Der WordPress Hosting Vergleich – finde deinen Hoster!

Das richtige WordPress Hosting ist Gold Wert und kann entweder für ein entspanntes Arbeiten sorgen oder aber für eine Menge graue Haare…

In den letzten Jahren habe ich mit unzählbaren WordPress Hosting Anbietern gearbeitet und dabei leider häufig schlechte Erfahrungen gemacht.

Damit du aus meinen Erfahrungen lernen kannst, habe ich einen großen WordPress Hosting Vergleich gestartet und elf Anbieter getestet. Die Ergebnisse dieser Tests, gebündelt mit meiner langjährigen Erfahrung, zeigen dir in diesem Ratgeber…

  • …den genau für deine Anforderungen passenden Hoster
  • …drei DSGVO-konforme Hoster, die ich selbst nutze, liebe und empfehlen kann
  • …die Geschwindigkeitsunterschiede der Hoster
  • …woran du einen guten WordPress-Hoster erkennst

Suche mithilfe dieses Vergleichs den für dich passenden Hoster raus und lass mich helfen, dir Zeit, Geld und auch Nerven zu sparen!

Quiz: Finde den besten WordPress Hosting-Tarif für dich

Möchtest du, ohne viel zu lesen, den zu deinen Anforderungen sinnvollen Hosting-Tarif finden?

Nutze diesen Guide, der dir basierend auf meinem WordPress Hosting Vergleich und anhand einiger Fragen aus 19 verschiedenen Tarife den für deine Website(s) passenden anzeigt:

In meinem Test haben sich drei Hoster herauskristallisiert, die ich aufgrund objektiver Daten und auch meiner persönlichen Erfahrung empfehlen kann:

Die drei Anbieter mit dem besten WordPress Hosting

Bester Hoster für Einsteiger

Bester günstiger Hoster

Bester high-performance Hoster

Hoster

Empfohlener Tarif

StartUp

PrivatPlus

Fully Managed

Preis (€ / Monat)

3,99 € für 12 Monate, danach 12,99 €

0 € für 3 Monate, danach 7,95 €

30 €  (abzgl. 10 € mit Code WPNINJAS)

Vorteile

+ 1 Domain inklusive

+ moderne & einfache Oberfläche
+ Performance Plugin inklusive
+ 24/7 Support
+ Sehr schnell

+ CDN inklusive

+ 5 Domains inklusive

+ schnell

+ starke Rabatte bei längerer Laufzeit

+ sehr günstig

+ guter deutscher Support

+ sehr guter deutscher Support
+ moderne & einfache Oberfläche

+ Staging inklusive
+ Extrem schnell

+ sehr zuverlässige Uptime

Nachteile

- Staging erst ab GrowBig Tarif

- Deutscher Support nur über Google Translate

- Keine SSD Festplatten

- kein Live-Chat Support

- kein Staging

- E-Mail Hosting kostet zusätzlich
- keine Inklusivdomain

Bevor ich dir die drei Hoster im Detail vorstelle, möchte ich dir ein paar Infos mitgeben:

  • alle vorgestellten Hoster sind DSGVO-konform und haben Server in Deutschland
  • ich habe jeden dieser Hoster getestet und nutze einige von ihnen seit Jahren
  • der Hosting-Vergleich basiert auf objektiven Daten & meiner Erfahrung

So, jetzt aber mehr zu den drei besten WordPress Hostern, die es meiner Meinung nach aktuell gibt.

Siteground

Bewertung bei Trustpilot:

4,7 Sterne (hervorragend) bei Trustpilot bei 10.255 Bewertungen (Stand Jun. 22)

Siteground* ist einer der drei Hoster, die von WordPress aktiv empfohlen werden. Dieser Empfehlung kann ich mich absolut anschließen.

Ich habe dort aktuell eine eigene Website liegen und bin sehr zufrieden mit den integrierten Tools. Überrascht hat mich die sehr starke Performance. Aufgrund der optimierten Infrastruktur und dem integrierten Performance-Plugin sind die Ladezeiten top, was auch mein Ladezeit-Vergleich zeigt:

Durchschnitt aus fünf Speed-Tests zu verschiedenen Tageszeiten pro Hoster, durchgeführt mit pingdom.

Da Siteground auf WordPress Hosting ausgelegt ist, ist das Backend übersichtlich und einfach zu bedienen. Dank verschiedener Tools erspart der Anbieter uns einige (teils kostenpflichtige) Plugins wie WP Rocket oder WP Staging.

Der Support führt in der ersten Ebene über eine große Wissensdatenbank (in der viele Probleme tatsächlich direkt mit einfachen Anleitungen behoben werden können). Ist man beim Support-Chat angekommen, hat man es mit einem sehr kompetenten und hilfreichen Support zu tun, der 24/7 erreichbar ist. Aktuell wird der Support über Google Translate auf Deutsch übersetzt, alternativ kannst du natürlich einfach auf Englisch anfragen.

Preislich hat man durch das günstige erste Jahr erst einmal seine Ruhe, die anschließenden Hosting-Kosten sind für die tolle Ausstattung definitiv fair.

Mit der 30-Tage-Geld-zurück-Garantie kannst du SiteGround in Ruhe testen. Bist du danach ebenso überzeugt, wie ich, schnappe dir am besten direkt den großartigen Rabatt und buche direkt für ein Jahr!

Vorteile

  • 1 Domain inklusive
  • E-Mail Hosting inklusive
  • moderne & einfach bedienbare Oberfläche
  • 24/7 Support per Live-Chat
  • SSD-Festplatten für Dateien & Datenbank
  • sehr schnelle Performance
  • inklusive Performance Plugin (vergleichbar mit WP Rocket)
  • kostenloser WordPress Umzug
  • Zugriff auf Backups der letzten 30 Tage
  • CDN inklusive
  • inklusive Let’s Encrypt SSL Zertifikat
  • 1-Klick WordPress Installation
  • hohe Sicherheit
  • Staging ab “GrowBig”-Tarif inklusive
  • 30 Tage Geld-zurück-Garantie

Nachteile

  • Staging erst ab dem “GrowBig”-Tarif
  • Deutscher Support aktuell nur über Google Translate
  • rabattierter Preis im ersten Jahr nur bei jährlicher Vorauszahlung
  • Domain nur im ersten Jahr kostenlos

Raidboxes

Bewertung bei Trusted Shops:

5,0 Sterne (sehr gut) bei Trusted Shops bei 777 Bewertungen (Stand Jun. 22)

Raidboxes WordPress Hosting Startseite

Raidboxes* ist der Hoster, dem ich meine WP Ninjas Website schon seit 2018 anvertraue und seitdem rundum zufrieden bin.

Herauszuheben ist neben den praktischen WordPress Tools und der hohen Sicherheit definitiv das fantastische Support-Team (komplett auf Deutsch). Über den Chat ist immer jemand schnell erreichbar und bisher hatte ich ausschließlich gute Erfahrungen mit den Reaktionen. Es wird sogar gerne mal über die üblichen Hoster-Support-Themes hinaus geholfen!

Gleichzeitig darf ich nicht vergessen, die großartige Performance der Server hervorzuheben. Allein der damalige Umzug meiner Website von all-inkl zu Raidboxes hat die Ladezeit fast halbiert.

Das sieht man auch gut in dem Geschwindigkeitsvergleich, den ich im Rahmen des WordPress Hosting Vergleichs durchgeführt habe (es ist die gleiche Grafik, wie oben):

Durchschnitt aus fünf Speed-Tests zu verschiedenen Tageszeiten pro Hoster, durchgeführt mit pingdom.

Durch eine komplett auf WordPress ausgelegte Server-Infrastruktur, ist deine Website bei Raidboxes so sicher vor Angriffen, wie sie es nur sein kann. Dank der super einfachen Staging-Funktion, kannst du ohne den Kauf eines Plugins mit nur einem Klick eine Staging-Site anlegen.

Die moderne Oberfläche ist super einfach zu bedienen und spart dir Zeit. Solltest du dich mal nicht mehr in dein WordPress Backend einloggen können, kannst du ganz einfach über das Raidboxes Dashboard Plugins und Themes deaktivieren, ohne dafür per FTP auf dem Server herumwursteln zu müssen.

Teste Raidboxes 14 Tage kostenlos und sichere dir 10 € Rabatt pro Monat auf den Fully Managed Tarif. Nutze einfach den Button unter dieser Box. Sollte dir der korrekte Preis von 20 € für Fully Managed nicht angezeigt werden, hilft dir der Support aus.

Vorteile

  • moderne & einfach bedienbare Oberfläche
  • deutscher Support per Live-Chat
  • netter & hilfreicher Support, der die “Extra-Meile” geht
  • SSD-Festplatten für Dateien & Datenbank
  • sehr schnelle Performance
  • zuverlässige Server-Uptime
  • (Server)-Standort in Deutschland
  • inklusive Staging-Funktion
  • 14 Tage kostenlos testen
  • kostenloser WordPress Umzug
  • Zugriff auf Backups der letzten 30 Tage
  • inklusive Let’s Encrypt SSL Zertifikat
  • 1-Klick WordPress Installation
  • hohe Sicherheit

Nachteile

  • keine Domain inklusive
  • E-Mail Hosting kostet extra (ab 1,50 € / Monat)
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, trotzdem etwas teurer

All-Inkl

Bewertung bei Trustpilot:

3,9 Sterne (gut) bei Trustpilot bei 169 Bewertungen (Stand Jun. 22)

Bei all-inkl* liegen fast alle Domains von mir, genau wie E-Mail Hosting und einige kleinere WordPress Projekte. Bei diesem Hoster wurde WP Ninjas damals geboren.

In meinen Augen ist all-inkl ein super Hoster, wenn man nach einem günstigen Hosting-Paket sucht, das Website-, Domain- und E-Mail-Hosting inklusive hat. Für nur 7,99 € bekommst du hier fünf Domains inklusive und kannst beliebig viele Websites aufsetzen.

Zwar sind die Ladezeiten nicht mit Hostern wie SiteGround und Raidboxes vergleichbar, trotzdem hat all-inkl in meinem Hosting-Vergleich alle anderen Hoster geschlagen.

Ich kann das Hosting vor allem für kleinere und mehrere WordPress Projekte, die nicht so viel Traffic (< 2.000 Besucher / Monat) haben, definitiv empfehlen. Für größere Websites, bei denen die Performance und Uptime essenziell ist, nutze lieber einen der oben empfohlenen Hoster.

In Bezug auf die Sicherheit ist all-inkl zwar nicht auf einem Level mit den oben genannten Hostern, aber trotzdem gut unterwegs. Wichtig ist hier, dass die Sicherheit der WordPress Installation selber in die Hand genommen wird und mehrere Projekte innerhalb eines Hosting-Vertrags voneinander abgetrennt werden.

Zwar ist die Bedienungsoberfläche etwas in die Jahre gekommen, allerdings kann man bei dem Preis und der Performance ein Auge zudrücken.

Der Support hat bei meinen Anfragen sowohl telefonisch als auch per E-Mail immer sehr hilfreich und nett reagiert. Da es sich bei all-inkl um ein deutsches Unternehmen handelt, ist der Support auf Deutsch. Leider liest man in Bewertungen (unter andere auf Trustpilot) mehr und mehr von schlechten Erfahrungen mit dem Support, die ich allerdings nicht bestätigen kann.

Vorteile

  • 5 Domains inklusive (.de, .com, .org, .info)
  • sehr günstige Preise
  • 3 Monate kostenlos testen
  • starke Rabatte bei längerer Vorauszahlung
  • deutscher Support per E-Mail und Telefon
  • gute Performance
  • zuverlässige Server-Uptime
  • (Server)-Standort in Deutschland
  • 1-Klick WordPress Installation

Nachteile

  • Benutzeroberfläche veraltet und nicht mobil optimiert
  • SSD-Festplatte erst ab “Premium”-Tarif
  • keine Staging-Umgebung
  • SSL Zertifikate erst ab “Privat-Plus”-Tarif inklusive
  • kein Support via Live-Chat

Willst du wissen, welcher der richtige Hoster für genau deine Anforderungen ist?
Klicke hier und nutze mein Hosting-Quiz, um aus 19 Hosting-Tarifen den für dich Richtigen auszuwählen!

Wie der WordPress Hosting Vergleich abgelaufen ist

Wie schon erwähnt, habe ich meinen WordPress Hosting Vergleich auf zwei Standbeinen aufgebaut:

  1. Objektiven Daten & Kriterien
  2. Meiner langjährigen Erfahrung mit den Hostern

Getestet habe ich die folgenden Hosting-Anbieter:

  • Alfahosting
  • all-inkl
  • Hetzner
  • Hosteurope
  • Ionos
  • Mittwald
  • Raidboxes
  • SiteGround
  • Strato
  • webgo
  • WP-Projects

Damit du die Testergebnisse nachvollziehen kannst, liste ich dir hier meine Kriterien auf:

Generelle Kriterien

  • Der Hoster muss DSGVO-konform sein und Serverstandorte in Deutschland haben
  • Es müssen aktuelle PHP Versionen angeboten werden (PHP 8)
  • SSL Zertifikate müssen über Let’s Encrypt oder einen anderen Anbieter enthalten sein
  • Die Server müssen Verbindungen über HTTP/2 aufbauen
  • Das PHP Memory Limit muss mindestens 128M betragen
  • Es muss Support auf Deutsch geben
  • Es werden SSD-Festplatten eingesetzt

Alle von mir empfohlenen Hoster (Raidboxes, SiteGround, all-inkl, webgo) erfüllen diese Kriterien!

Aufbau des Ladezeit-Tests

Ich habe eine einfache Website aufgebaut, die ich auf jedem der getesteten WordPress Hosting Anbieter eingespielt habe. Hier der Aufbau:

  • 4 Beiträge mit durchschnittlich 2.200 Wörtern und 10 Bildern
  • Installierte Plugins: Antispam Bee, LuckyWP Table of Contents, RankMath SEO, UpdraftPlus

Die getestete Seite war ein Beitrag mit:

  • 3.600 Wörtern
  • 13 Bildern
  • 4 JavaScript Dateien
  • 3 CSS Dateien
  • 1 HTML Datei
  • 827kb Größe

Getestet habe ich mit drei verschiedenen Tools:

Mit jedem Tool habe ich fünf Tests an verschiedenen Tagen und zu unterschiedlichen Tageszeiten durchgeführt.

Der Vergleich der Ladezeiten, den du oben bei der Vorstellung der Hosting-Anbieter siehst, basiert auf den Daten von Pingdom. Die Ergebnisse dieses Tests wurde von den anderen beiden Tests in etwa bestätigt.

Was macht gutes WordPress Hosting aus?

Grundsätzlich ist ein gutes WordPress Hosting genau das, was zu deinen Anforderungen passt.

Die Kriterien, die ich für die Auswahl der Sieger meines Vergleichs angelegt habe, sind genau die Fakten, welche eine WordPress Hosting zu einem guten WordPress Hosting machen.

Qualität & Sprache des Supports

Im besten Fall ist der Support bei einem guten WordPress Hoster rund um die Uhr für Notfälle erreichbar und reagiert in kurzer Zeit.

Im schlechtesten Fall können ansonsten längere Ausfallzeiten oder andere Probleme entstehen, welche einen Umsatzeinbruch oder auch negative Auswirkungen auf Google-Rankings verursachen.

Zwar ist es nicht direkt eine Voraussetzung für den Support eines guten WordPress Hosting Anbieters, aber die Unterstützung über die üblichen Hosting-Probleme hinaus kann ein Segen sein.

Bei Raidboxes sitzt beispielsweise ein super nettes, hilfreiches und kompetentes Support-Team, das auch bei dem ein oder anderen WordPress Problem mal aushilft.

Für viele Nutzer ist zudem die Sprache des Supports ein Kriterium.

Da der Support häufig einer der größten Kostenpunkte für Hosting Anbieter ist, haben billige Hoster häufig einen eher schlechten Support.

Standort des Servers

Zwei große Faktoren werden vom Standort des Servers von einem Hosting Anbieter beeinflusst:

  • Datenschutz
  • Ladezeiten

Aus Sicht des Datenschutzes ist Deutschland als Server-Standort definitiv der sicherste. Innerhalb der EU gilt ein ähnlich hohes Datenschutzniveau, daher kann auch das noch ausreichend sein.

Serverstandorte von SiteGround
Serverstandorte von SiteGround* mit Rechenzentrum in Frankfurt.

In Bezug auf die Ladezeiten hat der Standort Einfluss, da der geografische Abstand zwischen dem Nutzer, der deine Website aufruft, und dem Server-Standort die Ladezeit beeinflusst. Je weiter der Nutzer vom Server entfernt ist, desto länger benötigt der Seitenaufbau.

Gratis SSL-Zertifikate

Tatsächlich gibt es immer noch Webhoster, die für jedes SSL-Zertifikat etwas berechnen und keinerlei kostenlose Zertifikate anbieten. In Zeiten der kostenlosen Let’s Encrypt SSL-Zertifikate ist das ein absoluter Dealbreaker.

Jede Website benötigt ein SSL Zertifikat, damit die Datenübertragung verschlüsselt über das HTTPS-Protokoll laufen kann.

Nicht nur die DSGVO möchte das von deiner Website, auch Google und deine Seitenbesucher haben ein Auge darauf.

DSGVO Konformität & AV Vertrag

Das bringt uns direkt zum großen Thema der DSGVO Konformität (ja ich weiß, ätzend…). Bei WordPress Hosting werden nun mal personenbezogene Daten verarbeitet, darum kommen wir also nicht herum…

Wie bereits angesprochen, spielt der Server-Standort hierbei eine große Rolle. Zudem sollte ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) mit dem WordPress Hosting Anbieter abgeschlossen werden, am besten natürlich online ohne Papierkram.

Im Detail muss hier auch auf Dinge wie die Speicherdauer der IP-Adresse geachtet werden, seriöse Hoster kümmern sich jedoch darum und du musst nicht eingreifen.

Ausreichend Speicherplatz

Speicherplatz ist mittlerweile definitiv kein Faktor mehr, der problematisch wird. Speicherplatz ist günstig und meistens im Überfluss vorhanden.

Natürlich kommt es darauf an, was du bei deinem WordPress Hosting Anbieter genau vorhast, in der Regel reichen für kleine Projekte 2 GB locker aus. Selbst wenn du mit vielen Fotos arbeitest, sind 5–10 GB meist mehr als genug.

Wenn du den Hoster gleichzeitig auch für das Hosting deiner E-Mail-Adressen nutzt und hier möglicherweise mehrere anlegst bedenke, dass auch sie Speicherplatz benötigen.

Performance der Server-Infrastruktur

Die Performance der Server-Infrastruktur wirkt sich auf die Ladezeit deiner Website aus und ist somit ein wichtiger Faktor. In meinem WordPress Hosting Vergleich haben sich bei der Ladezeit die Anbieter durchgesetzt, die ihre Infrastruktur komplett auf WordPress Hosting ausgelegt und optimiert haben.

Hierbei spielen technische Strukturen wie die Art des Servers (nginx, Apache) eine Rolle, die im Hintergrund laufenden Festplatten, ob es ein managed Hosting ist, ein eigener Server und vieles mehr.

Im Detail macht es wenig Sinn, sich diese Dinge einzeln anzuschauen. Wichtig ist am Ende, ob die Website schnell lädt oder nicht.

SSD-Festplatten für Dateien & Datenbank

Wie gerade genannt, sind die Festplatten ein Teil der für die Ladezeit wichtigen Server-Infrastruktur.

Ein moderner Hoster sollte sowohl für die WordPress Dateien als auch für die Datenbanken SSD-Festplatten einsetzen. HDD-Festplatten sind deutlich langsamer und sollten ein Ding der Vergangenheit sein.

Passende PHP-Einstellungen

Zwar gibt es einige PHP-Einstellungen, zwei sehr wichtige stechen allerdings heraus:

  • PHP Memory Limit
  • mod_rewrite

Das PHP Memory Limit ist sehr wichtig für die Geschwindigkeit deiner Website und des WordPress Backends. Je mehr und anspruchsvollere Plugins du installiert hast, desto höher sollte das Limit sein.

Das absolute Minimum liegt hier bei 128M, ich würde aber eher mindestens 256M empfehlen. Wenn du beispielsweise einen WooCommerce Shop in deiner WordPress Installation betreibst, würde ich dir auf jeden Fall zu 256M oder mehr raten.

Auf WordPress Hosting spezialisierte Anbieter sind sich dessen bewusst und bieten sogar 512M, 1024M oder noch mehr an.

Das mod_rewrite wird von WordPress benötigt, um schöne Permalinks zu erstellen und ist eine der von WordPress angegebenen Voraussetzungen.

HTTP/2

Bei dem früher genutzten HTTP/1.1 wurde immer eine Datei nach der anderen übertragen.

Mit dem HTTP/2 Standard hat sich das geändert und es werden mehrere Dateien gleichzeitig übertragen. Das spart Zeit und erhöht somit die Geschwindigkeit beim Aufruf einer Website.

Nicht nur WordPress Hosting Anbieter sollten HTTP/2 anbieten, sondern alle Hoster!

Erreichbarkeit / Uptime

Die Uptime gibt an, wie häufig ein Server, und somit deine Website, nicht erreichbar ist. Gute Hoster haben eine Uptime von 99,9 %. Das sollte auch definitiv dein Anspruch an ein gutes WordPress Hosting sein.

Das entspricht knapp 9 Stunden Downtime pro Jahr – was absolut in Ordnung ist. Perfekt gibt es nicht, aber mit 99,9 % Uptime hast du die beste Leistung, die du bekommen kannst.

Wenn du denkst, dass doch auch 99 % ausreichen, lass dich von der hohen Zahl nicht täuschen. Das entspricht fast 90 Stunden im Jahr, in der deine Website nicht erreichbar ist!

Aktuelle PHP Versionen

PHP ist die Skriptsprache, auf der WordPress, Themes und Plugins basieren. Sie wird ständig weiterentwickelt und bringt bei neuen Versionen häufig große Vorteile mit sich.

Als PHP damals von 5.6 auf 7.0 gestiegen ist, hat das die WordPress Ladezeit dermaßen beeinflusst, dass sie fast halbiert wurde.

Somit ist es wichtig, dass WordPress Hoster die neuesten Versionen anbieten.

Aktuell gibt es bereits PHP 8.1, allerdings würde ich noch nicht darauf umstellen. Es gibt noch Plugins und Themes, die damit nicht klarkommen und Probleme verursachen können.

Was sind Managed Hosting, vServer, dedizierte Server und Cloud Hosting?

Es gibt verschiedene Arten von WordPress Hosting und bei fast jedem Anbieter spiegelt sich das in unterschiedlichen Tarifen wider.

Das kann ziemlich unübersichtlich werden, deshalb schauen wir uns diese ganzen Hosting-Arten einmal an.

Managed WordPress-Hosting

Das Managed WordPress-Hosting ist in vielen Fällen die beste Wahl. “Managed” bedeutet, dass dir dein Hosting-Anbieter einige Arbeiten abnimmt.

So übernehmen Raidboxes* und SiteGround* unter anderem die WordPress Installation, Updates von WordPress, Plugins & Themes (wenn gewünscht) und kümmert sich natürlich auch um sämtliche im Hintergrund laufenden Aufgaben des Servers.

Während es auch managed Hosting gibt, bei dem kein Fokus auf WordPress liegt, hat das managed WordPress-Hosting häufig einige weitere Vorteile:

  • Automatisierte Backups
  • Optimierung der Ladezeit durch aktuelle Technologien, spezielles Caching und mehr
  • Verbesserte Absicherung gegen Hacking-Angriffe
  • Nützliche Tools wie Staging
  • Auf WordPress Fragen spezialisierte Support-Teams

Zusammengefasst bedeutet das managed WordPress-Hosting also, dass du dich auf deine Inhalte und das Design deiner Website fokussieren kannst. Der Webhoster übernimmt einen Großteil der im Hintergrund notwendigen Administration.

vServer

Ein vServer, wie du ihn hier bei webgo* buchen kannst, ist ein virtueller Server. Das bedeutet, dass du die Ressourcen eines Servers mit nur wenig anderen Nutzern teilst. Du hast also keinen gesamten Server, sondern teilst ihn mit anderen.

Bei managed vServern musst du dir um die Betreuung des Servers keine Sorgen machen, das übernimmt dein Hosting Anbieter. Gleichzeitig hast du aber auch Konfigurationsmöglichkeiten auf Server-Ebene, die du bei managed WordPress-Hosting nicht hast.

Ein vServer hat in erster Linie den Vorteil, dass du dir den Server mit nur wenigen anderen Nutzern teilst und somit eine Menge Power hast. Zudem hast du deutlich mehr Kapazität für Websites (egal ob WordPress oder andere Systeme), als bei einem Hosting-Tarif, der auf eine einzelne Website ausgelegt ist.

Durch die kollektive Nutzung des Servers ist ein vServer Tarif deutlich günstiger, als ein dedizierter Server.

Mit einem vServer teilst du dir einen Server mit nur wenigen anderen Nutzern und hast den Vorteil eines Servers für wenig Geld. Für einzelne Websites macht ein virtueller Server meistens wenig Sinn, er eignet sich eher für das Hosting vieler verschiedener Websites (sowohl WordPress als auch anderer Systeme).

Dedizierter Server

Buchst du einen dedizierten Server, hast du diesen Server komplett für dich.

Kurz gesagt: Du hast die Macht!

Keiner klaut dir Ressourcen und du kannst auf Serverebene alles genau nach deinen Wünschen einstellen und tatsächlich machen, was du willst.

Aber mit großer Macht kommt große Verantwortung, denn du musst dich um diesen Server kümmern und die Konfiguration muss auf deine Nutzungsabsicht ausgelegt werden. Da du dir einen eigenen Server mietest, sind die Kosten hierfür deutlich höher, als bei einem vServer.

Ein dedizierter Server gibt dir die volle Macht. Du hast deinen eigenen Server, seine volle Power und kannst sämtliche Konfigurationen auf deine Wünsche anpassen. Du musst dich hervorragend auskennen mit der Verwaltung eines Servers und zahlst deutlich mehr, als bei einem vServer.

Cloud-Hosting

Cloud Hosting wie SiteGround* es anbietet bedeutet, dass du, wie bei einem vServer auch, einen virtuellen Server hast. Allerdings greift das Cloud-Hosting nicht auf einen einzelnen Server zurück, sondern auf ein ganzes Server-Netzwerk.

Im Vergleich zum vServer hast du somit eine deutlich höhere Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit.

Ein WordPress-Anwendungsbereich für Cloud-Hosting sind schnell wachsende Websites, bei denen der Traffic schnell wächst oder Traffic-Spitzen zu verschiedenen Zeitpunkten entstehen.

Durch die Macht der Cloud können Ressourcen in Echtzeit skaliert werden, um einem erhöhten Ansturm gerecht zu werden und nicht in die Knie zu gehen, wie ein einzelner Server es würde.

Cloud-Hosting ist wie ein vServer aber mit dem großen Vorteil der Skalierbarkeit. Erfährt deine Website einen plötzlichen Traffic-Ansturm oder wachsen die Besucherzahlen über einen längeren Zeitraum stark an, reagiert die Cloud in Echtzeit, um Ressourcen zur Verfügung zu stellen.

FAQ – Häufige gestellte Fragen

Welcher Hoster ist der Beste für WordPress?

Es gibt in meinen Augen nicht den einen besten Hoster für WordPress. Es hängt stark von deinen Anforderungen an. Grundsätzlich kannst du mit allerdings mit einem Tarif bei SiteGround, Raidboxes, all-inkl oder webgo nichts falsch machen.

Was versteht man unter WordPress Hosting?

WordPress Hosting ist eine auf WordPress spezialisierte Art des Webhostings. WordPress Hosting bringt einige Vorteile mit sich: erhöhte Performance, bessere Sicherheit, nützliche Tools für WordPress, auf WordPress spezialisierter Support.

Was kostet WordPress Hosting?

Speziell auf WordPress ausgelegtes Hosting startet bei etwa 12 € / Monat für kleine WordPress Projekte. Mit Rabatten wie bei SiteGround* kannst du diesen Preis im ersten Jahr auf 4 € / Monat drücken.

Gibt es kostenloses WordPress Hosting?

Ja, allerdings würde ich es dir auf keinen Fall empfehlen. Irgendwo wird extrem gespart, ob das nun die Serverleistung ist, kein Support, unsichere Infrastruktur… Es lohnt sich nicht, investiere lieber ein paar Euro!


Jonas Tietgen

Dein WordPress Ninja mit 10+ Jahren Erfahrung, Gründer von WP Ninjas und SEO Nerd.

Jonas hilft Solopreneuren, ihre WordPress Websites selber überarbeiten, pflegen und optimieren zu können.

Schon seit er 14 ist, baut er Websites mit WordPress und arbeitet Jahren täglich mit WordPress. Dadurch hat er Erfahrung mit so ziemlich jedem Theme und Plugin, kennt WordPress auswendig und toppt das Ganze mit einer Liebe zu Webdesign (inklusive Webdesign-Studium) und SEO.

In über 120 Tutorials stellt er dir in seinem Blog sein gesamtes Wissen zur Verfügung, erweitert dein SEO-Wissen in seinem Search Effect Podcast und unterstützt dich in Coachings und über seinen beliebten Mitgliederbereich.

Abseits von WordPress nerdet Jonas gerne über Gesundheit ab, macht viel Krafttraining und weiteren Sport und baut immer wieder spannende Website-Projekte wie das HomeGym-HQ auf.


3 Gedanken zu „Der WordPress Hosting Vergleich – finde deinen Hoster!“

  1. Hi Jonas,

    ich wusste bis jetzt gar nicht, dass Raidboxes die Serverinfrastruktur von Hetzner hier in Deutschland verwendet. Sollte man dann nicht vielleicht gleich zu Hetzner gehen oder lohnen sich die Zusatzfeatures?

    Viele Grüße
    Enrico

    Antworten
    • Moin Enrico,

      soweit ich weiß, basiert die Infrastruktur von Raidboxes auf Servern von Hetzner, Digital Ocean und Dogado. Wenn du dir den Geschwindigkeitsvergleich anschaust, siehst du Hetzner deutlich abgeschlagen hinter Raidboxes und fast allen anderen Hostern, die ich getestet habe.
      Zudem sind die Features und der geniale Support bei Raidboxes definitiv Faktoren, die mich in 99,9% aller Fälle zu Raidboxes statt Hetzner tendieren lassen 🙂

      Grüße
      Jonas

      Antworten

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