Der ultimative Guide zum perfekten SEO Text

Der perfekte SEO Text

Hier im vierten Teil meiner wichtigen Serie „SEO Grundlagen, die jeder WordPress Blogger kennen muss“  kommen wir zu deinem perfekten SEO Text. Deinem wichtigsten Gut.
Du wirst sicher schon oft gehört und gelesen haben, dass dein Text das Keyword so und so viel Mal beinhalten sollte. Oder du hast schon eine der vielen anderen, teils veralteten oder einfach falschen Informationen gelesen, die so in der Internetwildnis unterwegs sind.

Bevor ich dir jetzt erkläre, wie du einen SEO Text bestmöglichst erstellst, vergiss bitte all dein bisheriges Wissen. Und um vorab eines noch klar zu stellen: Es gibt keine Universallösung für den perfekt optimierten Text. Jeder Artikel ist einzigartig und sollte dementsprechend auch aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung so behandelt werden.

Das Schlagwort für einen guten Text ist Mehrwert. Bietest du deinen Lesern diesen Mehrwert, so hast du schon so gut wie gewonnen. Einen Text mit Nutzen teilt man gerne, empfiehlt ihn weiter und setzt ein Bookmark für spätere Verwendung.

Die richtige Textlänge

Google mag lange, sinnvolle Texte.
Merke dir das, denn diese beiden Dinge sind schon einmal die Grundlage für jeden Artikel.

Es gibt viele Studien, die zeigen, dass längere Inhalte häufiger gelesen und geteilt werden als kürzere. Ich empfehle dir, niemals einen Text künstlich in die Länge zu ziehen, nur damit du mehr Inhalt hast. Schreibe immer so viel wie möglich aber auch nur so viel wie nötig.

Wenn ich jetzt von einem langen Text spreche, meine ich Artikel mit um die 1.000 Wörter. Dies würde ich dir als Richtwert empfehlen. 1.000 Worte kann man recht schnell lesen und du kannst eine Menge hochwertiger Informationen unterbringen.

Jetzt aber zurück zu meiner Aussage, dass jeder Text einzigartig ist und auch so behandelt werden sollte.

Wenn die zehn am besten rankenden Seiten für dein Keywort im Schnitt 6.000 Worte haben, so ist es sehr schwer, mit einem 1.000 Worte Artikel auf diese erste Suchergebnisseite vorzustoßen. Wenn der Schnitt der Top 10 bei 400 Worten liegt, so hast du allerdings gute Chancen.

Vor dem Schreiben deines Artikels solltest du also dein Keyword bei Google eingeben und dir die zehn ersten Treffer genau anschauen.
Kopiere dir deren Texte in ein Textbearbeitungsprogramm und analysiere die Menge der genutzten Wörter. Bilde daraus einen Durchschnitt und du hast eine gute Vorgabe, an die du dich mit deinem Artikel halten kannst.

Es gibt neben der manuellen Analyse auch tolle Software, die dich bei der Optimierung deines Textes und der Analyse deiner Wettbewerber unterstützt. SEOlyze ist ein unglaubliches Tools, mit dem du für weniger als 40 € pro Monat eine komplette Suite für die Analyse fremder und deiner eigenen Texte bekommst. Das Tool hilft dir dabei, alle deine Texte zu perfektionieren und somit einen großen Vorteil gegenüber allen anderen zu bekommen.

Nachdem du dir einen Überblick über die Textlänge verschafft hast, würde ich dir raten, deinen Artikel immer etwas länger zu schreiben als es der Durchschnitt der Top 10 getan hat. Damit maximierst du deine Erfolgsaussichten, denn sowohl Suchmaschinen als auch Leser mögen Texte, die sich von der Masse abheben und mehr bieten.

Wie du deine Keywords richtig einsetzt

Keywordstuffing ist out.

Um das gleich einmal vorweg zu sagen. Wenn du aus SEO Gründen in deinen Artikeln immer noch möglichst häufig dein Keyword unterbringst, ist Umdenken angesagt. Dadurch entsteht kein SEO Text. Diese Methode gefällt weder deinen Lesern, noch Google. Und wenn das noch nicht reicht, Seiten mit Keywordspam werden von Google abgestraft.

Los. Umdenken.

Selbstverständlich muss dein Keyword nach wie vor in deinem Blogeintrag vorkommen, daran hat sich nichts geändert. Allerdings ist hier mittlerweile viel mehr Fingerspitzengefühl gefordert. Der wichtigste Tipp ist hier, auch wenn er dich langsam nervt, schreibe deinen Artikel für Menschen, nicht Suchmaschinen. Eine natürliche Keywordanzahl kommt hierdurch am besten zu Stande.

Es gibt allerdings trotzdem noch einige Tipps, die ich dir für deinen perfekten SEO Text mit auf den Weg geben möchte.

Baue in deinen Artikel Synonyme, also Wörter mit der selben Bedeutung ein. Statt also fünf Mal „Auto“ zu schreiben, nutze immer mal wieder Worte wie „KFZ“ oder „Kleinkraftwagen“.

Google wertet Seiten nicht mehr nur nach einzelnen Keywords, sondern auch nach dem Thema. Wenn du beispielsweise einen Artikel über Nägel schreibst, so muss Google anhand von genutzten Synonymen und dem umliegenden Text erst einmal herausfinden, ob du nun Fingernägel oder Eisennägel meinst.

Lesbarkeit und Rechtschreibung, wichtige Faktoren für deinen SEO Text

Mittlerweile wird insbesondere von Google auf Inhalte Wert gelegt, die für den Leser geschrieben sind. Aufgrund dessen solltest du auch noch drei weitere Kriterien beachten, die dir möglicherweise nicht gleich als Teile der Suchmaschinenoptimierung in den Sinn kommen.

Ich spreche von der Lesbarkeit deines Artikels, sowie der Rechtschreibung und Grammatik.

Niemand liest gerne einen Text, in dem jeder zweite Satz einen Rechtschreib- oder Grammatikfehler enthält. Artikel mit solchen Texten werden schnell wieder geschlossen und senden somit schlechte Signale an Google. Denn ein schnelles Abspringen von einer Seite schickt eine Botschaft vom Nutzer an die Suchmaschine: „Hey, hier gefällt es mir nicht und die Seite ist nicht relevant genug, um meine Suche mit den nötigen Informationen zu beenden.“

Die gleiche Auswirkung wie das vorherige Beispiel haben auch Texte, die mit langen Sätzen und so vielen Kommata angereichert sind, dass selbst Kafka in seinem Grab Applaus klatscht und beginnt sich zu fragen, ob diesen Text überhaupt jemals jemand lesen möchte, da er auf den Leser wirkt, als würde er nie enden und sowieso keiner mehr weiß, wie der Satz eigentlich begonnen hat.

Verstehst du was ich meine?

Schreibe kurze Sätze und einfache Worte. Du musst deine Leser nicht mit Schachtelsätzen und möglichst schwierigen Fremdwörtern beeindrucken. Sie möchten deinen Artikel verstehen und Mehrwert daraus gewinnen, nicht das Fremdwörterlexikon nebenher aufschlagen müssen.

Die Lesbarkeit eines Textes kann unter anderem mithilfe des sogenannten Flesch-Wertes geprüft werden. Hierfür gibt es natürlich tolle und kostenlose Online-Tools wie diesen oder den hier. SEOlyze bezieht übrigens in seinen verschiedenen Analysen auch den Flesch Wert mit ein.

Der Flesch-Wert gibt anhand einer mathematischen Formel an, wie gut ein Text lesbar ist. In der Formel werden die durchschnittliche Wort und Satzlänge mit zwei weiteren Kennzahlen verrechnet. Anschließend kann man anhand einer Tabelle herausfinden, wie gut lesbar der analysierte Text ist. Je höher der Wert, desto lesbarer ist der Text. Du findest bei Wikipedia eine Tabelle, mit der Einordnung der verschiedenen Werte.

Einzigartige SEO Texte mit Mehrwert

Inspiration ist wichtig. Fast jeder Blogger recherchiert für einen neuen Artikel und liest eine Menge Texte zu dem Thema. Inspiration und Recherche darf allerdings niemals zum Kopieren von Textausschnitten oder gar ganzen Texten werden.

Zum einen bietet das deinen Lesern keinen Mehrwert, zum anderen wirst du von Google für kopierte Texte abgestraft. Schreibe immer einzigartige Texte, die sich von eventuell schon bestehenden Texten anderer Blogger oder Seiten abheben. Schreibe deine Meinung, erzähle aus einer anderen Sichtweise oder hebe dich mit anderen Mitteln ab. Hauptsache, du schreibst einzigartige Texte mit Mehrwert.

Aber was ist denn jetzt eigentlich dieser Mehrwert?

Deine Leser erwarten sich von deinen Artikeln etwas. Ob das die Befriedigung von Neugierde ist, die Lösung für ein Problem oder das Finden von Informationen. Diese Erwartungshaltung deines Lesers darfst du natürlich nicht enttäuschen.

Hilf deinen Lesern dabei, genau das zu finden, was sie in diesem Beitrag suchen.

Das ist Mehrwert.

Liefert dein Artikel einen Nutzen? Weiß der Nutzer nach dem Lesen mehr als vorher? Erklärt der Artikel wie etwas funktioniert?

Liefere deinen Lesern etwas, dass sie sonst in keinem Beitrag und auf keinem anderen Blog finden. Teile dein Wissen, erzähle über deine Erfahrungen, lockere einen langen Artikel mit Humor oder stilistischen Mitteln auf.

Versuche immer anders zu sein. Ob das nun in der Ausführlichkeit deiner Texte liegt, oder in deiner Nähe zu den Lesern. Völlig egal, Hauptsache du setzt dich ab und bist anders.

Lies dir am besten nach dem Schreiben deinen Text noch einmal (besser zweimal) durch und stelle dir vor, nichts über das Thema zu wissen. Oder aber du lässt einen Außenstehenden drüber lesen, das kann oft neue Hinweise zur Verbesserung des Artikels liefern.

Verstehen du und dein Probeleser alles? Weißt du und weiß er nach dem Lesen des Artikels mehr?

Können diese beiden Fragen mit „ja“ beantwortet werden, ist dein Beitrag gut zu verstehen und bietet Mehrwert.

Du bietest also Mehrwert – klasse, du rückst dem Ziel des perfekten SEO Textes immer näher!

Hervorhebungen und Listen

Nun kommen wir wieder zu einem direkten SEO Text Thema. Nachdem die Lesbarkeit und Rechtschreibung nur indirekten Einfluss haben (aber dennoch sehr wichtig sind) kümmern wir uns jetzt um Hervorhebungen und Listen / Aufzählungen in deinen Artikeln.

Zwar haben diese beiden Dinge nur einen kleinen Einfluss auf dein Suchmaschinen-Ranking, allerdings können sie den Unterschied machen zwischen der einen und der nächsthöheren Position.

Hervorhebungen

Hervorhebungen werden im Alltagsgebrauch als „Fett-Schrift“ bezeichnet und zeigen durch ihren Namen schon den Vorteil in der Suchmaschinenoptimierung auf.

Fett geschriebene Worte werden von Lesern als wichtig wahrgenommen und stehen aus dem umliegenden Text hervor.

Google sieht das ähnlich und versteht, dass Hervorhebungen für den Text, das Thema und den Nutzer wichtig sein müssen.
Du solltest also in deinen Texten wichtige Worte oder Phrasen hervorheben. Idealerweise enthalten diese auch dein Keyword.

Im Visuellen Editor von WordPress kannst du ganz einfach die gewünschte Stelle in deinem Text markieren, und in der Werkzeugleiste auf das „b“ klicken. Dadurch fügt der WordPress Editor automatisch den HTML Code für Hervorhebungen <strong> ein.

Dieser HTML Tag zeigt auch direkt wieder, dass ein Wort wichtig ist, denn es wird ja als strong = stark markiert.

Arbeitest du im Texteditor, kannst du diesen Tag entweder wieder über die Werkzeugleiste oder natürlich auch selber eingeben. Wie bei den Überschriften auch, muss der Tag vor dem gewünschten Wort mit <strong> geöffnet werden und nach dem Wort wieder mit </strong> geschlossen werden.

Beispiel:

<strong>Ich bin wichtiger Text und erscheine in Fettschrift</strong>

Listen

Auflistungen sind etwas tolles in der Welt des Bloggens. Lange Texte lassen sich übersichtlich und kurz zusammenfassen um dem Leser noch einmal ein Fazit bieten. Noch viel besser ist, dass Aufzählungen auch noch einen Einfluss auf dein Suchmaschinen-Ranking haben. Denn du kannst nicht nur dein Keyword noch einmal unterbringen, es wird sogar von Google als wichtiger wahrgenommen, wenn es in einer solchen Auflistung steht.

Die Voraussetzung für die SEO-technischen Vorteile ist eine korrekte Auszeichnung der Listen mit HTML. Hier unterstützt dich WordPress selbstverständlich wieder sowohl im visuellen- als auch im Texteditor.

Der Visuelle Editor bietet dir wieder in der Werkzeugleiste, oberhalb des Textfeldes, die Optionen Aufzählung und nummerierte Liste. Die Variante Aufzählung hilft dir bei der Erstellung einer Liste mit Punkten davor. Mit der nummerierten Liste passiert dasselbe, nur dass die einzelnen Listenpunkte mit Nummern davor versehen werden.
Du kannst aber auch, um die Kontinuität des Schreibens aufrecht zu erhalten, einfach mit der Kombination, die du vermutlich aus deinem Textbearbeitungsprogramm kennst „ – Leerzeichen Text“ eine Liste starten. Mit der Taste Return kannst du dann zum nächsten Aufzählungspunkt springen.

Im Texteditor hast du auch wieder die Möglichkeit, über die Werkzeugleiste Listen einzufügen. Hier sind die Buttons benannt nach den HTML Tags ul ol und li. In diesem Fall bedeutet ul „unordered List“, also eine Liste mit Aufzählungspunkten und ol „ordered List“, also eine Liste mit Nummerierung, li steht für die einzelnen Listenpunkte.

Du kannst also easy mit einem Klick die jeweiligen Tags einfügen, musst sie allerdings auch wieder mit einem erneuten Klicken nach dem jeweiligen Text schließen. Das ist in der Praxis recht umständlich, da du jedes mal die Hand von der Tastatur nehmen musst.

Ich empfehle dir, entweder schnell die benötigten Tags zu tippen (du kannst sie ja auch einmal eingeben und dann per copy & paste einfügen) oder den visuellen Editor zu nutzen. Das spart Zeit und auf die Dauer auch Nerven.

Damit du das Ganze auch visuell einmal zu Gesicht bekommst, hier ein Beispiel für eine nummerierte Liste:

<ol>
<li>Ich bin ein Listenpunkt</li>
<li>Ich bin der zweite Listenpunkt</li>
<li>Ich bin der letzte Listenpunkt</li>
</ol>

Die Nutzungsmöglichkeiten für Listen sind sehr vielfältig. Ich nutze sie gerne, um am Ende eines Artikels oder Themas das ganze noch einmal für den Leser zusammenzufassen und eine kleine Übersicht zu bieten.

Was du dir für deine SEO Texte merken musst

  • schreibe so viel wie möglich, aber auch nur so viel wie nötig
  • schreibe immer etwas mehr als die Top 10 Suchtreffer deines Ziel-Keywords
  • schreibe deine Artikel für Menschen, nicht für Suchmaschinen
  • schreibe möglichst kurze Sätze und einfache Worte
  • biete deinen Lesern Mehrwert
  • nutze Listen, um deine Inhalte aufzulockern, zusammenzufassen und dein Keyword unterzubringen

Jonas Tietgen

Jonas ist leidenschaftlicher Blogger und Gründer von wp-ninjas.de. Wenn er nicht gerade an seinem eigenen Blog arbeitet oder anderen Bloggern hilft, echte WordPress Ninjas zu werden, verbringt er seine Zeit mit Basketball und Tennis - egal ob zuschauen oder selber spielen.

13 Kommentare

  1. Galina Göbel   •  

    Ein toller Artikel!
    Es war fast alles neu und somit sehr informativ für mich! Danke, dass du diese Kenntnisse teilst 🙂
    Jetzt bin ich sehr gut gewappnet für meinen Blogstart! Ich werde bestimmt nicht alles sofort anwenden können, aber freue mich auf deinen Blog zurück zu kommen, um mein Wissen aufzufrischen 🙂
    Ach und noch was! Ich weiß nicht was alle haben, aber ich mag lange Sätze xD Aber gut, da es für die meisten schwierig ist sie zu lesen bzw zuverstehen, würde ich auch versuchen kurz und verständlich meine Sätze zu bauen. 🙂
    Liebe Grüße
    Galina

  2. Pingback: 15 SEO-Mythen, auf die du keinesfalls reinfallen darfst | Christoph Kleinschmidt

  3. Jannik   •  

    Hallo Jonas,

    vielen Dank für Deinen interessanten Artikel. Gerade der Hinweis auf lange und verschachtelte Sätze ist sehr interessant, denn ich merke es in meiner Schreibe, dass ich häufig darauf zurückfalle. Lieber zwei Sätze draus machen – vielleicht auch noch mit ein paar mehr Absätzen, um die Lesbarkeit zu verbessern.Sonst kommt schnell dieser Blocksatz-Charakter auf, der das Lesen nicht gerade angenehm macht.

    Liebe Grüße,
    Jannik

    • Jonas Tietgen Jonas Tietgen   •     Autor

      Hey Jannik,

      gerne doch. Oh ja, schon bei deinem Kommentar merke ich es 😀

      Viele Grüße
      Jonas

  4. Friedrich   •  

    Hallo Jonas,
    ein spannender Artikel. Danke.
    Mal eine Frage an den Profi. Was zählt denn alles in die Textlänge mit rein? Wenn ich z.B. auf eine Seite gehe und mit Strg A alles auswähle und dann die Anzahl der Wörter zähle? Das meiste davon ist ja nicht wirklich informativer Text (naja, in einem Blogbeitrag vielleicht schon 🙂 ). Hier mal eine Beispielseite, wo aus meiner Sicht kaum Text steht: http://www.wolkdirekt.com/sicherheitsmesser.html
    ca. 5419 Worte, aber für mich als Interessent ist nur der Text übe rund unter den Produkten relevant, das wären dann 1433 Worte (also immer noch eine gute Länge).

    Danke
    Gruß
    Friedrich

    • Jonas Tietgen Jonas Tietgen   •     Autor

      Hey Friedrich,

      also erst mal würde ich nicht empfehlen, sich auf eine Textlänge einzuschießen und dann alle Texte so zu schreiben…
      Bei Blogartikeln kann man die Textlänge ja klar bestimmen, das sind die Menge der Wörter im Artikel. Bei deiner Beispielseite ist das natürlich ein ganz anderer Fall. Hier sind im Prinzip kleinere Infotexte geschrieben worden und mit der Darstellung bzw. Auszügen von Produkten kombiniert.

      Hat deine Frage denn einen bestimmten Hintergedanken?

      Grüße
      Jonas

  5. Friedrich   •  

    Moin,

    Du bist ja extrem schnell mit der Antwort 🙂 Danke.
    Ich bin immer auf der Suche nach Verbesserungen für meine Seite https://www.curt-tools.com/ und daher schaue ich natürlich auch was der Wettbewerb so macht.
    Das Thema Textlänge ist ja in aller Munde und daher interessiert mich was dafür eigentlich als Anzahl/ Länge zählt.
    Ich bin da eher ein Laie und suche nur eine Antwort für mich als Anwender 🙂

    Gruß
    Friedrich

    • Jonas Tietgen Jonas Tietgen   •     Autor

      Hey,

      klar doch 🙂
      Also als Textlänge kannst du im Prinzip folgendes nehmen: Die Anzahl der Wörter in dem Fließtext einer Seite. Allerdings geht es hier natürlich nur um die Wörter des primären Inhaltes dieser Seite. Dazu zählen nicht die Wörter in einem Menü, der Seitenleiste oder den Kommentaren. Schlicht und ergreifend die Wörter des Fließtextes.

      Aber um sicher zu gehen sage ich es nochmal: Schreibe deine Texte, um Lesern etwas beizubringen, sie zu informieren oder ähnliches. Schreibe sie nicht, um eine gewisse Wortanzahl zu erreichen. Schaue beim Schreiben am besten gar nicht auf den Wortzähler. Schreibe so viel zu schreiben musst, um dein Thema zu vermitteln, mehr nicht 🙂

      Grüße
      Jonas

  6. Friedrich   •  

    Danke. Ja, so mache ich das auch mit den Texten.
    Ich versuche nur zusätzlichen den heiligen Gral zu finden :-), also warum die Mitbewerber um Platz 1 bei google weiter oben sind als ich.
    Ein Tipp von Dir war ja auch, sich die TOP Seiten zu einem Keyword mal auf die Textlänge anzusehen.
    Also danke für Deine Erklärung und Hinweise.
    Tollen Blog hast Du hier. Ich habe gerade noch 11 Blogartikel von Dir offen um die jetzt noch zu lesen 🙂

    Gruß
    Friedrich

  7. Lisa   •  

    Hallo Jonas,

    erst einmal vielen Dank für deinen tollen Artikel! Der hat mir wirklich weitergeholfen.
    Ich habe mir auch sofort einen Test-Account bei SEOlyze angelegt und meinen ersten Blogartikel: https://stoffwechselkur-gesund.de/abnehmrechner genauer unter die Lupe genommen.
    Nun meine Frage für die Praxis: Wie gehst du denn am geschicktesten vor? Erst den Text schreiben und dann auf WDF*IDF anpassen oder direkt im Editor schreiben und dann erste den Artikel online stellen? Und was mag Google lieber? Einen fertigen Beitrag oder wenn Stück für Stück daran gearbeitet und verbessert wird?

    Danke dir schon mal für deinen Tipp und viele Grüße,
    Lisa

    • Jonas Tietgen Jonas Tietgen   •     Autor

      Hey Lisa,

      ich schreibe für meine Leser und nicht für Suchmaschinen, deshalb passe ich die Texte gar nicht an Keyworddichten oder WDF*IDF an 🙂 Ich würde dir das gleiche empfehlen… Wenn deine Texte für Leser gut sind, wird auch Google sie gut finden.

      Grüße
      Jonas

      • Lisa   •  

        Hi Jonas, Danke dir für den Tipp! Das heißt einfach Geduld haben bei Texten, die erst einmal nicht ranken? Dachte, dass Keyworddichte o.ä. einem da hilft… viele Grüße, Lisa

        • Jonas Tietgen Jonas Tietgen   •     Autor

          Hey,
          Geduld ist wichtig! Natürlich sollte das Keyword vorkommen, vor allem auch in Abwandlungen 🙂

          Grüße
          Jonas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.