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Etwas mehr als ein Jahr ist es nun her, dass ich voller Freude eine Layout, ein Logo und eine Farbgebung entwickelt und die ersten Artikel online geschaltet habe. Mit meinem Blog wollte ich großes erreichen!

Wochen und Monate der Vorbereitung haben meine Vorfreude immer weiter anwachsen lassen.

E-Books, Erfahrungsberichte, Artikel und persönliche Gespräche. Ich habe recherchiert und dabei sehr viel Zeit liegen lassen.

Trotz aller Vorbereitung, aller Recherche und meiner Meinung nach guter Planung, ging es ganz plötzlich los und dann passierte es:

Nichts. Absolut nichts.

Und dann… Immer noch nichts.

Mein Blog war online, meine Artikel waren online, und ihr wusstet nichts davon.

Ich werde dir in diesem Erfahrungsbericht aus meinem ersten Jahr WP Ninjas sehr tiefe Einblicke geben. Ich möchte dir meinen bisherigen Weg zeigen, mit allen Fehlern und Erfolgen. Und ja, es waren viele Fehler dabei!

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Das schöne an Fehlern? Man kann aus ihnen lernen!

Genau das habe ich getan und möchte dich nun in meine Learnings einweihen. Vielleicht vermeidest du dadurch den ein oder anderen 🙂

Am Anfang wusste ich nicht was mich erwartet, womit ich rechnen konnte. Deswegen veröffentliche ich hier auch viele meiner Zahlen, denn diese sieht man leider nur selten. Es gibt in meinen Augen zu wenig Blogger, die ihre Fortschritte und Zahlen offen kommunizieren.

Ich zeige dir in diesem Artikel ganz offen, was ich mit meinem Blog-Business erreicht und gelernt habe.

Wie alles anfing

Zum Jahresbeginn 2014 habe ich mich selbstständig gemacht und eine Internetagentur gegründet. Sie lief gut an und da ich einige Geschäftsführer verschiedener Firmen kannte, kamen auch ziemlich schnell die ersten Aufträge rein. Glücklich über die Arbeit, habe ich mich nur um diese Aufträge gekümmert und Akquise vollkommen hinten runter fallen lassen (sehr klug für eine Firma, die komplett neu im Business ist oder?).

Als ich die Aufträge erfolgreich zu Ende geführt hatte, stand ich also ohne neue Kunden da. Ein Weg zur Kundengewinnung musste her…

Da ich unglaublich gerne schreibe, habe ich auf meiner Agenturwebsite einen Blog eröffnet und dort regelmäßig kurze bis mittellange Artikel mit etwa 400-600 Wörtern veröffentlicht. Das brachte mir mit der Zeit ein paar ganz ordentliche Rankings bei Google ein, mehr Kunden wurden es dadurch aber auch nicht. Die nämlich kamen über Mund-zu-Mund Empfehlungen.

Ich hatte also einen Blog, der mir eigentlich großen Spaß machte. Allerdings interessiert sich kein Geschäftsführer eines kleinen oder mittelständischen Unternehmens für Artikel über Webdesign, Programmierung und Technik. Ich schrieb also Artikel, die mir keine neuen Kunden brachten und um es klar zu sagen, niemanden interessierten.

Im Frühjahr 2015 hatte ich dann keine Lust mehr auf diesen Blog. Ich wollte Kunden gewinnen und Menschen helfen, doch mein Blog half mir bei keinem dieser zwei Ziele. Ich habe ihn also liegen lassen, eingestampft aber nie so richtig vergessen.

Mit der Zeit wuchs in meinem Kopf der Gedanke, einen Blog zu starten, der komplett unabhängig von der Internetagentur ist. Das Thema war für mich schnell klar, denn mein Wissen über WordPress wuchs durch die Agenturarbeit von Tag zu Tag.

Und somit war die Idee geboren.

Die Idee, die uns nun zu diesem Moment bringt.

Die ersten Überlegungen und Vorstellungen

Ich habe die Idee für diesen Blog etwa ein halbes Jahr mit mir rumgetragen. Bei meinen Recherchen bin ich natürlich sehr schnell über den Affenblog gestolpert und habe mir auch das Affenbuch gekauft.

Ich habe das eBook drei Mal gelesen, denn es hat mir eine ganz neue Seite des Bloggens gezeigt, von der ich nichts wusste:

Man kann mit einem Blog Geld verdienen!

Ich brauche eine Zielgruppe?

Nachdem ich das gelesen hatte, gab es kein zurück mehr. Wie von den vielen Bloggern und Marketern empfohlen, musste ich mir unbedingt eine Zielgruppe überlegen. Aber woher soll ich denn wissen, welche Zielgruppe ich mit meinem Blog über WordPress unterstützen kann?

Ich tat also genau das, was ich laut den vielen Informationen und Tipps nicht hätte tun sollen:

Ich nahm mir zwar die Zielgruppe der Blogger vor, spezifizierte das aber nicht. Von allen Seiten wurde mir gesagt, ich solle diese Zielgruppe unbedingt eingrenzen, sie sei viel zu groß und unspezifisch… Aber ich tat es nicht. Eine der besten Entscheidungen, die ich getroffen habe. Dazu aber später mehr.

Der Plan in meinem Kopf

Man kann mit einem Blog Geld verdienen.

Dieser Satz ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Ich kann also durch das Schreiben, was ich so unglaublich gerne mache, Geld verdienen? Ich kann anderen Menschen helfen, und dabei Geld verdienen?

In meinem Kopf war der Plan klar:

Anfangen zu schreiben und so schnell wie möglich online gehen!

Meine Vorstellung war, den Blog erst einmal zu starten, ein paar Leser zu gewinnen und den Blog dann mit der Zeit auf irgendeine Weise zu monetarisieren. Online-Kurse, eBooks, Affiliate-Marketing, Challenges, E-Mail Kurse – von den meisten Möglichkeiten wusste ich damals noch überhaupt nichts.

Ich wollte schreiben, mein Wissen weitergeben und Kontakte herstellen.

Die damaligen Ziele

Ich hatte gelesen, dass eine lange E-Mail Liste als Blogger der heilige Gral ist.

Ganz ehrlich?

Ich habe mich gefragt, wer denn überhaupt solche Newsletter liest und noch mit E-Mails arbeitet…

Im Nachhinein merke ich, dass ich diese Frage auch nur gestellt habe, weil ich die Mentalität und Vorgehensweise in der Welt der Blogs nicht kannte. Ich dachte, Newsletter sind Verkaufsinstrumente, die kein Mensch mehr liest.

Sind sie aber nicht.

E-Mail Marketing funktioniert!

Und wieso? Weil keine plumpe Werbung verschickt wird, sondern Mehrwert geboten wird.

Naja, es kann ja nicht schaden. Meine ersten Ziele waren also eine Newsletter-Liste aufzubauen, Fans für meine Facebook Fanpage zu gewinnen und einen regelmäßigen Leserstamm anzulocken.

Der Blogstart

Mit diesem Plan im Kopf, wollte ich sofort loslegen. Allerdings standen erst einmal drei Wochen Urlaub in Frankreich an, die schon lange geplant waren. Wir hatten ein tolles Anwesen als Ziel, mitten im Nirgendwo Frankreichs. Das klingt einerseits klasse, andererseits gab es dort keinen Internetzugang.

Ich wollte diese drei Wochen unbedingt nutzen, um mit meinem Blog zu beginnen. Da ich kein Internet hatte, habe ich also einfach drauflos geschrieben. Am Ende dieser drei Wochen, die ich zwischen dem Pool und meinem Laptop verbracht habe, hatte ich also sechs Artikel mit mindestens 1.000 Wörtern und einen dicken Sonnenbrand.

Diese sechs Artikel bildeten den Start meiner beiden Artikelserien der WordPress Grundlagen und der SEO Grundlagen für Blogger.

Nach dem Urlaub habe ich sofort damit begonnen, meinen WordPress Blog aufzubauen und die Artikel einzufügen.

Am Sonntag den 04.10.2015 gingen meine ersten drei Artikel online.

Etwa zwei Wochen später fanden dann auch die ersten Leser den Weg auf den Blog, nachdem ich in mehrere Facebook Gruppen gepostet habe.

Die ersten Produkte

Knapp zwei Monate nach dem Start hatte mein Blog im Schnitt etwa 22 Besucher täglich. Da ich überall las, man sollte möglichst früh ein Produkt auf den Markt bringen, machte ich mir hierzu Gedanken.

Ich hatte noch überhaupt keine Erfahrungen mit Kursplattformen, Videoschnitt oder dem Erstellen von eBooks. Ich wusste aber, dass ich sehr gut erklären kann.

Mein erstes Produkt, war keins. Es war eine Dienstleistung.

Ich wollte WordPress Coachings anbieten, die ich per Skype durchführe. Die Idee trug ich etwa eine Woche mit mir herum, als ich aus heiterem Himmel eine Nachricht bekam, ob ich denn auch Unterstützung per Skype anbiete. Total glücklich habe ich also mein erstes Coaching durchgeführt. Im Anschluss habe ich sofort eine Landingpage erstellt und sie entsprechend in meinem Blog eingebaut und beworben.

So, jetzt wäre es eigentlich an der Zeit gewesen, dass die Anfragen für Coachings kommen. Und was passierte?

Nichts.

Bis Februar 2016, also zwei Monate nachdem ich begonnen habe, meine Coachings anzubieten, kamen genau zwei Coachings zu Stande.

Mit meiner jetzigen Erfahrung kann ich nur sagen: Diese zwei Coachings waren schon eine gute Quote! Ich hatte kaum Besucher auf meinem Blog, ich hatte noch keine Autorität und Reichweite aufgebaut, ich hatte mich noch nicht klar positioniert.

Um es kurz zu sagen: Kein Mensch kannte mich!

Mittlerweile kommen immer mehr Coachinganfragen und ich bin sehr zufrieden mit der Entwicklung.

Ende Juli 2016 habe ich mein erstes, richtiges Produkt auf den Markt gebracht: das eBook „Blog ’n‘ Roll„. Gefüllt mit allen Grundlagen, die man für einen erfolgreichen Blog Start braucht, sollte dieses Produkt eigentlich für etwas  mehr Geld in der Kasse sorgen. Aber was passierte?

Wenig.

Das war immerhin besser als nichts, aber definitiv weniger als ich erwartet und geplant hatte!

Dieses eBook hat mir zu einem meiner wichtigsten Learnings verholfen, auf das ich später näher eingehe.

Meine wichtigsten Learnings

Man kann nur lernen, indem man etwas tut!

Die wichtigsten Dinge, die ich gelernt habe, entstanden aus Fehlern. Fehlentscheidungen, Fehlinvestitionen, falsche Annahmen, all diese Dinge führten zu neuen Erfahrungen, Kenntnissen und haben meinen Wissenstand erweitert.

Du kannst viel aus meinen Erfahrungen mitnehmen, Fehler machen wirst, und musst du aber trotzdem! 🙂

Immer diese Planung – am besten einfach machen

Anfangs habe ich jeden Schritt genau planen wollen. Ich wollte immer einen Schritt voraus sein und auch schon den übernächsten Schritt durchplanen.

Vergiss es!

Es kommt immer anders, als du es planst. Viele Faktoren können deinen Plan über den Haufen werfen und plötzlich bist du komplett aufgeschmissen.

Plane nicht zu viel, fange am besten einfach an. Schreibe, nimm Videos auf, denk nicht zu viel über alles nach. So gut du auch recherchierst, du wirst nicht herausbekommen, was deinen Lesern gefällt!

Einfach machen!

Mit der Zeit wirst du anhand deiner positiven und negativen Erfahrungen merken, was bei deinen Lesern gut ankommt und was deinen Blog voran bringt. Du entwickelst ein Gefühl für deine Leser und was sie von dir möchten.

Eigene Produkte

Wie versprochen möchte ich dir hier meine Erfahrung mit meinem erstem Produkt „Blog ’n‘ Roll“ schildern.

Ich hatte meine Agentur für zwei Wochen zu gemacht, um mich voll auf das eBook zu konzentrieren. In diesen zwei Wochen ist das gesamte Produkt entstanden, inklusive Landingpage und Upload beim Zahlungsanbieter.

Das eBook habe ich mit dem kostenlosen Programm „iBooks Author“ erstellt, das es leider nur für Mac OS gibt. Die Gestaltung hat drei gesamte Tage in Anspruch genommen, und ich spreche hierbei von 16 Stunden pro Tag. Exportiert habe ich das eBook im PDF Format, damit es auf jedem beliebigen Gerät gelesen werden kann.

Die vielen Anbieter…

Als Zahlungsanbieter kam mir natürlich sofort Digistore24 in den Kopf, weil es eben „alle“ nutzten. Ich fragte allerdings in mehreren Facebook Gruppen herum und bin auf einen noch recht jungen Anbieter gestoßen: Elopage*.

Nachdem ich mir die Möglichkeiten und das Preissystem in aller Ruhe durchgeschaut habe, war die Entscheidung getroffen: Ich werde mein eBook über Elopage anbieten.

Ausschlaggebend war bei dieser Entscheidung vor allem, dass Elopage ein deutsches Unternehmen ist, die Preise deutlich angenehmer sind als bei vergleichbaren Anbietern, und mir der Geschäftsführer Tolga Önal persönlich geholfen hat, mein Benutzerkonto innerhalb von nur einem Tag so einzurichten, dass es direkt losgehen konnte.

Nachdem ich jetzt schon länger das Vergnügen mit dem Team von Elopage habe, ist für mich klar, dass ich auch zukünftige Produkte und Kurse über Elopage anbieten werde.

Der Verkaufsstart

Los ging es also mit dem eBook Launch.

Ich hatte schon während dem Schreiben kommuniziert, dass ich ein eBook veröffentlichen werde. Hat man sich vor dem Launch schon per E-Mail eingetragen, bekam man gleich zum Verkaufsstart einen Rabatt.

Diese Aktion wurde von gerade einmal 17 Leuten in Anspruch genommen. Ich war erst etwas enttäuscht aber vertröstete mich dann mit dem Gedanken, dass ja keiner weiß, was sie da überhaupt bekommen werden.

Den Launch habe ich über mehrere Kanäle kommuniziert. Natürlich ging ein Newsletter inklusive Follow-Up E-Mail an, zu diesem Zeitpunkt, 438 Subscriber raus. Zudem habe ich mehrfach auf meiner Facebook Seite gepostet, um die damals etwa 330 Fans zu erreichen.

Um zusätzliche Aufmerksamkeit zu bekommen, habe ich Gutscheincodes an bekannte Blogger verteilt, die das eBook dann über ihre Newsletter oder per Social Media geteilt haben. Zudem liefen mehrere Facebook Anzeigen in der ersten Woche des Launches. Hierfür habe ich in etwa um die 250€ investiert.

Verkaufszahlen

Am ersten Tag wurde das eBook 14 Mal gekauft, überwiegend von Newsletter-Abonnenten. Nach der ersten Woche waren 23 Exemplare über den virtuellen Ladentisch gegangen. Unter allen Verkäufen waren nur zwei von „nicht-Abonnenten“ getätigt worden.

Ich muss zugeben, ich war sehr enttäuscht über diese Zahlen. Sowohl mein Ziel als auch meine Erwartungen waren deutlich höher.

Nachdem ich ein paar Tage geschmollt habe, versuchte ich die Zahlen objektiver zu betrachten:

Etwa 6% meiner Abonnenten haben das eBook innerhalb der ersten Woche gekauft. Das ist keine schlechte Quote. Klar, sie ist nicht sehr gut, aber ich kann damit leben. Man darf nicht vergessen, dass das mein erster Launch war.

Egal ob subjektiv oder objektiv betrachtet, die Facebook Ads in dieser Form hätte ich mir auch sparen können. Bei der nächsten Launch-Werbekampagne werde ich einen ausgeklügelteren Sales-Funnel aus mehreren Steps erstellen.

Learnings aus dem ersten Launch

  • Die E-Mail Liste ist so wichtig, wie es mir am Anfang von allen Seiten gesagt wurde
  • Facebook Ads funktionieren, allerdings nur mit guter Planung und Targetierung
  • Man muss hohe Ziele setzen, die Zahlen allerdings nüchtern betrachten
  • Laut den Käufern liefert das eBook sehr viel Mehrwert, das muss ich im Marketing besser kommunizieren

Tools – ein zweischneidiges Schwert

Überall sind Tools. Jeder schlägt einem neue und bessere Tools vor. Alles soll automatisiert werden.

Als Blogger brauchen wir natürlich Tools, allerdings habe ich gelernt, dass man sich beschränken sollte. Je mehr Tools, desto mehr Aufwand und auch Kosten stecken in der Nutzung dieser Tools. Oftmals verursachen sie mehr Aufwand, als sie Zeit einsparen. Insbesondere das Testen verschiedener Tools kann sehr viel Zeit verschlingen, die man besser in andere Dinge investieren sollte.

Ich kenne viele Blogger, die so viele Tools nutzen, dass ich nicht mal alle aufzählen könnte. Jeder benötigt andere Tools und Automatisierungen, solange sie Zeit einsparen ist auch alles gut.

Ich persönlich nutze gerne so wenig Tools wie möglich. Aktuell nutze ich diese Auswahl:

  • Active Campagin* (E-Mail Marketing)
  • Google Analytics (Websitestatistiken)
  • Elopage* (Produktvertrieb)
  • Pagerangers* (SEO Tool)
  • Todoist (Todo-Liste)
  • Post Planner (SoMe Automatisierung)

Damit komme ich auf sechs Tools, die ich allesamt auf jeden Fall benötige. Keines verursache mehr Aufwand als es mir einspart.

Google Analytics und Pagerangers nutze ich etwa einmal pro Woche um Statistiken auszuwerten und darauf basierende Entscheidungen zu treffen. Active Campaign erledigt seinen Job nach der Einrichtung automatisch, außer ich möchte einen Newsletter verschicken. Elopage ist ebenfalls komplett autark und wickelt alle Produktverkäufe für mich ab. Den Post Planner rufe ich einmal pro Woche auf und plane die Posts der kommenden Woche. Das einzige Tool, das ich täglich benutze ist Todoist um meine Todos zu planen.

Überlege dir bei jedem Tool, ob es dir wirklich Zeit spart!

Die Zielgruppe – nicht zu sehr eingrenzen

Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, bestand und besteht meine Zielgruppe aus Bloggern. Anfangs habe ich das entgegen der Empfehlung vieler Blogger und Online-Marketer auch gar nicht weiter eingeschränkt.

Zum Glück!

Meine Einschätzung war, dass ich mit WP Ninjas überwiegend junge Blogger im Alter von 15-30 anspreche.

Die Erfahrung des letzten Jahres zeigt mir aber, dass es Blogger in allen Altersgruppen gibt. Ich stelle sogar fest, dass die Tendenz meiner Leser eher zu 30-50 jährigen Bloggerinnen geht.

Wie gesagt, ich habe bis heute keine Persona erstellt und bin froh darum. Wäre ich meinem anfänglichen Instinkt gefolgt, hätte ich den Blog auf eine sehr viel jüngere Generation ausgerichtet, als sich tatsächlich für dieses Thema interessiert.

Mittlerweile ist die einzige Spezifizierung meiner Zielgruppe die Ausrichtung auf professionelle Blogger, die mit ihrem Blog langfristig Geld verdienen möchten.

Kostenloser Content

Ich hatte am Anfang Angst, dass ich mein Wissen ja nicht einfach kostenlos preisgeben sollte. Ich denke, du hast auch schon darüber nachgedacht, ob du nicht das ein oder andere für dich behalten solltest.

Nein, solltest du nicht!

Deine kostenlosen Inhalte zeigen dein Wissen, deine Kompetenz und deinen Expertenstatus in deinem Bereich. Sie werden von Lesern geteilt, wodurch du Reichweite gewinnst. Dein Wissen weiterzugeben führt nicht dazu, dass du nichts verkaufen kannst. Es führt genau zum Gegenteil.

Jeder freut sich über Tipps und Anleitungen. Und wenn man dann einmal Hilfe braucht, sei das im Stile eines Coachings, Produktes oder Online-Kurses, weiß man, das man bei dir hohe Qualität bekommt und sich der Kauf bei dir lohnt.

Morgenroutine

Ich hatte bis vor einigen Wochen einen sehr chaotischen Schlafrhythmus. Ich bin meistens sehr spät ins Bett gegangen (etwa gegen 2-3 Uhr) und habe bis 9-10 Uhr geschlafen. Ich war Nachts sehr produktiv und bin das auch heute noch, allerdings war das Aufstehen und die Aufwachphase grauenhaft.

Der Wecker hat geklingelt und sofort hatte ich das Gefühl, spät dran zu sein. Das lag daran, dass meine Agenturkunden den gesellschaftlich anerkannten „normalen“ Arbeitszeiten nachgehen. Das heißt um 10 Uhr lagen schon ein Haufen Mails im Postfach und ich hatte mehrere verpasste Anrufe. Dadurch hat sich in mir automatisch ein Stress-Gefühl entwickelt.
Ich bin schnell aufgestanden, habe geduscht, beim schnell zusammengewürfelten Frühstück schon die ersten Telefonate geführt und war für die ersten zwei bis drei Stunden des Tages schlecht gelaunt.

Seit ein paar Wochen habe ich das komplett umgestellt und eine Morgenroutine entwickelt.

Um sieben Uhr klingelt der Wecker, ich ziehe mir Sportklamotten an, trinke zwei Gläser Wasser und gehe joggen. Danach mache ich mir Frühstück, schaue mich während dem Essen ein bisschen in Facebook & Twitter um und überlege mir die Inhalte meines nächsten Lexikoneintrags. Nach dem Essen schreibe ich dann diesen Lexikoneintrag und verarbeite die beim Essen entwickelten Ideen dafür. Nachdem ich den Artikel online geschaltet habe, geht der Tag für mich richtig los.

Durch diese kleine Routine, bin ich morgens sehr gut drauf. Das Joggen macht mich wach, das Frühstück in Ruhe entspannt mich und das Schreiben sorgt dafür, dass ich bereits etwas erledigt habe. Das verursacht ein gutes Gefühl und bringt gleichzeitig den Blog voran. Nach dieser Routine ist es meistens etwa 9:30 Uhr und ich habe kein Stressgefühl sondern starte entspannt in den Arbeitstag.

Eine Morgenroutine ist nicht nur super, um gut in den Tag zu starten. Sie sorgt auch dafür, dass man Angewohnheiten entwickelt, die deutlich leichter von der Hand gehen.

Geduld

Das wohl wichtigste, was ich in dem letzten Jahr gelernt habe ist Geduld.

Wenn man sich ein Blog-Business aufbauen möchte, passiert das nicht in einem Monat oder einem Jahr. Man muss sich einen Namen machen, Autorität gewinnen, sich positionieren, Produkte entwickeln. Das alles geht nicht in kurzer Zeit.

Ich bin der Meinung, dass jeder mit genug Durchhaltevermögen ein funktionierendes Blog-Business aufbauen kann. Es geht immer wieder auf und ab, es gibt in jedem Bereich Konkurrenz. Aber jeder von uns kann etwas, das ihn oder sie einzigartig macht. Wenn man Geduld hat und sich mit dieser Einzigartigkeit positionieren kann, wird es funktionieren!

Zahlen und Statistiken

Wie versprochen möchte ich dir einige meiner Statistiken und Zahlen zeigen. Daran kann man gut erkennen, wie sich der Blog entwickelt hat und du hast eine Vorlage mit der du deine eigenen Zahlen vergleichen kannst.

Vergiss bei dem Vergleich mit deinen Daten nicht, dass jedes Themengebiet anders ist. Je nach Zielgruppe, Strategie und Inhalt des Blogs, können die Zahlen deutlich abweichen. Und um ehrlich zu sein, ich weiß auch nicht so ganz, wo ich nach einem Jahr mit diesen Zahlen stehe 🙂

Ich bin sehr zufrieden damit. Der Blog hat sich besser entwickelt, als ich es mir erträumt habe. Wie ich aber im Vergleich zu anderen Bloggern in diesem Bereich abschneide, weiß ich nicht.

Blogstatistiken

Hier sind ein paar Statistiken, die ich mit Google Analytics gesammelt habe. Die Daten sind natürlich von Referrer Spam befreit.

Monatliche Nutzer und Seitenaufrufe

Entwicklung der Nutzerzahl auf dem Blog

Entwicklung der Nutzerzahl auf dem Blog

Monat Nutzer Seitenaufrufe
Oktober 2015 600 1.311
November 2015 744 1.846
Dezember 2015 799 2.137
Januar 2016 1.162 3.511
Februar 2016 1.024 3.050
März 2016 903 2.079
April 2016 1.291 2.522
Mai 2016 2.404 4.591
Juni 2016 2.160 4.122
Juli 2016 2.351 4.360
August 2016 3.065 6.277
September 2016 3.277 6.211
Oktober 2016 4.169 8.401

Trafficquellen

Da ich mich ganz gut in dem Thema der Suchmaschinenoptimierung auskenne, habe ich natürlich von Anfang an den gesamten Blog und alle Artikel optimiert. Das hat sich etwa nach einem halben Jahr bezahlt gemacht. Mittlerweile habe ich für einige beliebte Keywords Positionen unter den Top 5 und sehr viele weitere Keywords Platzierungen auf den Seiten eins und zwei.

Google ist meine Besucherquelle Nummer eins!

Google

In den vergangenen zwei Monaten kamen über Google durchschnittlich 2.773 Nutzer auf meinen Blog. Die Entwicklung der Quelle Google kannst du hier gut erkennen:

Täglicher über Google kommende Nutzer.

Täglicher über Google kommende Nutzer.

Facebook & Twitter

Der durch Social Media entstehende Traffic ist natürlich stark abhängig von meiner Aktivität. Wenn ich nichts in Gruppen oder meiner Fanpage poste, kommt auch niemand über diesen Kanal auf meinen Blog. Da ich erst seit kurzem eine klare Social Media Strategie samt Redaktionsplan habe, sind die Zahlen aus dem vergangenen Jahr sehr abwechslungsreich.

Sitzungen verursache durch Social Media in Tagen

Sitzungen verursache durch Social Media in Tagen

Traffic über Social Media

Traffic über Social Media

Da ich in Facebook sehr aktiv bin, entsteht hierüber auch der meiste Traffic.

In Zahlen waren das im letzten Jahr fast 90% des gesamten Traffics durch Social Media. Weitere 8% des Traffics kommen über Twitter, wo ich mehr schlecht als recht aktiv bin. Die übrig bleibenden 2 Prozent ergeben sich durch Google+, Gutefrage.net, Instagram etc.

Trafficquellen im Vergleich
Realzahlen der Trafficquellen

Realzahlen der Trafficquellen

Interessant ist natürlich auch der Vergleich der verschiedenen Trafficquellen. Wie schon gesagt, über Google kamen definitiv die meisten Sitzungen auf meinem Blog zustande.

43% der Sitzungen sind über Google entstanden. Danach folgt Social Media mit 30%, direkte Aufrufe haben 17% ausgemacht, 5% der Sitzungen entstanden durch Referrer (Backlinks).

Diese vier Quellen sind für meinen Blog im vergangenen Jahr die ertragreichsten gewesen, wenn es um die Sitzungen geht.

Newsletter & Social Media

Die Wichtigkeit der E-Mail Liste habe ich vorhin ja schon verdeutlicht.

Anfangs war ich mit dem Wachstum meiner Liste überhaupt nicht zufrieden, mittlerweile entwickelt sich das aber echt gut. Ich biete drei Freebies an, die man durch die Eintragung für meinen Newsletter bekommt und verschicke zudem Rabatte und Aktionen an meine Abonnenten, die sonst keiner bekommt.

Monat Abonnenten
Oktober 2015 0
November 2015 11
Dezember 2015 41
Januar 2016 65
Februar 2016 129
März 2016 171
April 2016 204
Mai 2016 242
Juni 2016 290
Juli 2016 331
August 2016 388
September 2016 516
Oktober 2016 553
November 2016 (bisher) 653

Jetzt kannst du auch sehen, wieso ich mittlerweile sehr zufrieden mit der Entwicklung der Abonnenten bin 🙂

Die Follower-Zahlen auf Facebook & Twitter sind ja öffentlich sichtbar, deshalb gehe ich auf diese Zahlen jetzt nicht im Detail ein.

Zusammenfassung

Puh, na hast du bis zum Ende gelesen? 🙂

Nach einem Jahr Blog-Business kann ich alles in allem sagen:

„Ich bin sehr zufrieden!“

Es macht mir unglaublich viel Spaß, diesen Blog zu führen, Kontakte herzustellen, Menschen kennen zu lernen und natürlich zu schreiben. Das Wachstum hätte vermutlich noch schneller und größer ausfallen können, allerdings war der Blog dieses Jahr ein Nebenprojekt an der Seite meiner Internetagentur. Langfristig soll sich das aber auf jeden Fall ändern!

Ich hoffe, dir helfen diese Einblicke und Zahlen, deinen Blog und deine Zahlen mal ein bisschen einordnen zu können. Natürlich kann man das nicht mit nur meiner Erfahrung vergleichen, aber vielleicht gibt es mit der Zeit noch mehr Blogger, die ihre Zahlen veröffentlichen.

Abschließend bleibt nur zu sagen:

Lerne aus meinen Fehlern, mache eigene und lerne daraus!

Wie entwickeln sich die Zahlen deines Blogs? Hinterlasse doch einen Kommentar 🙂

  • Alex

    Lieber Jonas,

    vielen, vielen Dank für diesen offenen Einblick in die Entwicklung deines Blogs! Das ist in der deutschsprachigen Blogger-Landschaft ja immer noch eher unüblich. Aber meiner Meinung nach so unglaublich wichtig.

    Es geht nicht darum, dass wir uns jetzt alle miteinander vergleichen sollen. Aber das Wissen, dass es zu Beginn Monate (!) dauern kann, bis es zündet, ist unglaublich befreiend und motivierend zugleich.

    Ich hab deinen Bericht sehr gerne gelesen!

    Viele Grüße
    Alex

    • Jonas Tietgen

      Hey Alex,

      na da hast du aber schnell gelesen 😉
      Genau richtig, ich kann nur unterschreiben, was du sagst. Ich wusste anfangs auch nicht, ob das ein langsames oder schnelles Wachstum war. Und ich weiß es heute auch noch nicht 😀

      Grüße
      Jonas

  • Björn

    Wieso benutzt du eigentlich kein Pinterest? Im Foodbereich kriegst du hier super Zugriffszahlen. Ich selber und auch andere pinnen auch zu genüge WordPresstipps.
    happy Grüße,
    Björn

    • Jonas Tietgen

      Hey Björn,

      das ist leicht zu beantworten: aus Zeitgründen. Ich konzentriere mich auf Facebook und investiere hier auch einiges an Zeit. Bisher habe ich hierdurch auch gute Rückmeldung und gute Trafficzahlen bekommen.

      Grüße
      Jonas

  • Doris Niestroj

    Zielgruppe: 52 Jahre weiblich ;). Das mal zu den Zielgruppen.
    Danke für den Beitrag, er bestätigt das, was ich in 9 Jahren Bloggen selber auf die harte Tour erfahren habe. Allerdings bei mir gibt es einen Unterschied, ich verdiene (verdiente, derzeit liegt er auf Eis wegen massiver Änderungen in der Ausrichtung) nicht mit meinem Blog Geld sondern durch meinen Blog.

    Grüße
    Doris

    • Jonas Tietgen

      Hey Doris,

      zack, Volltreffer 😀
      Das ist eine gute Formulierung! Ich verdiene natürlich auch durch meinen Blog Geld 🙂 Sehr gut, das zu differenzieren!

      Grüße
      Jonas

  • Dagmar

    Hallo, Jonas. Danke für deinen Einblick in deine Erfahrungen. Ich habe kürzlich meinen dritten Blog gestartet, der im Gegensatz zu den anderen 2 Blogs einen ziemlich guten Start hingelegt hat. Dabei habe ich nur als Vorläufer zu einem Blog gestartet, den ich noch aufbaue. Sozusagen als Testläufer und Emailadressensammler. Die Resonanz überrascht und erfreut mich. Aner der Grund ist, dass ich dort über meine Herzensthemen schreibe.
    LG Dagmar

    • Jonas Tietgen

      Hey Dagmar,

      das klingt ja nach einer coolen Sache! 🙂
      Dann viel Erfolg bei deinem neuen Blog!

      Grüße
      Jonas

  • Daniel

    Ich les´ dich immer wieder gerne! Viel Erfolg beim Ausbau von Allem 🙂
    Stay Tuned,

    Daniel

    • Jonas Tietgen

      Hey Daniel,

      freut mich! Danke auch für deine Tipps im Chat vorhin 🙂

      Grüße
      Jonas

  • Birgit Schultz

    Hallo Jonas,

    über unsere Mastermind-Gruppe waren mir natürlich schon viele Details bekannt – aber so im Detail wusste ich auch noch nicht alles. 🙂

    Deine Beschreibungen sind super hilfreich für jeden, der ein Unternehmen aus dem Stand aufbaut – ganz gleich, ob im Internet oder im „richtigen Leben“.

    Viele Gründer verlieren schon nach drei oder sechs Monaten den Mut (und die Lust?) – aber ein Unternehmen stabil aufzubauen ist kein Spurt, noch nicht mal ein Marathon, sondern ein Lebensweg. Klar, wer irgendwie Unterstützung hat, sei es durch Kunden, die „mitgenommen“ wurden, sei es durch ein ordentliches Startkapital (woher auch immer), durch ein gutes Netzwerk, glückliche Zufälle (einflussreiche Mentoren), der kann schneller ans Ziel kommen. Der Normalfall ist das aber nicht.

    Ganz wichtig finde ich Deinen Hinweis: Mach einfach mal. Mach auch Fehler. Lerne aus Deinen Fehlern. Und dann mach weiter. Mach neue Fehler. Lerne wieder. Passe jedes Mal Deine Strategie an und lerne weiter. So lernen Kinder das Sprechen, Laufen und viele Dinge mehr – und sie haben großen Spaß dabei. Warum soll das bei uns anders sein? 🙂

    Ich freue mich jedenfalls total über Deinen wachsenden Erfolg!

    Zauberhafte Grüße
    Birgit

    • Jonas Tietgen

      Hey Birgit,

      klar, bei den vielen Ideen die wir immer beim Brainstormen wälzen, bleibt ja auch keine Zeit für alles andere 😀

      Grüße
      Jonas

  • Marko Christiansen

    Hallo Jonas,

    Danke! Genau der richtige Beitrag zum richtigen Zeitpunkt. Gerade sitze ich an den Basics für einen neuen Blog, den ich im Januar online bringen will und mache mir Gedanken, wie oder ob ich überhaupt meine Zielgruppe so sehr eingrenzen sollte. Thema des Blogs ist „effektives Content-Marketing“ und das braucht ja auch irgendwie jeder. Dein Artikel hat mich in meiner Meinung bestärkt, erst mal alles so zu schreiben, wie ich es für richtig halte und zu sehen, in welche Richtung sich die Zielgruppe entwickelt.

    Jetzt werde ich mir auch einige Tools, vor allem Elopage mal genauer ansehen.

    Danke nochmals: ein perfekter Artikel zum perfekten Zeitpunkt. 🙂

    Beste Grüße,

    Marko Christiansen

    • Jonas Tietgen

      Hey Marko,

      na meine Gedanken zum Thema Zielgruppe kennst du jetzt ja. Aber jeder Online-Marketer wird dir das Gegenteil raten 😀
      Ich weiß auch nicht, ob das bei anderen so funktioniert wie bei mir, aber ich würde wieder so handeln.

      Mache es so, wie du es richtig findest. Hauptsache machen! 🙂

      Grüße
      Jonas

  • Robert

    Servus Jonas,

    danke für deine Einblicke. Wir haben so ungefähr den gleichen Background und die gleichen Ziele.
    Vielleicht bist du einen Tick disziplinierter als ich 😀
    Danke für den Beitrag und du hast mir noch einmal verdeutlicht, dass ich endlich mehr Fokus auf Newsletter-Abonnenten legen soll, was mir unendlich schwer fällt. Dazu gibt es aber keinen objektiven Grund^^

    • Jonas Tietgen

      Hey Robert,

      Diszipliniert? Hm ich weiß nicht, ich hatte auch Phasen, in denen mal drei oder vier Wochen kein Artikel online gegangen ist 🙂
      Diese Zeiten sind jetzt aber vorbei 😉

      E-Mail Marketing for the win!

      Grüße
      Jonas

  • Kornelia Pfütze

    Hallo Jonas,

    vielen Dank für die transparente Aufstellung – quer gelesen ;-).
    Und wie schon mal irgendwo anders festgestellt, Deine Beiträge sind nicht nur für Blogger sinnvoll, sondern auch für Leute wie mich. Schließlich verkaufe ich keine Worte, sondern Kunst. Aber meine die Website läuft mit WordPress und da waren Du und Deine Tipps schon mehrmals sehr hilfreich.

    Damit wünsche ich Dir und uns, dass Dein Projekt weiter wächst und gedeiht!

    Schönen Abend, Kornelia

    • Jonas Tietgen

      Hey Kornelia,

      stimmt, der Artikel ist sicherlich für jeden mit einem Online-Business jeglicher Art hilfreich.
      Freut mich, dass die Artikel weiterhelfen 🙂

      Grüße und dir auch weiterhin viel Erfolg
      Jonas

  • Matthias

    Super, danke für diesen Artikel, ich finde sowas konkretes extrem hilfreich, weil es eben erlaubt sich wirklich einzuordnen. Ich habe vor 8 Monaten meinen Blog gestartet und 3 mal komplett das Thema gewechselt. Für die Entwicklung des Blogs war das mies und jeder Marketer würde die Hände über dem Kopf zusammenschlagen – aber auf diesem Weg habe ich zu meinem Thema gefunden. Dafür hatte ich zu Beginn noch gar nicht den Mut. Heute brenne ich für mein Thema und bin nicht mehr zu bremsen. Das wichtigste war so wie du es sagst: loslegen. Fehler machen. Daraus lernen und staunen, was sich daraus entwickelt 🙂
    Danke dir
    Matthias

    • Jonas Tietgen

      Hey Matthias,

      das klingt sehr cool! Nur mit dem Thema, für das du brennst, wirst du langfristig auch erfolgreich sein! 🙂

      Viel Erfolg damit und Grüße
      Jonas

  • Fabian

    Mach weiter so! 🙂

  • Rose

    Hallo Jonas,

    vielen Dank für diesen Blogeintrag. Er macht dich wirklich nur noch sympathischer!
    Ich finde es so super, dass du all dein Wissen teilst und dann auch noch deine Zahlen veröffentlichst. Vielen Dank für die Ehrlichkeit!
    Mach bitte weiter so, denn dein Blog bringt uns so viel Mehrwert 🙂
    Liebe Grüße
    Rose

    • Jonas Tietgen

      Hey Rose,

      danke für die Blumen 🙂
      Keine Angst, ich werde so weiter machen 😉

      Grüße
      Jonas

  • Heinz

    Danke, Jonas, für deine Offenheit. Einerseits gibt dein Beitrag Mut weiterzumachen (mit begonnenen Projekten) bzw. endlich loszulegen mit meinem Herzenzprojekt, das ich ständig hinter mir her schleife mit dem Erfolg, dass mir andere zuvor gekommen sind. Dann kommt wieder die Besinnung auf das Alleinstellungsmerkmal, mit dem ich dennoch trumpfen kann. Bleibt nur das Problem, wie ich die lange Zeit überbrücke, bis der neue Blog funktioniert, so dass ich davon leben kann. Wenn ich mich diesem Projekt widme, verliere ich völlig die Lust an meinen „alten Sachen“ weiter zu arbeiten, die ich aber zum Überleben brauche.

    • Jonas Tietgen

      Hey Heinz,

      hm klar zu Beginn braucht man noch was nebenher, das einen auch ernähren kann 🙂
      Aber auch hier würde ich sagen: Einfach machen! Fang an mit deinem Herzensprojekt! Die Sache ist eigentlich ganz einfach. Du MUSST nebenher vorerst mit den alten Sachen weitermachen, aber je länger du hin und her überlegst, desto länger wird diese Phase.
      Einfach anfangen! 🙂

      Grüße
      Jonas

  • Gabriela von Mami bloggt

    Hey jonas, vielen lieben Dank für deinen super ehrlichen Artikel, der sehr konstruktiv & auch inspirierend ist. Ich liebe ehrliche, transparente Worte, vor allem im Internet – die man aber sehr selten zu lesen bekommt. Jeder will vieles verschönen, dabei hat es viel mehr Charisma, wenn man ehrlich ist und sogar seine Schwächen offenlegt 😉

    Deswegen freue ich mich umso mehr, dass dein Blog läuft. Ich lese ihn sehr gerne und finde ihn super hilfreich – und vielen Dank an dieser Stelle, dass du mir immer sehr schnell auf meine blöden Anfänger-Fragen auf Facebook geantwortet hast 😉

    Ein kurzes Feedback von meiner Seite. ich hatte mich damals sehr auf dein eBook gefreut und dann – ganz ehrlich – fande ich es zu teuer … Ich weiß, dass diese vorherrschende Mentalität guten-Content-für-möglichst-wenig-Geld furchtbar ist. Und ja ich leide in meinem beruflichen Leben selber unter dieser Mentalität. Dennoch glaube ich, dass man dennoch mit diesem trend etwas gehen muss. Und sehr viel Kleinvieh macht schlussendlich VIEL mehr Mist. Also mal in anderen Worte, wäre das eBook günstiger gewesen, hätte ich es auf jeden Fall gekauft – und vielleicht wäre es vielen auch so ergangen …

    In diesem Sinne, ganz viel Erfolg auf deinem weitern Blogger-Weg. Ich werde dich weiterhin beobachten 😉 Und ja, ich habe bis zum Ende gelesen – und das tue ich im Internet relativ selten … Liebe Grüße Gabriela

    • Jonas Tietgen

      Hey Gabriela,

      danke für deinen ausführlichen Kommentar 🙂
      Und danke auch für die ehrlichen Worte zu meinem eBook! Ich mache immer mal wieder Rabattaktionen, vielleicht ist das dann für dich doch eine Überlegung wert.

      Dir auch weiterhin viel Erfolg!
      Jonas

  • Michelle Retzlaff

    Hallo Jonas,

    cool, dass du das hier so offen teilst. Spannenderweise habe ich ja einen Blog mit ähnlichem Schwerpunkt, der fast genauso alt ist. Leider habe ich ihn in den letzten 8 Monaten stark vernachlässigt. Trotzdem ist der Vergleich zu deinen Zahlen interessant!

    Ich habe zwar schon mehr Besucher und Sessions, dafür aber leicht weniger Newsletterabonnenten und weniger Facebook-Likes. Das liegt sicher auch an deinem echt hochwertigen Freebie. Du kriegst außerdem deutlich mehr Traffic über Facebook, während bei mir 80% über Google kommen – was nun besser ist, lässt sich sicher diskutieren.

    Happy Birthday sozusagen also und weiter so!

    Schönen Gruß
    Michelle

    • Jonas Tietgen

      Hey Michelle,

      sehr cool das so ein bisschen vergleichen zu können 🙂

      Vielen Dank und dir auch weiterhin viel Erfolg
      Jonas

  • Simone Abelmann

    Wow Jonas! Danke für den Bericht! Das macht Mut!
    Einfach machen ist sich meine Devise. Und weitermachen selbstverständlich auch!!!
    Liebe Grüße vom Rabde des Ruhrgebietes!
    Simone

  • Ines

    Hallo Jonas!
    Vielen Dank für deine transparenten Einblicke. Einen tollen Blog hast du!

    Mein Modeblog besteht nun seit fast 5 Jahren und meine wichtigste Erkenntnis ist:
    Ich brauche nicht jede Woche mehrmals zu bloggen. Viel effektiver ist eine sog. „Zugpferdseite“.
    Heißt: ein Post oder eine Seite die richtig guten Mehrwert bieten (bei mir eine Liste aller Modegeschäfte für große Größen nach PLZ geordnet).
    Die bringt mir 3 x mehr Besucher als andere (via Google).

    Eine Frage zu Elopage: die kümmern sie auch um diese lästige VAT-Geschichte, wenn Kunden aus Nicht-Deutschland kaufen?

    Schöne Grüße und weiterhin viel Erfolg,
    Ines

    • Jonas Tietgen

      Hey Ines,

      das stimmt! Bei meinem Blog sind das die „Cornerstone-Content“ Seiten mit Grundlagen über das Bloggen und SEO 🙂

      Du kannst bei Elopage einstellen, wie das gehandhabt werden soll.

      Grüße
      Jonas

  • Martin

    Hallo Jonas,
    zuerst einmal Glückwunsch. Ich denke, die größte Leistung sind nicht irgendwelche Zahlen, sondern die Tatsache, dass du kontiniuerlich am Ball geblieben bist und deinen Blog am Leben und laufen gehalten hast! Kompliment! Denn hier scheitern die meisten.

    Und der Einblick ist natürlich interessant, auch für mich, um mit meinem Blog zu vergleichen 😉 (sofern man dies überhaupt immer vergleichen kann, aber man macht es ja trotzdem).

    Da ich (eventuell) schon den nächsten Blog plane, überlege ich, vor allem nach deinem Artikel, das Vorgehen und die Zahlen von Anfang an offensiv zu verkünden/vermarkten… mal schauen.

    Also, weiter so!
    Gruss
    Martin

    • Jonas Tietgen

      Hey Martin,

      ja das mit dem Vergleichen ist nicht so einfach 🙂
      Noch ein Blog? Übernimm dich nicht 😉

      Viele Grüße und Erfolg!
      Jonas

      • Martin

        Haha, ja, die Gefahr besteht.
        Aber ich sehe, was der „erste“ Blog für Ergebnisse erzielt (und vor allem mit welchem Einsatz) und da es noch Potential und Bedarf für weitere gibt…

        • Jonas Tietgen

          Dann bin ich gespannt, was da noch von dir kommt! 🙂
          Ich bin mit meinen Ninjas hier erst mal gut bedient 😉

  • Daniela

    Hallo Jonas,

    endlich habe ich die Zeit gefunden, deinen Newsletter zu lesen, der sich schon in der Überschrift spannend angehört hat.
    Mein Blog hat auch gerade Geburtstag gefeiert und ich habe auch mal die Hüllen fallen lassen. Allerdings ist meine Zielgruppe deutlich kleiner und speziell, daher können wir die Zahlen schlecht vergleichen, aber darum geht es eigentlich nicht.
    Es geht doch darum, dass es stetig wächst und vor allen – dass es weiterhin Spaß macht und du an dich und deine Sache glaubst.

    Mit deinen vielen Tipps hast du mir schon einige Male geholfen und wenn ich ein Problem habe schau ich immer zuerst hier, weil alles sehr gut und einfach erklärt wird. Dafür möchte ich auch einfach mal DANKE sagen.

    Dass du vom Affenblog beeinflusst bist, wusste ich gleich, das spürt man 😉 und dass ist gut, denn den lese ich auch unheimlich gerne. Weil ich dort so viele gute Tipps bekommen habe, hatte ich irgendwann das Gefühl, da etwas zurück geben zu müssen. Also habe ich dort ein Produkt gekauft. Und so werde ich sicherlich auch bei dir mal zuschlagen, sobald es etwas passendes gibt.
    Ich bin sicherlich nicht die Einzige, die sich auf diese Weise bedankt – etwas, was jeder Blogger, der sein Wissen umsonst „preisgibt“ auch bedenken sollte.

    Weiter geht’s ins zweite Jahre.
    Liebe Grüße
    Daniela (Zielgruppe: 41, weiblich)

    • Jonas Tietgen

      Hey Daniela,

      danke für deine lange Antwort 🙂
      Richtig, das absolut wichtigste ist, dass es Spaß macht!

      Sehr gerne, freut mich, dir helfen zu können!

      Viele Grüße und weiterhin Erfolg mit deinem Blog
      Jonas

  • Stefan

    Da ich überall las, man sollte möglichst früh ein Produkt auf den Markt bringen, machte ich mir hierzu Gedanken. – ist das echt so? Hmm. Dadurch baut sich wenigstens der erste Druck auf oder;-)

    Ich denke übrigens auch das Fehler sehr wichtig sind, man muss mit ihnen rechnen und versuchen zu lernen damit umzugehen, daraus zu lernen und sich stets weiter entwickeln. Mich hätte gerade mal interessiert wie hoch deine Verkaufserwartungen waren statt die erreichten 14 Verkäufe, ich glaube wir alle haben am Anfang unrealistische Erwartungen. Um so besser dass wir dann erst einmal wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden um dann im Anschluss richtig durchzustarten. „Der durch Social Media entstehende Traffic ist natürlich stark abhängig von meiner Aktivität. Wenn ich nichts in Gruppen oder meiner Fanpage poste, kommt auch niemand über diesen Kanal auf meinen Blog. “ finde ich echt krass wie hoch da wirklich die Abhängigkeit zu den Social Media Gruppen ist. Finde es gut und wichtig dass du das schreibst. Glückwunsch zu so vielen Abonnenten, finde dass das klasse Zahlen sind. „„Ich bin sehr zufrieden!““. -solltest Du auch 🙂

    • Jonas Tietgen

      Hey Stefan,

      der Meinung bin ich auch. Man sollte möglichst früh ein Produkt auf den Markt bringen. Das muss keine riesige Sache sein, aber ohne Produkt kannst du auch nichts verkaufen 😉 Und wenn anfangs nur ein Verkauf pro Monat / Woche statt findet, ist das immer noch mehr, als ohne Produkt…

      Die Abhängigkeit von FB Gruppen ist natürlich selbst verursacht. Der Großteil kommt ja über Google, aber natürlich ist auch das eine Abhängigkeit…

      Grüße
      Jonas

  • Jacqueline Jane Bartels

    Lieber Jonas,

    ich sauge all‘ Deine Beiträge seit heute Nachmittag nur so in mich auf. Ja, ich bin begeistert von Deiner Klar- und Strukturiertheit. Als Leserin spüre ich Deine Begeisterungsfähigkeit, Bloggern tatsächlich nützliches Wissen erfolgreich zu vermitteln. Tausend Dank! Meine aufgebauten Ängste vor WordPress lösen sich gerade in Luft auf. Ein tolles Gefühl. Dein Blog ist Gold wert und ich empfehle ich Dich gern weiter.

    • Jonas Tietgen

      Hey JayJay,

      danke für das nette Feedback, freut mich sehr! 🙂

      Grüße
      Jonas

  • Sladjan Lazic

    Hallo Jonas,

    ein toller und ehrlicher Artikel der es auf den Punkt bringt. „Am besten einfach machen“ … „Geduld“ … Das sind Sachen die ich mir täglich einpräge und umsetze.

    Ich habe seit November 2016 an meinem Blog gebastelt, einige Ideen verworfen, mir sehr viel Wissen durch deinen Blog und andere angeeignet und schließlich im Februar 2017 gestartet.

    Mir geht es genauso wie dir und hunderttausenden anderen Bloggern. Mal hast du Tage, da kommen bis zu 120 Besucher, mal verzeichnet Google Analytics gar keinen Besucher.

    Aber aufgeben? Nein, keinesfalls!

    Jeden Tag aufs Neue die Inspiration zu erschaffen und einfach machen und umsetzen. Darauf kommt es an.

    Das allerwichtigste aber, das sind für mich die Reaktionen und das Feedback der Leser. Bereits am ersten Tag hatte ich positives Feedback und das motiviert ungemein, weiter zu machen.

    Btw, nach sechs Wochen habe ich auch ein wenig was verdient durch Affiliate. Also, im Internet Geld zu verdienen geht immer. 🙂

    Blogger-Grüße

    Sladjan

    • Jonas Tietgen

      Hey,

      danke für deine Erfahrungen! Immer weiter und niemals aufgeben! 🙂

      Grüße
      Jonas

  • Olga

    Hallo Jonas,
    Vielen Dank für diesen ehrlichen und offenen Beitrag. Als Neuling finde ich es immer sehr spannend wenn andere von ihren Erfahrungen erzählen und auch mal hinter die Kulissen blicken lassen.
    Ich blogge zwar in einer anderen Zielgruppe aber deine Zahlen zeigen mir, dass ich gar nicht so schlecht bin.

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