Dass Google Analytics eine Menge Daten deiner Websitebesucher abgreift, wird dich ja hoffentlich nicht schockieren. Trotz der IP Anonymisierung bei der Einbindung des Google Analytics Tracking Codes werden viele Daten übertragen.

Es musste bereits bisher einiges unternommen werden, um Google Analytics rechtssicher zu nutzen. Natürlich wird im Rahmen der DSGVO jeder Abmahnanwalt nach irgendwelchen abmahnfähigen Fehlern suchen, weshalb du spätestens jetzt sämtliche Kriterien zur Nutzung von Google Analytics erfüllen solltest.

Den Auftrag zur Datenverarbeitung und die IP Anonymisierung habe ich bereits in meinem Artikel zur Verbindung von WordPress und Google Analytics erklärt. Zusätzlich muss nun für die DSGVO deine Datenschutzerklärung angepasst werden. Bei erecht24 kannst du die eine DSGVO-konforme Datenschutzerklärung erstellen lassen, allerdings aktuell nur als Premium-Nutzer.

So und nun kommen wir zu dem Punkt, den ich dir in diesem Artikel erkläre:

Wie du ein Google Analytics Opt-Out, also die Möglichkeit für den Nutzer, nicht weiter getrackt zu werden, in deine WordPress Website einfügst!

(Natürlich ist das keine Rechtsberatung da ich hierzu weder berechtigt noch in der Lage bin. Alle Informationen sind von mir recherchiert und beinhalten meine persönlichen Empfehlungen.)


Das hier ist der zweite Teil meiner Artikelreihe zu WordPress und der DSGVO. Bestimmt interessieren dich auch die anderen Artikel dazu:

So entfernst du die IP Adresse bei WordPress Kommentaren
So baust du ein Google Analytics Opt-Out ein
Wie du in WordPress Google Fonts DSGVO konform einbaust
Spam-Kommentare DSGVO konform herausfiltern

Das Google Analytics Opt-Out Plugin

Das Google Analytics Opt Out Plugin für WordPress

Um das Google Analytics Opt-Out in die Datenschutzerklärung einzufügen, brauchst du einen Link, der beim Klick für das Opt-Out sorgt.

Diesen Link kannst du super einfach mit dem kostenlosen Google Analytics Opt-Out Plugin generieren. Es harmoniert perfekt mit dem Google Analytics by MonsterInsights Plugin, das viele Seitenbetreiber zur Verbindung von WordPress zu GA nutzen.

Nach der Installation und Aktivierung musst du noch ein paar kleine Schritte gehen, um das Opt-Out korrekt einzufügen und dir überlegen, ob du zusätzlich einen Banner mit der Info zum Opt-Out einfügen möchtest oder den Link lediglich in der Datenschutzerklärung unterbringst.

Verbinde das Plugin mit Google Analytics

Alle Einstellungen des Plugins findest du unter „Einstellungen“ -> „Analytics Opt-Out“.

Google Analytics Opt Out Plugin mit Monsterinsights verbinden

Du kannst das Google Analytics Opt-Out Plugin per Plugin von MonsterInsights verbinden…

Wenn du das Google Analytics by MonsterInsights Plugin nutzt, um deine Website mit Google Analytics zu verbinden, kannst du einfach den Haken bei der ersten Einstellungsmöglichkeit „Einstellung von Monster-Insights übernehmen“ setzen.

Dann wird automatisch der UA-Code (dein individueller Code bei Analytics) übernommen und an der richtigen Stelle im Quellcode deiner Website platziert.

Google Analytics Opt Out Plugin manuell verbinden

…oder du gibst deinen UA-Code manuell ein

Nutzt du das Plugin von MonsterInsights nicht, dann musst du einfach nur deinen UA-Code in das Feld eintragen. Den UA-Code findest du entweder in deinem Tracking-Code oder in Google Analytics unter „Verwaltung“ -> „Property Einstellungen“.

Das Speichern nicht vergessen!

Füge den Opt-Out Link ein

Setze in den Einstellungen den Haken bei „Editor-Button anzeigen“, damit du in der Werkzeugleiste deines Editors ein neues Icon für den Google Analytics Opt-Out Code bekommst.

Das Google Analytics Optout Icon

Nach dem Aktivieren des Editor-Buttons findest du in der Werkzeugleiste des Editors dieses neue Icon.

Wenn du dieses Icon nun anklickst, wird automatisch der Shortcode in den Editor eingesetzt, welcher den Link für das Opt-Out umsetzt. Dieser Shortcode sieht folgendermaßen aus:

[google_analytics_optout]Click here to opt-out.[/google_analytics_optout]

Der Text in den eckigen Klammern ist der Shortcode und sorgt für den entsprechenden Link. Der Text zwischen den eckigen Klammern kann von dir verändert werden, da das der Text ist, der angeklickt werden kann. Du könntest also beispielsweise schreiben „Google Analytics deaktivieren“ und mit einem Klick darauf, wird der Nutzer nicht mehr über Analytics getrackt.

Dieser Opt-Out Link gehört in deine Datenschutzerklärung in den Abschnitt über die Nutzung von Google Analytics. Dort musst du beispielsweise auch darauf hinweisen, dass es ein Browser Add-On gibt, um das Tracking zu verhindern.

Opt-Out mit einem auffälligen Banner

Du kannst das Google Analytics Opt-Out auch mit der Hilfe eines Banners anbieten, der sich unten an den Rand deiner Website legt. In diesem Banner kann dann ein beliebiger Text stehen, der auf die Nutzung von Google Analytics hinweist und den Opt-Out Link bietet.

Google Analytics Opt Out mit Hilfe eines Banners

So sieht der Opt-Out Banner ohne weitere Einstellungen aus.

Um diesen Banner zu aktivieren musst du lediglich in den Einstellungen den Haken bei „Banner benutzen“ setzen und den Text hinterlegen. Den Opt-Out Shortcode musst du hier auch selber über den Editor in den Text einfügen. Tust du das nicht, wird durch die Standardeinstellung mit dem gesetzten Haken bei „Shortcode-Integration“ trotzdem ein Opt-Out Link eingefügt.

Google Analytics Opt-Out Plugin Einstellungen

Du kannst den Banner nach deinen Wünschen konfigurieren.

Du kannst nun noch zusätzlich einstellen, ob nach dem schließen des Banners ein kleines Info-Icon unten rechts auf der Seite bleiben, oder ob das Banner komplett verschwinden soll.

Wenn du die Bannerlösung nutzt, musst du trotzdem zusätzlich in der Datenschutzerklärung den Opt-Out Link hinterlegen!

Die DSGVO nervt? Schlage (fast) alle Fliegen mit einer Klappe!

Hier Google Fonts, dort Google Analytics Tracking Opt-Out, ach und natürlich auch ein Opt-Out für den Facebook Pixel… Ganz ehrlich, die DSGVO kann richtig nerven…

Um gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, möchte ich dir das Plugin „Pixelmate“ von Soulsites empfehlen. Ich nutze es selber auf allen Websites von mir und auch auf den Seiten meiner Kunden.

Das Plugin ist extrem einfach zu bedienen und baut für dich (unter anderem) ein funktionierendes Opt-Out oder Opt-In (was auch immer du möchtest) für Google Analytics und Facebook Pixel auf deiner Website ein. Und es hat sogar noch mehr zeitsparende Funktionen, um dir die Anpassung an die DSGVO zu vereinfachen!

Klicke hier, um mehr über das Plugin zu erfahren. Glaube mir, das Plugin lohnt sich!

Nutzt du zusätzlich zum Opt-Out Link in der Datenschutzerklärung noch einen Banner oder nicht?


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