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Nun kommen wir im fünften Teil meiner Artikelserie SEO Grundlagen, die jeder WordPress Blogger kennen muss zu einem Element, das jeder Text beinhalten sollte. Niemand mag Textwüsten, und genau deshalb solltest du auf dieses Element zurückgreifen um deine Artikel aufzulockern. Zudem gibt es noch einen zweiten Nutzen, denn hier können noch einmal ordentlich Punkte für die Suchmaschinenoptimierung gut gemacht werden.

Bilder sind eine oft vergessene und vernachlässigte Möglichkeit der Suchmaschinenoptimierung für Blogs. Zwar können Suchmaschinen Bilder nicht so erkennen wie wir Menschen, allerdings kannst du ihnen erklären, was auf dem Bild zu sehen ist und dein Keyword strategisch platzieren.

Wie eine Suchmaschine Bilder erkennt

Natürlich kann eine Suchmaschine nicht wie wir Menschen ein Bild sehen und die zu sehenden Objekte erkennen. Allerdings gibt es drei Anhaltspunkte für Google & Co, anhand derer sie Bilder einstufen und thematisch zuordnen.

Zunächst einmal wird schon der Dateiname deiner Bilder relevant wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht. Also ist schon Optimierung vor dem Hochladen des Bildes gefordert. Wenn dein Bild dann hochgeladen ist, gibt es noch weitere Faktoren. Zum einen wäre da der sogenannte Title des Bildes. Dieser ist etwa vergleichbar mit dem Title deiner Seite und fungiert als Überschrift. Zum anderen gibt es noch einen sogenannten alt-Tag, der eine Beschreibung des Bildes darstellt und in verschiedenen Situationen genutzt wird.

Wie du deine Bilder optimierst

Der Dateiname

Achte immer darauf, dass alle Bilder eines Artikels sinnvoll benannt sind, und nicht „Bild1.jpg“ heißen.

Wenn du beispielsweise einen Artikel über den VW Beetle schreibst, dann nenne dein Artikelbild, dass einen roten VW Beetle in einem bunten Herbstwald zeigt z.B. „VW-Beetle-rot.jpg“. Schon hat Google eine erste Einschätzung, was auf dem Bild abgebildet wird. Das optimierte Benennen eines Bildes muss natürlich schon vor dessen Upload geschehen.

Du kannst das Bild direkt beim Speichern, nach dem Bearbeiten mit einem Bildbearbeitungsprogramm, optimal benennen. Wenn das Bild schon gespeichert ist, kannst du mit einem Rechtsklick auf das Bild die Option umbenennen wählen (Windows) oder aber das Bild markieren und die Eingabe Taste drücken (Mac).

Der alternative Tag

Wenn du dein Bild dann in die WordPress Mediathek hochgeladen hast, kannst du weitere Details zu diesem Bild eingeben. Das nächste, sehr wichtige Attribut, ist der sogenannte alt-Tag. Alt steht hier für „alternative“.

Um diesen Tag einzugeben, klickst du einfach auf das von dir hochgeladene Bild, und findest in der rechten Sidebar neben der Großansicht deines Bildes nun unten den Alternativtext.

Dieser Tag spielt für Suchmaschinen eine große Rolle, aber auch für einige Nutzer ist der alternative Tag äußerst wichtig. Um dein Keyword durch alt Tags zu stärken solltest du es möglichst zu Beginn des Tags einfügen.

Ein gutes Beispiel für einen alt Tag wäre, wenn wir bei unserem VW Beetle Bild bleiben:

„Roter VW Beetle in einem bunten Herbstwald“

So hast du das Keyword gleich am Anfang mit drin, aber auch gleichzeitig das Bild gut beschrieben.

Den alternative Tag bekommen beispielsweise Menschen, die sich aufgrund von Blindheit oder einem anderen Faktor, Websites mit einem Screenreader vorlesen lassen, anstatt des Bildes vorgelesen. Denn selbstverständlich kann auch ein Screenreader genau wie Suchmaschinen kein Bild erkennen. Der alternative Tag wird zudem auch angezeigt, wenn das Bild aus irgendeinem Grund nicht geladen werden kann.

Google mag es sehr, wenn Bilder mit alternative Tags versehen sind, denn es wird mittlerweile großer Wert auf Accessibility, also gleichen Zugang einer Website für behinderte und nicht behinderte Menschen, gelegt. Fülle also immer die alt Tags aller Bilder aus. Du musst nicht bei jedem Bild auf biegen und brechen dein Keyword unterbringen, fülle aber immer alle alternative Tags sinnvoll aus.

Der title Tag

Ja richtig, wir kommen erneut (wie bei unserem 1. Artikel dieser Serie) zu deinem Title Tag. Jedoch geht es dieses Mal um den Title von Bildern, nicht den der Seiten. Jedes Bild kann somit eine eigene Überschrift bekommen. Diese Überschrift hat in den meisten Fällen lediglich die Auswirkung, dass der eingegebene Text beim Hovern über dem Bild angezeigt wird. Hovern bedeutet, dass die Maus über das Bild geführt wird.

Allerdings gibt es auch einen minimalen Einfluss auf das Suchmaschinenranking, und ich empfehle jede kleine Chance auf Verbesserung wahrzunehmen. Insbesondere, wenn sie so einfach umzusetzen ist wie der Title Tag eines Bildes.

Du kannst ihn direkt im selben Fenster wie den alternative Tag hinterlegen. Klicke einfach das Bild in der WordPress Mediathek an, und auf der rechten Seite neben dem Bild kannst du den Titel eingeben.

Ich setze als Title Tag gerne eine Kombination aus dem Dateinamen, dem alt Tag und häufig noch kurzer Info für den Nutzer. Somit ergibt sich eine etwas abgewandelte Beschreibung des Bildes, mit eingebautem Keyword – perfekt.

Beispiel:
„Hier siehst du einen roten VW Beetle, fotografiert im Beispielwald letzten Herbst 2014“

Was du dir zu Bildern merken musst

  • Suchmaschinen können keine Bilder erkennen, du musst sie ihnen beschreiben
  • optimiere bei jedem Bild Dateinamen, title und alt-Tag
  • der Dateiname muss vor dem Hochladen optimiert werden
  • der title Tag wird beim Hovern mit der Maus angezeigt
  • der alt Tag spielt eine große Rolle für die Suchmaschinenoptimierung
  • alt Tags sind nicht nur für Suchmaschinen, sondern auch für die Accessibility wichtig

Vorheriger Artikel dieser Serie

Der ultimative Guide zum perfekten SEO Text

  • Luca

    Suchmaschinen können sehr wohl den Inhalt von Bildern erkennen. Ein Beispiel dafür ist die Option von Google nur nach Bildern mit Gesichtern zu suchen: http://imgur.com/aFtfOJ8

    Dass Google und andere auch wesentlich mehr erkennen können, zeigen die jeweiligen Fotomanagamenttools:
    http://www.ambassadorbase.at/2015/automatische-bilderkennung-onedrive-vs-google-photos/

    • Jonas

      Hi Luca,

      du hast Recht, deshalb habe ich geschrieben, dass Suchmaschinen Bilder nicht so erkennen wie wir Menschen. Natürlich erkennt Google Bilder mittlerweile, bzw. kann Gesichter auseinanderhalten und zuordnen. Allerdings wird dein Bild keinen Einfluss auf dein Ranking haben, wenn du diese Tags nicht setzt.

      Suchmaschinen können beispielsweise nicht von alleine erkennen, dass auf einem Bild ein „roter VW Beetle“ zu sehen ist 🙂 Somit wirst du auch nicht für dieses Keyword ranken wenn du es nicht manuell hinzufügst 🙂

  • Heike

    Hi Jonas,
    Danke für die Zusammenfassung!
    Was auch noch wichtig ist: die Dateigröße! Komprimieren & verkleinern VOR dem Hochladen, damit das Bild schnell lädt.

    Habe hier ein paar Tipps dazu zusammengefasst:
    http://das-unternehmerhandbuch.de/2014/05/29/bilder-fuers-internet-optimieren-3-einfachen-schritten/

    Viele Grüße
    Heike

    • Jonas

      Hallo Heike,

      da hast du völlig Recht, danke für den weiterführenden Artikel.
      Ich werde in der nächsten Zeit auch noch einen Artikel zu diesem Thema veröffentlichen 🙂

      Grüße
      Jonas

  • Jessika Fichtel

    Danke für diesen Beitrag. Mit dem Thema wollte ich mich schon länger befassen. Jetzt habe ich das Basiswissen in der Mittagspause verinnerlicht 😉

    Viele Grüße,
    Jessika von jf-texte.de/blog

    • Jonas Tietgen

      Hi Jessika,

      genau dafür sind Mittagspausen doch da 😉

      Grüße
      Jonas

  • Nancy

    Danke für den hilfreichen Artikel. Mich schreiben immer wieder Firmen an, das mein Blog SEO-mäßig optimiert werden kann. Jedoch mache ich meinen Blog mit Blogger und nicht mit WordPress, mal sehen ob diese Anleitung auch bei mir umsetzbar ist.
    Liebe Grüße
    Nancy 🙂

    • Jonas Tietgen

      Hi Nancy,

      gerne.

      Ach, den Blog kann man auch selber optimieren, wenn man sich ein bisschen in das Thema einliest und Zeit investiert 🙂
      Klar, lässt sich alles auch mit Blogger umsetzen, Suchmaschinenoptimierung funktioniert ja auf allen Systemen gleich.

      Grüße
      Jonas