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Die ersten 5 Artikel der SEO Grundlagen, die jeder WordPress Blogger kennen muss haben schon eine super Grundlage gelegt, wie du deine Inhalte optimieren kannst. Nun komme ich in diesem Artikel dazu, wie du Google mithilfe der Google Webmaster Tools auch über diese tollen Inhalte informieren kannst.

Der Blog ist aufgesetzt, deine ersten Artikel sind veröffentlicht – es ist an der Zeit, den Suchmaschinengiganten über deine Arbeit zu informieren. Google bietet dir mit seinem Dienst Google Webmaster Tools (mittlerweile „Google Search Console“) die Möglichkeit, deinen Blog „einzutragen“ und in den Genuss vieler Features zu kommen. So kannst du beispielsweise manuell auf einen neuen Artikel hinweisen, und somit dafür sorgen, dass Google diesen schneller indiziert (einspeichert). Was für Vorteile die Webmaster Tools haben, und wie du WordPress schnell und einfach mit dem Tools von Google verbindest, erkläre ich dir in diesem Artikel.

Warum du die Google Webmaster Tools nutzen solltest

Google Webmaster Tools Übersicht aller Features

Alle Features in den Google Webmaster Tools

Die Google Webmaster Tools sind deine direkte Schnittstelle zu allen Tools, die Google für Webmaster bereitstellt. Ist dein Blog mit den Tools verbunden, kannst du folgendes (und vieles mehr) nutzen:

  • Übersicht über die Suchanfragen, zu denen dein Blog gelistet wurde
  • Ungefähre Werte zu den Impressionen, Klicks & Position pro Keyword
  • Sitemap einreichen
  • Manuelles Crawling starten
  • Crawling Fehler und Crawling Statistiken einsehen
  • Indexierungsstatus & Sicherheitsprobleme einsehen
  • Übersicht manueller Maßnahmen

Du fragst dich jetzt sicherlich bei dem ein oder anderen Punkt, was zur Hölle schon wieder Crawling, Indexierung, Impressionen oder manuelle Maßnahmen sind. 🙂
Keine Sorge, ich löse alle Punkte kurz auf:

Übersicht der Suchanfragen

Die Webmaster Tools sind mittlerweile die einzige Quelle, um die genauen Suchbegriffe einzusehen, für die eine Website bei Google erschienen ist.

Impressionen, Klicks & Position

Du bekommst zu den einzelnen Suchbegriffen ungefähre Werte, wie häufig dein Blog für diesen Begriff gelistet wurde (Impressionen), wie oft auf deine Seite in den Suchergebnissen geklickt wurde (Klicks) und auf welcher Position deine Seite erschienen ist (Position).

Sitemap einreichen

Eine Sitemap ist eine Übersicht über alle Unterseiten deines Blogs. Diese kannst du bei den Webmaster Tools einfügen, um Google einen „Wegweiser“ zur Hand zu geben, all deine Seiten zu finden.

Manuelles Crawling starten

Über das manuelle Crawling (abrufen deines Blogs durch automatisierte, kleine Programme) kannst du Google sagen, dass deine gesamte oder auch nur Teile deiner Seite neu abgerufen werden sollen. Somit kannst du neue Inhalte schnell durch Google abrufen lassen.

Crawling Fehler und Statistiken

Hier bekommst du eine Übersicht über die Fehler beim Crawling, die beispielsweise durch fehlende oder nicht erreichbare Seiten entstehen. Zudem kannst du sehen wie viele Seiten durch Google gecrawlt wurden und wie lange das gedauert hat.

Indexierungsstatus und Sicherheitsprobleme

Auf der Seite „Indexierungsstatus“ wird dir in einem Chart die Menge der eingelesenen Seiten im Verhältnis zum Datum angezeigt. Um die Nutzer auf keine Website zu leiten, die schädlich ist, bzw. gehackt wurde, prüft Google ob Anzeichen für genau diese Probleme vorhanden sind. Falls ja, wird dir das unter „Sicherheitsprobleme“ angezeigt.

Übersicht manueller Maßnahmen

Es kommt vor, dass eine Website durch Google abgestraft wird. Dies passiert, wenn beispielsweise Linkkauf entdeckt wird oder Maßnahmen vorgenommen wurden, die gegen die Google Webmaster Richtlinien verstoßen. Ist dies der Fall, bekommst du über die Webmaster Tools eine Meldung.

Na, überzeugt? 🙂

Die Webmaster Tools von Google sind eigentlich Pflicht für jeden Besitzer eines Internetauftritts. Kommen wir dazu, wie du sie mit deiner WordPress Installation verbindest.

Wie du die Google Webmaster Tools mit WordPress verbindest

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um die Webmaster Tools mit einer Website zu verbinden. Mit WordPress ist das am einfachsten, wenn du das Plugin „SEO by Yoast“ installiert hast. Es gibt natürlich auch Möglichkeiten ohne Plugins, diese werde ich dir auch kurz vorstellen. Das „SEO by Yoast“ Plugin ist allerdings eins der besten und wichtigsten Plugins für deinen Blog, wie du auch in meiner Artikelserie SEO Grundlagen, die jeder WordPress Blogger kennen muss und dem Artikel Die Yoast SEO Anleitung für Blogger nachlesen kannst.

Verbinden mit dem Plugin „SEO by Yoast“

Das bekannte SEO Plugin bietet die Möglichkeit, einen Code aus den Webmaster Tools einzufügen. Dadurch wird die Inhaberschaft der Seite schnell und einfach bestätigt. Ich zeige dir in 8 Schritten, wie du deine Seite in weniger als 5 Minuten mit den Google Webmaster Tools verbindest.

  1. Logge dich mit deinem Google Konto bei den Webmaster Tools ein oder registriere dich wenn du noch kein Konto hast
  2. Klicke rechts oben auf den Button „Property hinzufügen“ und gib die Adresse deines Blogs ein
  3. Gehe jetzt auf den Reiter „Alternative Methoden“ und klicke „HTML-Tag“ an
  4. Jetzt musst du den Code zwischen den Anführungszeichen hinter content kopieren. Beispiel: content=“kopiere-diesen-code“
    Google Webmaster Tools HTML Tag Bestätigung

    Kopiere den markierten Code

  5. Wechsle jetzt in das WordPress-Backend deines Blogs und navigiere zu Generell -> Webmaster Tools
  6. Füge in das Feld hinter Google Search Console nun den kopierten Code ein
  7. Mit einem Klick auf „Änderungen übernehmen“ im WordPress Backend wird der Code auf deiner Seite untergebracht
  8. Nun kannst du bei den Webmaster Tools auf „Verify“ klicken und schon ist deine Website mit den Webmaster Tools verbunden

Ging doch schnell oder? 😉
Schon kannst du mit den Webmaster Tools auf deinen Blog zugreifen und die anfangs genannten Features nutzen.

Verbinden ohne Plugin

Google bietet insgesamt fünf Möglichkeiten an, deinen Blog mit den Webmaster Tools zu verbinden. Eingeteilt sind diese in eine „empfohlene Methode“ und vier „alternative Methoden“. Ich empfehle dir, auf jeden Fall die oben beschriebene Methode zu nutzen, wenn du das Plugin SEO by Yoast sowieso installiert hast. Falls nicht, gibt es zwei Varianten, die am einfachsten umzusetzen sind. Ich stelle dir diese beiden nun kurz vor.

Verbinden via Google Analytics

Diese Methode kommt natürlich nur in Frage, wenn du deinen Blog bereits mit Google Analytics verbunden hast. Ist das der Fall, musst du nur sichergehen, dass du den asynchronen Tracking-Code verwendest (das ist in der Regel der normale Tracking-Code) und auf all deinen Blogseiten hinterlegt hast. Wenn das so ist, musst du nur noch auf „Bestätigen“ klicken, und schon ist deine Inhaberschaft bestätigt.

Verbinden via HTML-Dateiupload

Bei dieser Variante lädst du eine ca. 50 bytes kleine HTML Datei herunter, die du im Anschluss mithilfe deines FTP Programmes in das Standardverzeichnis deiner WordPress Installation hochladen musst. Du kannst danach über einen von Google vorgegebenen Link testen, ob der Upload erfolgreich war und die Datei an der richtigen Stelle hochgeladen wurde. Wenn du die Datei über diesen Link aufrufen kannst, musst du in den Google Webmaster Tools nur noch auf „Bestätigen“ klicken, und schon ist deine Seite bestätigt. Auch nach dem Bestätigen darfst du die Datei allerdings nicht mehr entfernen, da Google sonst nicht mehr überprüfen kann, ob du wirklich der Inhaber der Website bist.

Was du dir zur Verbindung mit den Google Webmaster Tools merken musst

  • Die Google Webmaster Tools sind Pflicht für jeden Blogger
  • Du kannst viele wichtige Tools nutzen, wenn du verbunden bist
  • Am einfachsten erfolgt die Verbindung über das Plugin SEO by Yoast
  • Ohne Plugin sind die besten Varianten zur Verbindung der HTML Dateiupload und Google Analytics

Teilen macht Freude!

  • Alex L

    Danke, dass du mir nochmals die grundlegenden Möglichkeiten der Google Search Console aufgezeigt hast. Ich arbeite damit schon seit vielen Jahren und habe etliche Webseiten, Blogs, Foren und Wikis in der Console bereits bestätigen können. Ich nutze immer wieder diese HTML-Methode mit der Datei und so kann ich meistens sehr schnell eine Webseite bestätigen.

    Ausserdem lasse ich mich von den Suchanfragen in der Console inspirieren und wenn nichts weiter im Blogger-Alltag anliegt, verblogge ich diese und gebe den Suchenden das, wonach die gesucht haben.

    Man kann auch sehr gut in den Console sichten, was auf der eigenen Webseite bzw. dem Blog alles los ist und von manuellen Massnahmen war ich schon mal betroffen. Daher achte ich immer mehr darauf, dass ich mit meinen Projekten nicht gegen die Webmaster-Richtlinien verstossen kann. Das ist bei mir seit ein paar Jahren das A und O und sich von der manuellen Massnahme zu erholen, dauert wieder Jahre und vermutlich wird man von Google ab diesem Zeitpunkt manuell beobachtet. Das vermute ich sehr stark.

    • Jonas Tietgen

      Hey Alex,

      völlig richtig, die Search Console ist eine Art eierlegende Wollmilchsau 😀
      Deshalb widme ich ihr auch nochmal einen ausführlichen Artikel zu den Möglichkeiten.

      Grüße
      Jonas