

Eine neue Datenbank anlegen bei all-inkl

Nun trägst du bei der Beschreibung einen Namen für die Datenbank ein, damit du sie später wieder erkennst. Das ist wichtig, wenn du zu einem späteren Zeitpunkt mehrere Datenbanken für verschiedene WordPress Installationen hast.

Trage ein Passwort ein und speichere es dir unbedingt in einer Text-Datei oder einer Notizen App. Wir brauchen es gleich bei der WordPress Installation. Bei den Einstellungen zum Zugriff der Datenbank brauchst du nichts zu ändern:

Datenbank bearbeiten bei all-inkl

Nach dem Speichern kommst du zurück in die Datenbankübersicht und kopierst dir den Datenbanknamen und Nutzernamen an den gleichen Ort, wie dein Datenbankpasswort:

3. WordPress herunterladen & vorbereiten

Langsam geht es ans Eingemachte, du benötigst jetzt die WordPress Dateien zur Installation.

Du bekommst die aktuellste deutsche Version jederzeit hier bei WordPress.org. (Für die englische Version klicke hier)

Nach dem WordPress Download hast du eine .zip Datei in deinem Download Ordner, welche du entpacken musst. (Manche Browser entpacken heruntergeladene .zip Dateien von alleine)

4. WordPress per FTP hochladen

Die soeben heruntergeladenen und entpackten WordPress Dateien müssen nun auf deinen Server hochgeladen werden.

Dafür brauchst du Zugangsdaten für den FTP Server und ein FTP-Programm.

Starten wir mit dem Einrichten des FTP Zugangs.

Hierfür musst du erneut in das all-inkl KAS und auf „FTP“ im Menü klicken und anschließend oben rechts den Link „neuen FTP-Nutzer anlegen“ klicken:

Gib nun bei der Beschreibung einen Namen für deinen FTP Zugriff ein. Wie bei der Datenbank auch, ist er dafür da, dass du dich bei mehreren angelegten FTP Zugängen zurecht findest.

Bei dem Pfad gibst du ein Slash / ein, damit du Zugriff auf die oberste Ebene des FTP-Servers hast. Hinterlege anschließend ein sicheres Passwort, kopiere dir auch das wieder für später in eine Text-Datei oder Notizen App, lasse alle weiteren Einstellungen wie sie sind und speichere:

FTP Zugang bearbeiten bei all-inkl

Nach dem Speichern siehst du in der Übersicht den zu deinem FTP Zugang gehörigen Benutzernamen. Den benötigen wir gleich nochmal:

FTP Benutzername bei all-inkl

Nun kommen wir zum zweiten Schritt, denn wie oben geschrieben benötigst du nun ein FTP-Programm. Diese Software lässt dich eine Verbindung zwischen deinem Rechner und dem FTP Server herstellen.

Ich nutze hierfür das kostenlose „FileZilla“, das für sowohl Windows als auch MacOS funktioniert.

Zunächst einmal kannst du das Programm hier herunterladen.

Filezilla Client Download

Wenn du es installiert hast und öffnest, kannst du im linken oberen Eck den „Servermanager“ öffnen:

Hier gibst du nun die folgenden Daten ein:

Auf der linken Seite einen beliebigen Namen für deine FTP Verbindung, damit du sie später wieder erkennst.
Als Server gibst du deine Domain ein (beispielsweise wp-ninjas.de)
Den Benutzer und das Passwort hast du dir im vorherigen Schritt gespeichert.

Sollte nach dem Klick auf „Verbinden“ eine Aufforderung zur Bestätigung eines Zertifikats kommt, bestätige diese einfach.

Perfekt, jetzt bist du mit deinem FTP-Server verbunden.

In FileZilla siehst du nun auf der linken Seite die Ordnerstruktur deines Rechners und auf der rechten Seite die Struktur des Servers.

Erstelle nun auf deinem Server (auf der rechten Seite) mit einem Rechtsklick einen neuen Ordner mit dem Namen deiner Domain:

Ordner für die WordPress Installation erstellen

In diesen Ordner fügst du nun die heruntergeladenen WordPress Dateien ein. Das kannst du entweder per Drag & Drop machen, indem du die Dateien aus dem Windows Explorer bzw. Mac Finder holst, oder über die Ordnerstruktur auf der linken Seite in FileZilla.

Lade nur den Inhalt des entpackten Ordners hoch, nicht den Ordner namens „WordPress“:

WordPress Dateien hochladen

Abschließend sollten nun also alle WordPress Dateien und die drei Ordner auf deinem Server in dem Ordner „deinedomain.de“ liegen.

5. Domain zuweisen

Jetzt musst du nur noch die Domain dem Ordner zuweisen, damit WordPress korrekt aufgerufen werden kann. Anschließend können wir mit der WordPress Installation beginnen.

Dafür gehst du ein letztes Mal in das KAS von all-inkl und navigierst im Menü zu „Domain“.

Dort klickst du nun bei deiner Domain auf das „Bearbeiten“-Icon auf der rechten Seite:

Domain zuweisen bei der WordPress Installation

In der Bearbeitungsoberfläche kannst du nun unter „Ziel“ bei „Webspace“ den Ordner angeben, in den du soeben die WordPress Dateien geladen hast.

Trage hierfür beispielsweise „/deinedomain.de“ ein, wie im Screenshot unten zu sehen:

Nach dem Speichern bist du fertig und wir können mit der WordPress Installation loslegen.

6. WordPress installieren

Wenn du alle vorherigen Schritte erfolgreich durchgeführt hast, wird das jetzt ein Klacks für dich.

Sind alle WordPress Dateien hochgeladen, kannst du in deinem Browser einfach deine Domain aufrufen und wirst von WordPress durch die nächsten Schritte geführt.

WordPress Installation Schritt 1

Zunächst wirst du aufgefordert, deine Datenbank-Daten einzugeben, damit WordPress sich mit dieser verbinden kann.

Diese Daten (Datenbank-Name, Benutzername und das Passwort) hast du dir vorhin gespeichert. Bei all-inkl sind Datenbankname und Benutzername identisch.

Bei dem Datenbank-Host lässt du das voreingetragene „localhost“ stehen und auch den „Tabellen-Präfix“ änderst du nicht:

WordPress installieren - eine Datenbankverbindung herstellen

Wenn deine eingegebenen Daten korrekt sind, bekommst du nun eine Erfolgsmeldung angezeigt und kommst mit dem Klick auf „Installation durchführen“ zum nächsten Schritt:

Erfolgsmeldung beim WordPress installieren

Jetzt sind wir beim letzten Schritt angekommen, der berühmten WordPress 5-Minuten-Installation.

Hier gibst du nun den Titel der Website ein. Du kannst ihn in den WordPress Einstellungen später jederzeit wieder ändern.

Zudem legst du deinen Benutzer an, mit dem du dich gleich und zukünftig in deine WordPress Installation einloggen kannst. Hierfür gibst du einen beliebigen Benutzernamen und ein sicheres Passwort ein.

Anschließend trägst du deine E-Mail Adresse ein, welche mit dem Benutzerkonto verknüpft sein soll.

Zum Abschluss kannst du einstellen, ob deine Website von Suchmaschinen gefunden werden darf. Ist der Haken nicht gesetzt, dürfen Google & Co deine Website sehen und anzeigen. Setzt du den Haken, dürfen sie deine Website nicht sehen.

Solltest du den Haken setzen und Suchmaschinen somit den Zugriff auf deine Website verbieten, vergiss zu einem späteren Zeitpunkt nicht, ihn wieder herauszunehmen (in den WordPress Einstellungen unter „Allgemein“ -> „Lesen“), damit deine Website in den Suchergebnissen erscheint:

Die WordPress 5-Minuten-Installation

Bestätige nun unten mit einem Klick auf „WordPress installieren“ und im nächsten Schritt kannst du dich über den WordPress Login auf deiner Website einloggen.

🎉 Herzlichen Glückwunsch, du hast WordPress nun erfolgreich installiert!

Probleme & ihre Lösungen

Hier sind für einige der manchmal beim Installieren auftretenden Probleme und ihre Lösungen.

„Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung“-Fehlermeldung

Screenshot des "Fehler beim Aufbau einer Datenbankverbindung" Fehlers beim WordPress installieren

Tritt dieser Fehler auf, hast du vermutlich leider falsche Zugangsdaten zur Datenbank hinterlegt. Das bedeutet, entweder der Benutzername, Datenbankname, das Passwort oder der Host ist falsch eingetragen.

Prüfe deine eingegebenen Daten nochmals mit den von deinem Hoster vorgegebenen Daten ab.

Wenn dieser Fehler während der WordPress Installation direkt nach dem Schritt der Verbindung zur Datenbank auftritt, kannst du über den „Erneut versuchen“ Button zurück zu den Eingabefeldern und deine Eingaben korrigieren.

Tritt der Fehler trotz korrekter Daten weiterhin auf, wird das Problem aller Voraussicht nach beim Hoster liegen. Hier könnte in diesem Fall der Datenbankserver nicht erreichbar sein und es wird für dich Zeit, den Support zu kontaktieren. (Dieser Fall tritt allerdings sehr selten auf).

„Forbidden“-Fehlermeldung

WordPress "Forbidden" Fehlermeldung

Bei diesem Problem kommen ein paar Ursachen in Frage. Prüfe (und wenn nötig, korrigiere) daher die folgenden Punkte:

  1. Hast du die WordPress Dateien in den richtigen Ordner geladen und verweist deine Domain auf diesen Ordner?
  2. Sind wirklich nur die Dateien hochgeladen, nicht der „wordpress“ Ordner?
  3. Falls der Fehler während dem WordPress Installieren auftritt: Verweist deine Domain bereits auf all-inkl und sind 24 Stunden nach der Registrierung der Domain vergangen?

Wenn du diese drei Fehlerquellen geprüft hast und weiterhin auf die „Forbidden“-Fehlermeldung stößt, liegt es mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht an WordPress. Wende dich an den Support deines Hosters.

„Dies ist keine sichere Verbindung“-Fehlermeldung

Fehlermeldung "Dies ist keine sichere Verbindung" bei SSL Problemen

Triffst du beim Aufruf deiner Website auf diese Fehlermeldung, stimmt etwas mit dem SSL Zertifikat nicht.

Prüfe, ob du Schritt 1 durchgeführt hast und ein aktives Zertifikat für deine Domain hinterlegt ist. Du kannst das Zertifikat auch bearbeiten (bei all-inkl im KAS unter „Domains“ -> „Bearbeiten“ -> „SSL-Schutz“) und dort prüfen, ob SSL aktiv und SSL erzwingen auf Ja gestellt sind.

Ist hier alles korrekt eingestellt, kannst du das Zertifikat einmal komplett löschen (ganz unten bei der Bearbeitung des Zertifikats ist ein Button dafür) und es anschließend wie in Schritt 1 beschrieben neu ausstellen lassen.

„Die Website ist nicht erreichbar“-Fehlermeldung

Die Website ist nicht erreichbar Fehlermeldung

Am häufigsten tritt dieser Fehler auf, wenn deine Domain noch nicht auf den Server des Hosters verweist.

Wie oben genannt, kann es bis zu 24-48 Stunden dauern, bis eine neu registrierte Domain korrekt funktioniert.

In diesem Fall musst du einfach noch etwas warten und es morgen wieder probieren.

Du siehst nur eine weiße Seite (White Screen of Death)

Erscheint beim Aufruf deiner WordPress Website nur eine weiße Seite, ist möglicherweise bei dem Upload der WordPress Dateien etwas schief gelaufen.

Möglicherweise wurden Dateien nicht übertragen oder es wurden Dateien fehlerhaft hochgeladen.

Am besten löschst du einmal alle Dateien vom FTP-Server und folgst anschließend den Schritten 3&4 dieser Anleitung.

Solltest du die wp-config.php Datei händisch bearbeitet haben, könntest du aus Versehen ein Semikolon oder andere Zeichen gelöscht haben. Oder aber du hast es möglicherweise mit einem nicht-Text-Editor bearbeitet (beispielsweise Word) und dadurch das Dateiformat verändert.

Am besten startest du mit einer frischen wp-config.php Datei nochmal durch und bearbeitest sie mit einem Texteditor wie Sublime Text oder Notepad++.

„Permission Denied“ in FileZilla

Wenn dir FileZilla beim Herstellen der Verbindung zum Server die Fehlermeldung „Permission Denied“ anzeigt, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die Zugangsdaten falsch.

Überprüfe den Servernamen, Benutzernamen und das Passwort mit den bei deinem Hoster hinterlegten Daten. Bei all-inkl findest du diese im KAS unter „FTP“.

Timeout (Zeitüberschreitung) in FileZilla

Während der Dateiübertragung der WordPress Dateien in FileZilla kann es zu einem Timeout kommen. Hierfür gibt es verschiedene mögliche Gründe, die du am besten der Reihe nach prüfst:

  1. Du hast eine instabile Internetverbindung. Das kommt insbesondere bei mobilen Routern / Hotspots vor, aber kann auch in Altbauten mit alten Verkabelungen passieren (ich spreche aus Erfahrung…)
  2. FileZilla ist so eingestellt, dass es die Verbindung zu schnell kappt, wenn von dem Server keine Antwort kommt. Das kannst du in den FileZilla Einstellungen unter „Verbindung“ -> „Zeitüberschreitung nach:“ einstellen. Ich habe das auf 2.000 gestellt und seitdem deutlich weniger Probleme.
  3. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass es Probleme bei dem Server des Hosters gibt. Wenn du beide vorherigen Tipps ausprobiert hast, melde dich beim Support deines Hosters.

Häufig gestellte Fragen

Was benötige ich, um WordPress zu installieren?

– Einen Webhoster (z.B. all-inkl* oder RAIDBOXES*)
– Ein SSL Zertifikat
– Eine Datenbank
– Einen FTP Zugang zum Server
– Ein FTP Programm (z.B. FileZilla)
– Die WordPress Dateien (Download)

Kann ich die 1-Click WordPress Installation meines Hosters nutzen?

Bei einigen Hostern ist die 1-Click Installation von WordPress absolut super und zu empfehlen. Beispielsweise bei RAIDBOXES, all-inkl und einigen weiteren. Es gibt aber auch einige Hoster, die dir über die 1-Click Installation bereits unnötige Plugins oder auch Einstellungen mitbringen; das ist nicht gut. Im Zweifel ist es besser, WordPress selber zu installieren. Dadurch hast du alles unter Kontrolle und bekommst auch ein besseres Verständnis für die Technik.

Wie kann ich WordPress lokal installieren?

Hierfür musst du zunächst einen lokalen Server erstellen. Dafür gibt es kostenlose Software, wie beispielsweise XAMPP. Wenn du den Server angelegt und eine Datenbank aufgebaut hast, kannst du WordPress wie üblich installieren.

Ist WordPress kostenlos?

Die selbstgehostete WordPress.org Version ist kostenlos, ja. Es gibt noch die kostenpflichtige Version WordPress.com. Aber auch bei der kostenlosen Version kommen einige Kosten zusammen: Der Hoster, Plugins, Themes, Support…

Wie lange dauert es, WordPress zu installieren?

Für Anfänger würde ich etwa 1-2 Stunden einplanen. Je nach technischen Fähigkeiten kann man WordPress aber auch in 10-15 Minuten installieren.

Wo bekomme ich WordPress Support?

Die kostenlose WordPress.org Version bringt keinen direkten Support mit. Allerdings gibt es das WordPress Support Forum & die WordPress Dokumentation und zudem viele Freelancer & Blogs wie diesen hier, welche dir mit WordPress helfen. Schaue dir am besten auch mal meinen WordPress Mitgliederbereich an, wo du jederzeit persönlichen WordPress Support von mir bekommst.

Was sind die Mindestanforderungen für WordPress?

– PHP-Version 7.4 oder höher.
– MySQL-Version 5.7 oder höher ODER MariaDB-Version 10.2 oder höher.
– HTTPS-Unterstützung

32 Gedanken zu „WordPress installieren in 6 Schritten – so geht’s“

  1. Guten Tag
    Dein Blog unterscheidet sich mal echt positiv von den ganzen Dampfplauderern oder vermeintlichen „Onlinemarketern“. 99 von 100 verticken ausschließlich Kurse (und waren vor 6 Monaten selber Kurskäufer bei einem anderen Guru). Wirklich eigenes Know How haben die wenigsten. Die vermeintlich „neuen“ Produkte sind fast ausschließlich bei amerikanischen Vorbildern abgekupfert.
    Der ganze Zauber geht bis hin zu schwarzen SEO – Techniken die eine Seite bei Google & co auch mal aus dem Index fliegen lassen – als „Strategien“ zu bewerben.

    Die echte Nische aus meiner Sicht sind schlüsselfertige und gehostete Lösungen die bezahlbar sind. Momentan gibt es nur – oft überteuert – Teillösungen, „Ratgeber“ und Gewurstele. Die Einsteiger kaufen das Loch in der Wand – keinen Kurs über Bohrmaschinen.

    Das Problem vieler Programmierer ist oft ihre Verkopfung. (Fachidot schlägt Kunden tot) Dadurch sind sie selten in der Lage Projektwünsche von Nichtprogrammierern überhaupt zu verstehen. Stundenverrechnungssätze von 80 – 120 Euro sind eine Lachnummer. Würde ich nur zahlen wenn nackt gearbeitet würde und ich das Video auf YT hoch laden darf. 🙂

    So wie es bei Dir ausschaut ist da was dahinter. Deshalb werde ich wieder vorbei schauen.

    Grüße Kerstin

    Antworten
  2. Hey Peter,

    da widerspreche ich dir. Am besten ist die von mir verlinkte, offizielle Herstellerseite. Hast du damit schlechte Erfahrungen gemacht oder was hast du gegen die, dass du Heise bevorzugst? 🙂

    Grüße
    Jonas

    Antworten
  3. Du hast völlig Recht, dass die offizielle Projektsite eigentlich immer erste Wahl ist.

    Aber bei FileZilla hatte ich bei den letzten Downloads von der offiziellen Site immer integrierte Zusatzsoftware (Adware etc.). Das steht etwas unscheinbar auch unter dem Download-Button: „This installer may include bundled offers.“ Laut Wikipedia machen die das seit August 2013:
    https://de.wikipedia.org/wiki/FileZilla#Adware

    Das kann man bei der Installation zwar deaktivieren, aber gerade Einsteiger übersehen das leicht und holen sich so ohne es zu merken jede Menge Kruppzeug an Bord.

    Die FileZilla-Version bei Heise enthält diese „bundled offers“ nicht. You get FileZilla only.

    Antworten
  4. Nabend Jonas,
    bin zufällig auf Dich aufmerksam geworden.
    Bin aber etwas enttäuscht, viele Inhalte werden mir nicht angezeigt … soll so sicherlich nicht, z.B. Kontakt, Über mich, eigentlich alles bis auf den Blog.

    Ja und wollte mich schlau machen, da das Impressum auch nicht angezeigt wird, wie aktuell dies alles ist und welches Bundesland bzw. wo Du so steckst?

    Ich bin kein Fan von groß auf Seiten rumsuchen, entweder ich sehe es offensichtlich, was ich suche oder ich gehe wieder. Hier war ich jetzt neugierig und schreib Dir deshalb auch.

    Würde mich wirklich interessieren, denn ich suche wen der mir das beibringt, mir hilft wenn ich nicht weiterkomme.

    bis dann … 🙂

    Antworten
  5. Hey Lea,

    hm das klingt ja merkwürdig. Ich kann die Fehler nicht reproduzieren, bei mir läuft alles. Ich frage mal schnell herum, ob es noch mehreren so geht. Ansonsten müsste der Fehler eventuell von deinem Browser oder ähnlichem ausgehen.

    Die Artikel sind aktuell, der letzte ist von Ende des letzten Monats und der nächste wird gerade geschrieben 😉
    Ich sitze am schönen Bodensee in der Nähe der Schweizer Grenze.

    Wenn du Hilfe brauchst, gerne einfach eine E-Mail an info@wp-ninjas.de oder auch einfach auf Facebook eine Nachricht schreiben.

    Grüße
    Jonas

    Antworten
  6. Lieber Jonas

    Vielen Dank für deine „erste Hilfe“ via facebook und den Link. Habe mich gerade etwas durchgelesen und überlege mir die Zügelei nun gut. Deine Artikel sind einfach, treffend und auch für Anfängerinnen und technisch weniger Begabte – wie mich – sehr wertvoll. Es gibt allerdings einiges zu tun und ich habe da immer die Befürchtung, dass das nicht alles einfach nur läuft. Dann wird’s für mich schnell problematisch beziehungsweise stehe ich an. Im Moment ist vieles unklar, wobei ich gelernt habe, dass man noch so viel lesen kann, lernen tut man’s beim Machen . . . Zeitintensive Lehrstunden.

    Lieben Dank dir jedenfalls und hier werde ich ab und an reinschauen, beziehungsweise deine Anleitungen nutzten, sollte ich mich für den Umzug entscheiden.
    lg
    Anita

    Antworten
  7. Hey Anita,

    danke für das tolle Feedback! 🙂
    Am besten ist es immer, einfach auszuprobieren und mit den aufkommenden Fehlern zu lernen, also nur Mut!

    Grüße und viel Erfolg
    Jonas

    Antworten
  8. Moin Chris,

    ich setze lediglich Affiliate-Links und spreche Empfehlungen aus, wenn ich die Angebote selber nutze / getestet habe und sie für sehr gut und hilfreich für euch empfinde 🙂
    Also ja, all-inkl ist definitiv sehr empfehlenswert. Wenn es noch ein Level höher gehen soll, empfehle ich dir Raidboxes!

    Grüße
    Jonas

    Antworten
  9. Danke für deinen tollen Beitrag, er hat mir sehr geholfen meinen Blog online zu stellen.
    Bis jetzt habe ich noch wenige Plugins aktiviert da ich mir noch nicht sicher bin was ich brauche und ich mich zuerst auf den Inhalt konzentrieren möchte
    Grüße
    Dietmar

    Antworten
  10. Ich bin gerade in meinem Informatikstudium und kann der Kerstin nur Recht geben. In vielen Praktikas musste ich leider mitbekommen wie Kunden und Itler völlig aneinander vorbeireden. Ich schätze das liegt daran dass die ITler die Kundensicht nicht wirklich nachvollziehen können und basteln was eigenes draus. Diese Anleitung z.b. ist aber top geschrieben und hilft sowohl erfahrenen Programmieren als auch unerfahrenen weiter. Bin begeistert. Auch ich werde regelmäßig hier vorbeischauen.

    Antworten
  11. Hi,
    Ich habe (dank fehlender Information meinerseits) natürlich direkt eine 1-Click Installation (bei webgo als Hoster) vorgenommen, und auch meine Website fertig aufgebaut. Nun wollte ich mich mehr informieren und lese ständig, wie schlecht 1-Click Installationen sind… Woher weiß ich, was nun schon vorab konfiguriert wurde; sollte ich eine komplette Neuinstallation über FileZilla angehen?

    Vielen Dank & Beste Grüße,
    Maike

    Antworten
  12. Hey, ein ganz herzliches DANKE für diesen tollen Beitrag: ich habe dadurch gerade, als absoluter Anti-Technik-affiner-Mensch, es geschafft, eine neue Domain und Wordpress zu installieren- ich bin mega stolz. Toll und dein Artikel ist klar und hilfreich ohne 10 Plugins verkaufen zu wollen👍

    Antworten
  13. Moin Maike, moin Ric,

    ich bin auch der Meinung, dass bei den meisten Hostern die 1-click Installation nicht zu empfehlen ist. Man weiß nie genau, was alles unnötiges mitinstalliert wird. Manche Hoster packen die Loginmaske in ihr eigenes Design oder installieren Plugins…

    Grüße
    Jonas

    Antworten
  14. Hallo Jonas,

    tatsächlich wissen viele angehende Blogger schon nicht, was der Unterschied zwischen der Installation auf einem Webserver und das Nutzen von WordPress com ist.

    Mittlerweile gibt es dann noch Baukästen bei den Hoster oder managed Lösungen. Die meiner Erfahrung nach ebenso zu Problemen führen können.

    Den vollen Nutzen entfaltet WordPress erst auf einem eigenen Webspace. Weil ich dort als Webmaster selbst entscheiden kann, was ich wie mache.

    Wie ich in meinem WordPress Turorial ( https://www.blog-als-nebenjob.de/wordpress-tutorial-deutsche-blogstart-anleitung/ ) beschrieben habe, kann ich dann wirklich Alles einstellen. Theme, Plugins, Permalinks etc. Muss dann aber auch die Installation wie Du beschrieben hast machen und die Wartung selbst vornehmen.

    Genauso wie Einstellungen, die Sicherheit, SSL Einstellungen und vieles Weitere. Enorm wichtig sind auch die Core Web Vitals geworden, die unsere Rankings nachhaltig beeinflussen werden. Da gilt es auch Anpassungen an der Geschwindigkeit der Webseite vorzunehmen. Eventuell ein Caching zu nutzen, was ja auch die Server entlastet.

    Viele Grüße
    Ronny

    Antworten

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