5 Dinge, die du beim WordPress Theme kaufen beachten musst

Wordpress Theme kaufen Headbild WP Ninjas

Im vierten Teil meiner Artikelserie über WordPress Grundlagen für deinen perfekten Blog Start, kommen wir zu den 5 besten Tipps, mit denen du das richtige WordPress Theme kaufst. Wenn du noch am überlegen bist, ob ein kostenloses Theme doch eher die richtige Wahl ist, dann schaue dir doch den vorherigen Artikel dieser Serie WORDPRESS THEME – KOSTENLOS ODER KAUFEN (Artikel folgt) an.

Um ein WordPress Template zu kaufen (Template und Theme ist übrigens das selbe), empfehle ich dir Themeforest*. Hier findest du eine riesige Auswahl von Themes unterschiedlichster Gestaltungen. Zudem wird dir über diese Plattform auch Support zu den Themes geboten, sofern dies vom Verkäufer unterstützt wird.

1. Ist das Theme responsive?

Ein responsive Theme passt sich automatisch der Anzeigegröße des Ausgabegerätes an. In der Praxis wird dein Blog somit sowohl auf normalen Desktop PCs oder Macs als auch auf Smartphones und Tablets richtig angezeigt.

Dieses Verhalten einer Website ist heutzutage nicht nur wichtig, es ist pflicht! Deine Leser erwarten, deine Artikel auch unterwegs lesen zu können, und das möglichst komfortabel. Ein WordPress Theme im responsive Design macht es möglich.

Nachdem Google außerdem im Juni 2015 ein Update des Suchalgorithmus veröffentlicht hat, werden Websites bei Suchanfragen von Mobilgeräten abgestuft, wenn sie nicht mobil optimiert sind.

Ein nicht responsives Theme würde also nicht nur Nachteile für deine Leser bedeuten, sondern auch für deine Positionierung bei Google.

Bei Themeforest* wird dir häufig schon im Namen angezeigt, dass das Theme responsive ist. Falls nicht, siehst du in der rechten Sidebar neben der Beschreibung des Themes eine Liste mit den Eigenschaften. Hier sollte responsive hinter dem Punkt Layout stehen.

Zudem ist es immer die beste Variante, unterhalb des Template-Vorschaubildes auf Live Preview zu klicken und dir die Demo des Templates anzuschauen. Hier kannst du nun auch einfach mal die Größe deines Browsers verändern und überprüfen, ob sich alles automatisch richtig anpasst.

Noch besser ist es, wenn du mit einem Browser wie Google Chrome mit der Taste F12 in den Entwickler Modus gehst, und in dem jetzt erscheinenden Kasten auf das Smartphone Symbol links oben klickst. Links oben kannst du nun ein gewisses Gerät auswählen, und schon simuliert dein Browser, ein solches Gerät zu sein.

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2. Ist das Theme suchmaschinenoptimiert?

Zwar sind die meisten Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung durch dich durchzuführen, aber auch der Programmierer kann darauf achten, dir ein sauberes Theme zu liefern.

Die Ladegeschwindigkeit des Themes bietet einen ersten Anhaltspunkt, denn niemand mag eine langsame Seite. Nutzer verlassen eine langsam ladende Website sehr schnell wieder und senden somit schlechte Signale an Google. Zudem erkennt Google selber die langsame Ladezeit und stuft die Website entsprechend schlecht ein.

Oft findest du Themes, die dich von ihrer Funktionsauswahl praktisch erschlagen. Im ersten Moment mag es dir zwar toll erscheinen, dass du mit diesem einen Theme so viel machen kannst, nach dem zweiten Nachdenken allerdings fällt auf, dass das Theme dadurch eher langsam läuft. Beschränke dich also bei deiner Themeauswahl auf integrierte Features die du auch wirklich benötigst.

Du kannst das recht einfach testen, indem du die Live Preview unterhalb des Template-Vorschaubildes öffnest und den Link der Seite in ein Speedtest-Tool kopierst. Ich nutze hierfür immer Google Page Speed Insights in Kombination mit dem Speedtest von Pingdom.

Ein integrierter Slider klingt zunächst einmal gut, allerdings kann ich dir aus eigener Erfahrung raten, Finger weg!
Aber zunächst einmal möchte ich klarstellen, dass ich hiermit wirklich in das Theme integrierte Slider meine, die der Programmierer selber geschrieben hat. Viele Themes sind kompatibel mit Slidern wie dem Revolution oder Layer Slider, von diesen rede ich nicht.

Das Problem mit selber programmierten Slidern ist (in den meisten Fällen, es gibt Ausnahmen), dass du keinen Einfluss auf die Art der Überschriften hast, die der Slider nutzt. Das heißt du gibst einfach den Text ein, der über dem Bild der Slideshow erscheinen soll und das Theme wandelt diesen automatisch in eine h1 oder h2 Überschrift um.
Wenn du nicht weißt, was das ist, solltest du einen kurzen Abstecher zu meinem Artikel Wie du perfekte Überschriften für Nutzer und Google schreibst aus der Artikelserie SEO Grundlagen machen.

Da allerdings jede Seite nur eine Überschrift 1. Klasse besitzen sollte, hast du hiermit direkt einmal einen großen Nachteil, den du nicht so einfach beheben kannst.

Valides HTML und CSS sind der letzte Punkt auf den du achten musst. Zwar wird von Google gesagt, dass einwandfreier Code kein direkter Rankingfaktor ist, allerdings erschweren Fehler im Programmiercode den Suchmaschinen-Crawlern (kleinste Programme, die deine Seite anschauen) ihre Arbeit. Das kann dazu führen, dass Google einige Inhalte oder gar Seiten nicht versteht und somit nicht in den Google Index aufnimmt.

Ob ein Template einwandfreien Code benutzt, kannst du ganz einfach mit dem W3C Validator herausfinden. Erschrecke dich allerdings nicht, wenn es ein paar Fehler gibt, das ist kein Problem. Sobald die Zahl der Fehler allerdings an dreistellige Beträge heranreicht oder sogar noch mehr, lasse lieber die Finger weg von diesem Theme.

3. Bietet der Hersteller Support an?

Bei vielen Themes bekommst du durch den Kauf nicht nur das Template geliefert, sondern auch noch Support durch den Hersteller dazu. Es gibt mehr als nur einen Grund, wieso das ein wichtiger Faktor beim Kauf deines WordPress Themes ist.

Möchtest du zum Beispiel etwas an deinem Theme ändern und bist dazu selber nicht in der Lage, hilft dir bei kleinen Anpassungen meistens der Support des Themes weiter.

Es kann auch durchaus vorkommen, dass dir etwas zu dem Template unklar ist, oder während dem Bearbeiten deiner Seite plötzlich Fragen dazu aufkommen. Glücklicherweise gibt es bei Themes mit mehreren Verkäufen und gutem Support immer schon eine ganze Bandbreite an Fragen, die durch andere Nutzer gestellt und von dem Support beantwortet wurden.

Diese Fragen wurden direkt über Themeforest* gestellt, dass auch zur Erleichterung deiner Suche eine nützliche Suchfunktion bietet.
Sollte deine Frage hier nicht beantwortet werden, kannst du dich immer direkt an den Support wenden.

Zum Abschluss ist es natürlich immer ein Qualitätsmerkmal, wenn der Hersteller des Themes Support anbietet. Jemand der ein Theme schlecht und mit vielen Fehlern programmiert, würde sich doch nicht freiwillig den vielen Nutzeranfragen aussetzen, oder?

4. Sind im Kauf Plugins enthalten & ist das Theme kompatibel?

Viele Hersteller hochwertiger Themes integrieren in den Kauf des Themes auch gleich noch eine Reihe Premium Plugins. So bekommt man beispielsweise sehr häufig den Revolution Slider oder Layer Slider kostenlos mitgeliefert oder auch den Visual Composer (ein Drag & Drop System) sieht man oft im Kauf mit inbegriffen.

Dass du hierdurch eine Menge Geld sparen kannst ist ja logischerweise klar. Vor allem kannst du aber auch sicher sein, dass das Theme kompatibel mit diesen Plugins ist.

Achte also darauf, ob dein ausgesuchtes Theme Plugins enthält, die du für deinen Blog benötigen kannst.

Gute Themes listen in der Liste ihrer Features auch immer kompatible Plugins auf. Wenn du beispielsweise mit dem Plugin WPML einen mehrsprachigen Blog aufbauen möchtest, solltest du darauf achten, dass dein Theme hiermit kompatibel ist.

Meistens musst du sehr weit auf der Themeseite bei Themeforest* scrollen um die kompatiblen Plugins zu sehen, allerdings werden häufig die Logos dieser Plugins auch schon im Vorschaubild des Themes angezeigt.

5. Hat das Theme gute Bewertungen?

Was ist denn besser, als die Bewertung von anderen Nutzern des Themes?
Glücklicherweise bietet Themeforest* eine Bewertungsfunktion für die Themes an. Somit kannst du immer ganz einfach sehen, was die anderen Käufer des Themes davon halten.

Ich würde dir raten, den WordPress Theme Kauf noch einmal zu überdenken, wenn das Template eine durchschnittliche Bewertung unter 4 Sternen besitzt. Bei solchen Templates scheinen einige Käufer Probleme gehabt zu haben, und aus dieser Erfahrung anderer kannst du profitieren.

Wenn du dich jetzt fragst: „Wieso denn unter vier Sternen? Warum nicht unter drei?“, dann antworte ich dir damit:
Dein WordPress Theme ist die Grundlage aller deiner Artikel und Seiten. Es ist der Grundstein für deine Gestaltung und für die Funktionen deines Blogs.

Ohne ein gutes Theme kann dein Blog nur schwer erfolgreich werden!

Jonas Tietgen

Jonas ist leidenschaftlicher Blogger und Gründer von wp-ninjas.de. Wenn er nicht gerade an seinem eigenen Blog arbeitet oder anderen Bloggern hilft, echte WordPress Ninjas zu werden, verbringt er seine Zeit mit Basketball und Tennis - egal ob zuschauen oder selber spielen.

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